Prinz Harry: Sie soll keine zweite Diana werden

Prinz Harry hat das Trauma seiner Kindheit noch nicht verwunden. Deshalb will er seine neue Liebe unbedingt schützen

Einkaufstüten, typisch englische Wellington-Gummistiefel, unauffällige Cap – man hätte Meghan Markle für eine normale Passantin halten können, die mit Einkäufen bepackt gen Kensington Palace schlendert. Doch statt wie alle anderen vorbeizuflanieren, huschte die 35-Jährige durch einen Nebeneingang in den Palast. Ihr Ziel: Nottingham Cottage, der Teil, in dem Prinz Harry, 32, wohnt. Was sie mit den prall gefüllten Lebensmitteltüten vorhatte? Klar, für Harry kochen. Was Verliebte so machen.

Harry hat sein Herz geöffnet! Gerade bekannte der Prinz öffentlich seine Gefühle für die US-Schauspielerin Meghan Markle. Ein Paar sind die beiden schon seit mehreren Monaten

Kaum Zeit für die neue Freundin

Dass Harry in den zwei Tagen, die seine Freundin vorige Woche in London verbrachte, kaum Zeit für sie hatte, daran muss Meghan sich wohl gewöhnen. An einer Gedenkveranstaltung für Kriegsopfer nahm der Prinz teil, besuchte außerdem mit Fürstin Charlène von Monaco das Rugby-Spiel England gegen Südafrika. Seine Freundin kam zu beiden Events nicht mit, denn als Nicht-Verlobte darf sie sich bei offiziellen Terminen laut Protokoll nicht blicken lassen.

Herzogin Catherine

Stürmische Begrüßung vor einem Londoner Kinderkrankenhaus

Herzogin Catherine
Gut, dass Kate eine blickdichte Strumpfhose trägt, als ihr der Rock hoch weht.
©Gala

Kein Treffen mit der Queen

Auch das Treffen mit der Queen und Prinz Charles fand nicht, wie ursprünglich geplant, statt. "Ein Zeitproblem", so ein Palast- Insider zu GALA. Meghan musste wegen der Dreharbeiten zu ihrer TV-Serie "Suits" wieder abreisen. Bei allen Königlichen, die sie bislang getroffen habe – Harrys Cousinen Eugenie und Beatrice etwa – sei die Amerikanerin wegen ihrer unkomplizierten Art jedoch wunderbar angekommen.

Harry ist besorgt

Meghan und Harry hatten bereits eine harte Woche hinter sich, als die Schauspielerin in London eintraf. In einem Brandbrief, den Kensington Palace twitterte, hatte der Prinz eindringlich darum gebeten, seine Freundin doch bitte, bitte in Ruhe zu lassen. Er sei sehr besorgt um ihre Sicherheit. Tatsächlich warten seit Bekanntwerden der Beziehung täglich zig Fotografen und Royalty-Fans vor Meghans Haustür in Toronto. Noch schlimmer: Wegen ihrer afroamerikanischen Abstammung wurde sie in den sozialen Netzwerken rassistisch beleidigt; sogar Morddrohungen erhielt sie angeblich.

Trotz all der Probleme ist Harry glücklich.

"Er ist so unglaublich gut gelaunt, das ist schon auffällig", so der Informant. Dass diese Liebe nicht einfach werde und Meghan vor große Herausforderungen stellt, sei dem Prinzen klar: "Er ist ja nicht naiv. Natürlich weiß er, welch großer Druck auf ihr lastet. Mit der Twitter-Botschaft wollte er sie einfach nur beschützen!"

Fashion-Looks

Der Style von Meghan Markle

So bodenständig kann ein Royal aussehen! Bei ihrem ersten Auftritt nach dem "Megxit" im Downtown Eastside Women's Centre in Vancouver beweist Herzogin Meghan in Jeans und Strickpullover Bodenständigkeit.
Back to Business: Gehüllt in einen marineblauen Wollmantel von Massimo Dutti wird Herzogin Meghan in London gesichtet. Für den Besuch des National Theaters wählt sie einen schicken Business-Look, der an ihre vergangene "Suits"-Zeit erinnert. Zu einem blauen, weit aufgeknöpften Hemd, das sie in ihre schwarze Anzughose gesteckt hat, trägt die Herzogin elegante Pumps. Außerdem hat sie ihre langen Haare ganz ladylike zu einer Hochsteckfrisur zusammengebunden.
Prinz Harry und Herzogin Meghan sind zurück. In einem beigen Mantel und einer tollen Kombi aus braunem Satinrock von Massimo Dutti und braunem Rollkragenpullover zeigt sich eine strahlende Meghan bei ihrer Ankunft am Canada House in London. 
Dazu trägt sie ihr Haar offen. Selbst die Pumps sind farblich perfekt auf den Look abgestimmt - einzig die nackten Beine überraschen, herrschen in London doch noch winterliche Temperaturen. 

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Schon vor der Hochzeit auf der Flucht: Diana Spencer im November 1980. Solche Szenen will Harry Meghan ersparen

Das Trauma seiner Kindheit

Einen edlen Ritter, der sich in der Not schützend vor sie stellt, hätte auch Harrys Mutter Diana dringend gebraucht. Die Hatz auf die Prinzessin gipfelte 1997 bekanntlich in dem tragischen Autounfall in Paris. Elf Jahre später urteilte eine Jury, dass die Paparazzi, die Dianas Wagen verfolgten, eine Mitschuld an ihrem Tod tragen. Der frühe Tod seiner Mutter liegt wie ein Schatten über Harrys Leben. Jetzt treibt ihn dieses Trauma dazu, zu handeln und für sein Glück – und das von Meghan – zu kämpfen.

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