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Prinz Harry "Wie Beatrice und Eugenie auf den Firmen-Websites genannt werden, unterscheidet sich deutlich ..."

Queen Elizabeth mit ihren Enkelkindern Prinz Harry, Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie
© Dana Press
Prinz Harry ist nicht das einzige Enkelkind von Queen Elizabeth, das einen royalen Titel trägt und gleichzeitig privat einen anderen Beruf ausübt. Auch Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie arbeiten in der Privatwirtschaft abseits des Königshauses. Doch es gibt einen zentralen Unterschied.

Es war nie geplant, dass Prinz Harry, 36, je abseits des Königshauses einen festen Job annehmen würde. Doch mit dem "Megxit", Harrys und Herzogin Meghans, 39, Ausstieg als Senior Royals, hat sich alles verändert. Der 36-Jährige geht nun seinen eigenen Interessen nach – privat sowie beruflich –und hat gemeinsam mit Meghan die Stiftung "Archewell" gegründet. Anfang der Woche wurde bekannt, dass der Herzog von Sussex außerdem bei dem Start-up "BetterUp" eingestiegen ist.

Der Prinz ist somit neben seinen Cousinen Prinzessin Beatrice, 32, und dessen Schwester Prinzessin Eugenie, 31, das dritte Enkelkind von Queen Elizabeth, 94, das einen Job abseits der Monarchie ausübt. Allerdings nutzt Harrys neuer Arbeitgeber auf seiner Website den Titel des Royals. 

Prinz Harry: "BetterUp" benennt ihn mit vollständigem Titel 

Neben den beiden Gründern Alexi Robichaux und Eduardo Medina nimmt direkt an dritter Stelle der neue "Chief Impact Officer" Prinz Harry, der Herzog von Sussex, Platz. Prinzessin Eugenie, die vor sechs Wochen zum ersten Mal Mutter geworden ist, arbeitet seit 2015 als Direktorin für die Kunstgalerie "Hauser & Wirth" in London. Dort wird die 31-Jährige lediglich als Eugenie York betitelt. Ihr vollständiger Titel "Prinzessin Eugenie of York" wird nicht verwendet.

Ebenso handhabt es das Unternehmen von Prinzessin Beatrice, die als Vizepräsidentin für Partnerschaften und Strategie bei "Afiniti" angestellt ist. Sie wird wie folgt auf der Website vorgestellt: "Beatrice York ist Vizepräsidentin für Partnerschaften und Strategie bei Afiniti. Beatrice ist verantwortlich für das Management der strategischen Partnerschaften (...) sowie für das Unternehmenswachstum durch einzigartige Initiativen und Kundenentwicklung." 

Ob Prinz Harry sich das Leben in den USA leichter vorgestellt hat?

Aufgefallen ist diese Differenz zwischen den drei Royals der Journalistin Patricia Treble. "Wie Beatrice und Eugenie auf ihren Firmen-Websites genannt werden, unterscheidet sich deutlich davon, wie BetterUp Harry vorstellt", so die Royal-Kommentatorin auf Twitter. Ein User der Social-Media-Plattform ist sich sicher, dass "BetterUp" Harrys Titel aus Werbegründen nutzt: "Die Verwendung von Titeln sagt viel über die Absichten der Firma aus, die ihn und auch sich selbst benutzt, um Relevanz zu bekommen."

Prinz Harry thematisiert mentale Gesundheit

Allein die Nachricht, dass Prinz Harry einen neuen Job ausübt, ging um die Welt – sie machte das Start-up über Nacht international bekannt. Ein Grund, weshalb "BetterUp" eventuell den Titel für das Unternehmen nutzen könnte: Der 36-Jährige wird sich in seiner Tätigkeit auf mentale Gesundheit fokussieren und spricht damit öffentlich ein Tabu-Thema in der Gesellschaft an. Eine Thematik, die immer noch viel zu wenig Beachtung bekommt.

"Als BetterUp's erster Chief Impact Officer ist es mein Ziel, kritische Dialoge über psychische Gesundheit anzustoßen, unterstützende und mitfühlende Gemeinschaften aufzubauen und eine Umgebung für ehrliche und verletzliche Gespräche zu fördern", beschreibt Harry sein Engagement auf der Website. 

Verwendete Quellen: betterup.com, afiniti.com, hauserwirth.com, twitter.com, express.co.uk

jna Gala


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