Prinz Harry: Neuer Job bei einem umstrittenen Finanzunternehmen?

Nachdem Prinz Harry und Herzogin Meghan bei einer Veranstaltung von JP Morgan zu Gast waren, klopft nun das nächste Finanzunternehmen an. Harry soll in Gesprächen mit dem umstrittenen Investmentbankingunternehmen Goldman Sachs stehen. 

Gut einen Monat nachdem Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, ihre finanzielle Unabhängigkeit vom Palast ausgerufen haben, krempeln die beiden die Ärmel hoch und suchen sich neue Jobs. Kein Wunder: PR-Experten mutmaßen, dass das Paar mit zukünftigen Projekten, Auftritten und Werbung gut eine Milliarde Euro verdienen könnte. Den Anfang machte ein Auftritt bei einer Veranstaltung von JP Morgan Chase in Miami. Die amerikanische Bank lud zahlreiche Prominente zu einem eigentlich geheimen Treffen ein. Meghan und Harry erschienen als Speaker. Ein Engagement, das den beiden zwar eine Menge Geld, aber auch viel Kritik einbrachte. 

Harry + Meghan: Zusammenarbeit mit umstrittenen Finanzfirmen

Bis zu 900.000 Euro sollen Harry und Meghan für ihren Auftritt bei der Veranstaltung bekommen haben. Harry habe vor zahlreichen einflussreichen Gästen, darunter Jennifer Lopez und ihr Verlobter Alex Rodriguez, unter anderem über die Therapie nach dem Tod seiner Mutter gesprochen. Sein Vortrag sei von Herzogin Meghan angekündigt worden, Fotos des Events gibt es keine. Obwohl das Engagement für eine Menge Unmut sorgte - Kritiker mokieren unter anderem, dass die börsennotierte Bank nicht zu Harrys und Meghans philanthropischem Ansatz passe - scheint das Ehepaar Sussex weiter mit Finanzunternehmen arbeiten zu wollen. 

Zurück ins Rampenlicht?

Herzogin Meghan sucht Unterstützung

Herzogin Meghan
Herzogin Meghan hat 2017 ihre Schauspielkarriere für die königliche Arbeit aufgegeben.
©Gala

Wie der britische "Mirror" exklusiv berichtet, sei Harry aktuell in Gesprächen mit dem Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen Goldman Sachs. Eine Quelle aus dem Umfeld der Royals verriet der Tageszeitung, dass die Verhandlungen bereits seit November letzten Jahres laufen würden. Zu diesem Zeitpunkt war der Rückzug der Sussexes - zumindest öffentlich - noch nicht bekannt. Nun stehe zur Diskussion, ob Harry als Gastredner für Goldman Sachs tätig sein könnte. Sollte der Deal zustande kommen, würde Harry den Beispielen von David Beckham, 44, und Gwyneth Paltrow, 47, folgen. 

Prinz Harry: Lukrativer Deal mit Goldman Sachs?

Für den besagten Auftrag soll der Prinz dem Bericht zufolge kein Geld erhalten. Trotzdem springt für ihn und seine Familie etwas dabei heraus: Ein erstes, unbezahltes Engagement von Goldman Sachs könnte für Harry und Meghan den Weg für eine lukrative Zusammenarbeit ebnen. Ein Schritt, der nicht nur aufgrund Harrys royaler Herkunft für Kritik sorgt. Auch das Image, das sich das Paar als Umweltschützer, Philanthropen und Aktivisten aufgebaut hat, könnte durch die neuen Partner zerstört werden. 

Die Millionen-Villa, in der die Sussexes aktuell wohnen: Auch ohne Rückhalt der Royal Family wollen Harry und Meghan nicht auf Luxus verzichten. Ein Lebensstil, der finanziert werden muss. 

Sowohl Goldman Sachs als auch JP Morgan werden weltweit scharf kritisiert. Von Betrug, Korruption und der Finanzierung umweltschädlicher Projekte ist die Rede. Kein guter Einstieg in die eigene Unabhängigkeit, die eigentlich von Charity-Arbeit und Wohltätigkeit geprägt sein sollte. Die Gespräche mit den beiden Investmentfirmen sind aber erst der Anfang. Mark Borkowski, Experte für PR-Beratung, prognostiziert: "Sie werden ein Vermögen verdienen, ob durch Reden oder Botschafterarbeit - diese Handschläge sind Milliarden wert." Das britische Königshaus will die neuen Plänen von Harry und Meghan nicht kommentieren. Vom "Mirror" auf die Causa Goldman Sachs angesprochen gibt der Hof bekannt: "Wir äußern uns nicht zum Zeitplan des Herzogs oder der Herzogin."

Verwendete Quellen: Mirror, The Sun

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