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Prinz Harry Scharfe Kritik von Dianas ehemaligem Butler Paul Burrell

Prinz Harry
© Simon Dawson / Getty Images
Die Royal-Satire-Serie "The Prince" sorgt seit Erscheinen für Diskussionsstoff. Grund dafür ist die Darstellung von Prinz George als "Kindertyrann". Jetzt meldet sich der ehemalige Butler von Prinzessin Diana, Paul Burrell, zu Wort: Er sei entsetzt, dass Prinz Harry die Serie lustig findet und fordert ihn auf, seine Familie zu verteidigen.

Paul Burrell, 62, war nicht nur der Butler von Prinzessin Diana, †36, er war auch einer ihrer engsten Vertrauten und hat Prinz Harry, 36, und Prinz William, 39, aufwachsen sehen. Wahrscheinlich rührt daher seine Enttäuschung, dass Prinz Harry die Serie "The Prince" angeblich mit Humor nehme, wie der Serienmacher Gary Janetti, 52, bei "What Happens Live" mit Andy Cohen, 53, verraten hat.

Paul Burrell schießt gegen Prinz Harry

Im "Closer"-Interview kritisiert Burrell nun die zwölfteilige HBO-Serie. Er könne nicht verstehen, warum für eine Serie die Kinder der Familie, allen voran Prinz George, 8, verspottet würden. Es sei "extrem schädlich" für den Jungen. Er hätte von Prinz Harry erwartet, dass er "seine Familie verteidigt", erklärt er weiter.

Queen Elizabeth und Prinz Harry

Burrell vermutet, dass wenn Harrys Kinder "Archie und Lilibet verspottet würden", bereits rechtliche Konsequenzen gefolgt hätten. Obwohl Archie in der Serie durchaus zu sehen ist. Burrell sagt im Interview: "Es erscheint mir ironisch, dass Meghan und Harry zwar Wohltätigkeitsorganisationen für psychische Gesundheit unterstützen, aber ihre Stimme anscheinend nicht für ihre Familie erheben."

"The Prince" sorgt für Diskussionen – für einige grenzt die Serie "an Mobbing"

Mit seiner Kritik an der Serie ist Burrell nicht allein. Fiktionale Filme oder Serien über das britische Königshaus sind zwar keine Seltenheit, dass aber die Kinder in den Vordergrund gerückt werden, ist neu. Für viele geht das Parodieren der Mini-Royals zu weit. Allein der Trailer machte einige User:innen in den sozialen Medien wütend. Das "grenzt an Mobbing", sei "unangemessen" und "respektlos", heißt es in den Kommentaren.

Darum geht es in der Serie "The Prince"

Im Zentrum der Serie "The Prince" steht der junge Prinz George, der als verzogener kleiner Tyrann durch die Flure des Palastes läuft und den Bediensteten das Leben schwer macht. Die Serie basiert auf dem Instagram-Account von Gary Janetti, der die royale Familie und vor allem Prinz George gerne humoristisch darstellt.

Janetti hat sich einiger Klischees über die Royals bedient und diese auf ähnliche Weise umgesetzt, wie beispielsweise in der Serie "Family Guy", bei der er ebenfalls als Produzent fungierte.

Bei "The Prince" sind viele prominente Synchronsprecher:innen vertreten

Hinter den Kulissen tummeln sich einige Stars, die den animierten Royals ihre Stimmen leihen. Janetti selbst spricht Prinz George, Orlando Bloom, 44, spricht den in der Serie mittlerweile mittellosen Harry, der sein Geld in einem Café verdient. Seine Frau Herzogin Meghan, 40, wird gesprochen von Condola Rashad, 34, Lucy Punch, 43, spricht Herzogin Catherine, 39, Georges Butler synchronisiert Alan Cumming, 56.

Ebenso dabei sind die "Games of Thrones"-Stars Iwan Rheon, 36, als Prinz William sowie Sophie Turner, 25, als Prinzessin Charlotte, 6.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk

slr Gala


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