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Prinz Harry Lieber Gastfamilie als Hotel

Prinz Harry
© Reuters
Wenn Prinz Harry ab Freitag in Nepal unterwegs ist, wird er ganz bodenständig untergebracht sein - auf eigenen Wunsch

Vom 19. bis zum 23. März wird Prinz HarryNepal besuchen, im Auftrag der britischen Regierung und im Namen seiner Großmutter, Queen Königin Elizabeth. Harry freut sich bereits sehr auf die Reise, hat sich aber auch eine wichtige Aufgabe vorgenommen: Ihm geht es um die Opfer des verheerenden Erdbebens im Frühjahr 2015.

Aufenthalt im Bergdorf

Dazu passt es perfekt, dass sich der 31-Jährige während seines Aufenthaltes nicht in einer exklusiven Lodge oder einem Hotel unterbringen lässt, sondern ganz landestypisch. Eine Quelle aus dem Palast verriet der britischen "Hello" zufolge, dass Harry in einem kleinen Bauernhaus in einem abgelegenen Bergdorf sein Lager aufschlagen wird, eine nepalesische Familie wird Gastgeber des Prinzen sein.

Warum er sich dafür entschieden hat?

Prinz Harry will seine Reise vor allem dazu nutzen, wieder Aufmerksamkeit auf die Spätfolgen der Erdbeben im April und Mai 2015 zu lenken, die die Region erschüttert hatten. Damals wurden fast eine Million Häuser zerstört. Viele Einwohner leben weiterhin in behelfsmäßigen Hütten oder gar Zelten. Schon am Mittwoch ließ Harry sich, noch in London, von der Wohltätigkeitsorganisation "MapAction" über ihre Arbeit und Fortschritte nach dem Erdbeben informieren. Bis zum 23. März wird er dann selbst vor Ort in Nepal sein.

Die Familie, bei der er in der Region Pokhara angeblich unterkommen soll, soll Prinz Harry selbst zu sich eingeladen haben und familiäre Verbindungen zu einem Gurkha-Regiment haben. Gurkhas sind nepalesische Soldaten, die in eigenen Regimentern innerhalb der britischen, aber auch zum Beispiel der indischen Streitkräfte im Dienst stehen. Laut "Wikipedia" sind in den britischen Gurkha-Einheiten pro Jahr ungefähr 270 Plätze verfügbar, auf die sich etwa 25.000 Nepali bewerben. Schon daran kann man sehen, welch enge Bindung das einstige Protektorat der Briten heute noch zu dem Königreich hat - so dass dem Besuch des britischen Prinzen mit großer Freude und Spannung entgegengesehen wird.

cfu / mit Material von Danapress Gala


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