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Prinz Harry Kritik an seinem Auftritt mit James Corden

Prinz Harry
© Getty Images
In ungewohnter Plauderlaune über sein Privatleben zeigte sich Prinz Harry während einer Bus-Rundfahrt mit Comedian James Corden in Los Angeles. Ein Insider verrät, was man im Palast davon hält.

Für viele Zuschauer ist der Auftritt von Prinz Harry, 36, in der "The Late Late Show" bestes Entertainment: So locker, so lustig und so privat hat man den Royal lange nicht mehr gesehen. "Du warst fantastisch", "Ich habe so viel gelacht" und "Ich liebe es!", lauten drei der begeisterten Kommentare auf der Twitter-Seite der Show. Ein paar tausend Kilometer weiter, in London, ist man jedoch "not amused".

Prinz Harry lenkt die Aufmerksamkeit von Queen Elizabeth ab

Zum einen liegt das an dem Zeitpunkt der Veröffentlichung des Videos auf YouTube. Denn: Nur neun Stunden zuvor hatte der Palast ebenfalls einen Clip in Umlauf gebracht, und zwar mit Queen Elizabeth, 94. Darin spricht die Monarchin über die Wichtigkeit einer Corona-Impfung und stellt sich damit, offensiv wie selten, in den Dienst der Regierung. Premierminister Boris Johnson, 56, ist im Kampf gegen die Pandemie bestrebt, so viele Briten und Britinnen wie möglich von einer Impfung zu überzeugen. Und wen könnte man Besseres als Zugpferd einspannen als die Queen, die den Schutz vor Covid-19 selbst schon erhalten hat?

Eine hochrangige Quelle macht gegenüber "Mail Online" klar: "Wenn die Königin spricht, ist es ihre Botschaft, die ohne andere Ablenkungen gehört werden sollte. Diese mangelnde Koordination ist nicht hilfreich." Heißt also: Prinz Harry hätte sich – Rückzug aus dem Königshaus hin oder her – mit London absprechen sollen.

Queen Elizabeth und Prinz Philip

Prinz Harry macht Witze, die Queen spricht an die Nation

Der zweite Kritikpunkt ist die Art und Weise, wie Prinz Harry in der Show auftritt. Was auf den ersten Blick locker und sympathisch wirkt, findet der langjährige britische Royal-Experte Phil Dampier unangemessen. Auf Twitter schreibt er sauer: "Während uns die Queen drängt, an andere zu denken, tanzt Prinz Harry in LA herum und behauptet, er habe die Royals nicht hinter sich gelassen. Auf welche Planeten ist er? Hollywood, nehmen ich an." 

Wo ist die Privatsphäre geblieben?

Harrys und Meghans Kritiker Nummer eins, der britische TV-Moderator Piers Morgan, 55, kann sich einen kräftigen Seitenhieb ebenfalls nicht verkneifen. Dass der sonst so auf seine Privatsphäre bedachte Prinz gegenüber James Corden so auskunftsfreudig ist, stößt ihm übel auf.

Auf Twitter schreibt Morgan sarkastisch: "Liebe Harrys privates Interview in einem Hollywood-Bus mit James Corden. Rührende Enthüllungen über das Privatleben, stoische Verteidigung von Netflix, das seine Familie zerstört hat, und ein völlig gerechtfertigter Angriff auf die britische Presse, weil er gezwungen wurde, seine royalen Pflicht aufzugeben und in einem kalifornischen Herrenhaus zu leben."

Verwendete Quellen: mailonline.co.uk, twitter.com

jre Gala


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