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Prinz Harry Darum ist ihm Dianas Ex-Butler ein Dorn im Auge

Prinz Harry
© Samir Hussein / Getty Images
Ein zentrales Thema in Prinz Harrys Memoiren ist seine geliebte Mutter Prinzessin Diana. In einem Abschnitt erinnert er sich daran, dass Lady Dis ehemaliger Butler einst sein "Blut zum Kochen gebracht" habe – und zwar aus diesem Grund.

Prinz Harry, 38, beschreibt in seinen Memoiren "Spare", wie tragisch der Tod von Prinzessin Diana, †36, für ihn war. So erzählt er unter anderem, wie König Charles, 74, ihm damals das Ableben seiner geliebten "Mummy" beigebracht und dass ihn Dianas Beerdigung traumatisiert habe. Zudem teilt der Herzog von Sussex seine Gedanken bezüglich Dianas Ex-Butler Paul Burrell – und übt scharfe Kritik.

Prinz Harry "kochte vor Wut"

Kurz nachdem Prinz Harry seinen Abschluss am Eton-College gemacht hatte, war er 2003 drei Monate lang als Landarbeiter in Australien tätig, bevor er seine Militärausbildung begann. Während seines Aufenthalts erreichte den damals 19-Jährigen ein unheilvolles Paket vom Buckingham Palast: Dieses sei mit Notizen über "eine heikle Angelegenheit" des Kommunikationsteams gefüllt gewesen – Paul Burrell hatte ein Enthüllungsbuch mit dem Titel "Im Dienste meiner Königin" verfasst.

Harry konnte es nicht fassen. Auch wenn das Werk eigentlich nichts enthüllt habe, sei der Herzog von der Raffgier des ehemaligen Butlers schockiert gewesen. "Es war nur die selbstrechtfertigende, selbstbezogene Darstellung eines einzigen Mannes. Meine Mutter hatte diesen Butler einmal als lieben Freund bezeichnet und ihm bedingungslos vertraut", schreibt er und fügt hinzu: "Wir hatten es auch getan. Und nun das. Er schlug Geld aus ihrem Verschwinden. Ich kochte vor Wut."

Paul Burrell im Jahr 2008
Paul Burrell im Jahr 2008
© SHAUN CURRY / Getty Images

Gemeinsames Statement von Charles und William

Harry sei derart erzürnt gewesen, dass er nach Hause fliegen wollte, um Burrell – den er in seinen Memoiren nicht namentlich nennt – zur Rede zu stellen. Er habe seinen Vater angerufen, um ihm in Rage von seiner Heimkehr zu berichten. Doch Charles und später auch William hätten Harry besänftigen und davon überzeugen können, seinen Australienbesuch nicht zu unterbrechen.

"'Wir können nichts weiter tun', sagten die beiden, 'als es gemeinsam öffentlich zu verurteilen'." Daher hätten Charles und William ein Statement verfasst – Harry wäre bei der Formulierung "weiter gegangen" – in dem der Butler für seinen Verrat gescholten wurde. Zudem baten sie um ein Treffen mit Dianas ehemaligem Angestellten. Dem habe Burrell zugestimmt. Doch nachdem er gegenüber einer Zeitung gesagt hatte, dass er den Royals "die Meinung geigen wolle", kam es nicht zu einer solchen Zusammenkunft.

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Verwendete Quelle: "Spare" von Prinz Harry

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sti Gala

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