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Prinz Harry Royal-Kolumnistin: Jetzt beginnt er, er selbst zu sein

Prinz Harry
Prinz Harry könnte alle Chancen auf eine Versöhnung vertan haben.
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Die Kluft zwischen Prinz Harry, Herzogin Meghan und der Royal Family war nie größer. Während viele Beobachter einen Großteil der Schuld daran der ehemaligen Schauspielerin zuschreiben, sieht Royal-Kolumnistin Sarah Vine auch Harry selbst ursächlich.

Prinz Harry, 36, und Herzogin Meghan, 39, haben mit dem Megxit einen Stein ins Rollen gebracht, der nicht nur nicht mehr aufzuhalten ist, sie scheinen ihn selbst auch immer wieder anzuschubsen. Immer schneller und schneller rollt er, eine Versöhnung beider Parteien scheint immer unmöglicher zu werden. Jüngster Schubs kommt von Harry himself. Im Podcast-Interview mit Dax Shepard, 46, tritt der royale Rotschopf so sehr nach, dass es kaum mehr wiedergutzumachen ist, sind sich Royal-Experten sicher.

Prinz Harry schießt gegen seine gesamte Familie

Man mag kaum glauben, was Prinz Harry seinem Vater, aber auch seinen Großeltern in dem Gespräch mit dem US-amerikanischen Schauspieler vorwirft – vor allem in Hinblick darauf, dass seine Familie noch immer in Trauer über den Tod von Prinz Philip, †99, ist. Harrys Vorwurf: Sein Vater Charles, 72, habe in seiner Erziehung durch Queen Elizabeth, 95, und Prinz Philip viel Leid erfahren, das er an ihn weitergegeben habe. Der Vorwurf wiegt schwer. War Charles Harry wirklich ein so schlechter Vater? Fakt ist, Harry ist seit jeher aus der Reihe der royalen Gepflogenheiten getanzt, hat Negativschlagzeilen noch und nöcher verursacht. Royal-Kolumnistin Sarah Vine stellt dazu fest:

Harry hat es seit langer Zeit gehasst, ein Royal zu sein.

Ist der Zwist zwischen Harry und seiner Familie also nicht durch Meghan verursacht worden?

Herzogin Meghan eröffnete Harry neue Perspektiven

Sarah Vine schreibt dazu in ihrer Kolumne in der "Mail on Sunday": "Als der ganze Prinz-Harry-Wahnsinn begann, gab es in den Köpfen vieler kaum Zweifel, wer die Schuld daran trägt – Meghan Markle mit ihrer schicken amerikanischen Art, ihren wohlgeformten Knöcheln und ihrem modischen kalifornischen Psychogeschwätz." Meghan habe etwas in Harry ausgelöst, ein Umdenken, habe ihn vom lockeren "Party-Harry" zum ernsten, nachdenklichen "Öko-Harry" gemacht.

So einfach sei es aber nicht, betont die Expertin. Vielmehr habe Harry durch Meghan gemerkt, dass es eine Alternative für ihn gibt. Eine Alternative, sein Leben eigenständig zu leben, nicht länger im Dienste der Krone zu stehen. Damit stieß die US-Amerikanerin bei Harry natürlich auf fruchtbaren Boden. Im Gespräch mit Dax Shepard sagt Harry, er habe schon lange mit seiner Rolle als Royal zu kämpfen gehabt: "Ich war Anfang 20 und dachte: 'Ich will diesen Job nicht. Ich will nicht hier sein. Ich will das nicht tun.'"

Angestellte fordern Sussex sollen Titel abgeben

Und so klingt die Forderung, die im Palast nun laut wird, nur allzu verständlich. Wie "Mail on Sunday" schreibt, fordern Palastmitarbeiter jetzt, Prinz Harry und Herzogin Meghan sollen ihre Sussex-Titel abgeben. "Die Leute sind entsetzt, dass er dies der Königin antun konnte, während der Herzog von Edinburgh kaum in seinem Grab ist. Seinen Großvater hineinzuziehen, ist so schockierend und respektlos", so der Vorwurf unter den Angestellten. Sie verlangen: "Es wächst das Gefühl, dass man die Titel nicht haben sollte, wenn man die Institution nicht so sehr mag."

Ob Harry und Meghan ihre Titel wirklich abgeben werden? Unwahrscheinlich. Immerhin machen sie damit eine Menge Geld. Eine Herzogin von Sussex verkauft sich deutlich besser als eine Ex-Herzogin von Sussex – so viel steht fest.  

Verwendete Quelle: dailymail.co.uk

abl Gala


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