VG-Wort Pixel

Prinz Harry Für seinen Luxus-Trip nach Polo-Turnier in Colorado hagelt es Kritik

Prinz Harry
© WPA Pool / Getty Images
Prinz Harry genoss seine erste Partie Polo seit Langem in Aspen, Colorado. Doch für seine Reise in den amerikanischen Urlaubsort für einen wohltätigen Zweck erntet er nicht nur Beifall. Kritische Stimmen werfen dem Royal Heuchelei vor. 

Prinz Harry, 36, schwang sich am Donnerstag, 19. August 2021, erstmals seit langer Zeit wieder in den Sattel und stattete einem Charity-Polo-Turnier für seine Sentebale-Stiftung im US-Staat Colorado einen Überraschungsbesuch ab. Im schicken Urlaubsort Aspen schwang der frisch gebackene Zweifach-Vater an der Seite seines guten Freundes Nacho Figueras den Poloschläger und bewies, dass er sich auf dem Rasen und vor allem auf dem Pferderücken noch immer zu Hause fühlt. 

Prinz Harry nahm den Privatjet eines Freundes

Nun melden sich jedoch Kritiker zu Wort, die dem 36-Jährigen Scheinheiligkeit vorwerfen. Der Grund: Prinz Harry ging für seine Rückreise nach dem Wohltätigkeitsevent an Bord eines luxuriösen Privatjets. Der Flieger mit 20 Sitzen, der laut "The Sun" einem seiner Polo-Freunde, Marc Ganzi, gehört, soll einen Wert von über 50 Millionen Euro haben und auf dem zweistündigen Flug in Harrys Wahlheimat rund zehn Tonnen CO2 ausgestoßen haben. Nach der Landung in Santa Barbara soll er mit einem Auto zurück zu seinem Anwesen im kalifornischen Montecito gebracht worden sein, wo Ehefrau Meghan, 40, und die zwei Kinder Archie, 2, und Lilibet, zwei Monate, auf ihn warteten. 

Prinz Harry als "heuchlerisch" bezeichnet

"Das erscheint extrem heuchlerisch nach all seinen Reden über den Klimawandel", meint Experte und Royal-Autor Tom Quinn und klagt an: "Harry scheint sich selbst als jemanden zu sehen, der den Rest der Welt führt, dessen eigenes Verhalten jedoch nicht zählt." Dies sei ein riesiger Schwachpunkt. 

Prinz Harry im Einsatz gegen den Klimawandel

Immerhin sprach Harry erst vor wenigen Monaten eindringlich über den Klimawandel und bezeichnete ihn als eines der "dringendsten Probleme, mit denen wir konfrontiert sind". "Wenn Kinder in der heutigen Welt aufwachsen, ist das ziemlich deprimierend", erklärte er im Gespräch mit Oprah Winfrey, 67, für "Apple TV". "Je nachdem, wo du lebst, brennt dein Heimatland, es steht unter Wasser oder Häuser oder Wälder werden im Erdboden versenkt."

Auch sein Vater, Prinz Charles, 72, sprach erst kürzlich über die Dringlichkeit des Themas und erklärte gegenüber britischen Wirtschaftsführern, dass sie helfen müssten, anderenfalls wäre unser Planet "erledigt". 

Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass Prinz Harry für eine solche Aktion Kritik erntet. 2019 soll er innerhalb von elf Tagen vier Flüge mit Privatjets unternommen haben, einer davon ging ausgerechnet zu einem Klimagipfeltreffen in Sizilien. 

Verwendete Quellen: thesun.co.uk, express.co.uk, dailymail.co.uk

spg Gala


Mehr zum Thema


Gala entdecken