Prinz Harry : Hat er sie schon gefragt?

Prinz Harry und Meghan Markle  zeigten sich in Toronto erstmals zusammen bei einem Event. Doch das ist längst nicht alles …

Könnten ihre Blicke sprechen, würden sie eine romantische Geschichte erzählen. Eine Story von Verliebtsein, großem Glück und dem unschlagbar guten Gefühl, mit Prinz Harry, 33, den Einen und Richtigen gefunden zu haben. Zwar trennten Meghan Markle, 36, im VIP-Bereich der "Invictus Games" in Toronto ein paar Reihen von ihrem Herzensprinzen, doch dieses Vakuum überbrückte sie leicht: Immer wieder lehnte sie sich scheinbar zufällig nach vorne, schaute verstohlen in Richtung Harry. Und er? Guckte möglichst unauffällig an der hingebungsvoll plaudernden Melania Trump vorbei – und lächelte zurück.

Geschickte Platzwahl

Direkt neben Harry zu sitzen hätte viele Fragen aufgeworfen, die das Paar derzeit nicht beantworten möchte. Außerdem konnte man so vermeiden, dass bei dem Sportevent für kriegsversehrte Soldaten, das Prinz Harry selbst ins Leben gerufen hat, alle Aufmerksamkeit von den Athleten abgezogen worden wäre. Eine Quelle aus dem Buckingham-Palast kommentiert das gegenüber GALA:

Das war ein sehr schlauer Schachzug. Meghan war zwar dabei, um Harry zuzujubeln und seine Mission zu unterstützen, aber sie hat nicht zu sehr vom eigentlichen Ereignis abgelenkt.

Immens wichtig, denn Charity-Events als Bühne der eigenen Eitelkeit zu nutzen sei bei den Royals mindestens ebenso verpönt, wie einem der Corgis der Queen einen Klaps auf den felligen Po zu verabreichen, so der Insider. Die Königin jedenfalls sei "absolut zufrieden" mit Meghans erstem öffentlichen Auftritt. Und das sei, wenn es um die Schauspielerin gehe, bisher nicht immer der Fall gewesen, fügt die Quelle durchaus etwas boshaft hinzu.

Meghans Walker heißt Markus Anderson. Er arbeitet für das "Soho House Toronto" – und stellte seine gute Freundin Meghan im Juli vorigen Jahres Prinz Harry vor. Volltreffer!

Hat er sie schon gefragt?

Womöglich gibt sich der "Suits"- Star ja auch so souverän, weil die Katze längst im Sack ist, sprich, Harry ihr bereits einen Antrag gemacht hat. Bestes Indiz dafür, dass zu Hause im Schmuckkästchen bereits ein Verlobungsring ruht: Ein Bodyguard aus Harrys persönlichem Stab hielt sich die ganze Zeit in Meghans Nähe auf. Das mag an einem gerade veröffentlichten Video gelegen haben, in dem Prinz Harry – wieder einmal – von der Terror-Miliz ISIS bedroht wird und das strengere Sicherheitsvorkehrungen nötig machte. Oder eben daran, dass Meghan jetzt bereits jenen Schutz genießt, die dem Status einer Verlobten vorbehalten ist. So war es jedenfalls bei Kate, die erst von den königlichen und mit Steuergeldern finanzierten Palastwachen geschützt wurde, als sie mit Prinz William verlobt gewesen war.

Herzogin Catherine + Herzogin Meghan

Zwei Ladys im Stilvergleich

Herzogin Catherine und Herzogin Meghan
Im Rahmen der Feierlichkeiten des "Remembrance Day" in London zeigt sich die royale Familie in der Royal Albert Hall. Herzogin Kate trägt zu diesem Anlass ein dunkelblaues, tailliertes Midi-Kleid mit elegantem U-Boot-Ausschnitt, das ihre schlanke Silhouette perfekt zur Geltung bringt. Schwarze Wildleder-Pumps von Jimmy Choo und ein dazu passender Taillengürtel runden ihren Look ab. Besonderer Hingucker: Die Herzogin trägt einen funkelnden Haarreif von ZARA, der mit schwarzen Pailletten besetzt ist.
Herzogin Meghan hingegen setzt auf einen dramatischeren Look, als ihre Schwägerin: Sie trägt eine schwarze Robe von Erdem im 50er-Jahre-Stil mit einem weit ausgestellten Rock. Außerdem setzt sie ihr Dekolleté mit einem tiefen Ausschnitt in Szene und betont dieses zusätzlich mit ihrer Mohnblumen-Brosche. Wildlederne Deneuve-Pumps von Aquazzura und rubinrote Herz-Hänger von Jessica McCormack runden Meghans Abend-Look ab.
Für den frühabendlichen Besuch des "District Six"-Museums zeigt sich Herzogin Meghan dann in einem blauen Hemdkleid von Designerin Veronica Beard, das sie zuletzt während ihrer Reise nach Tonga im Herbst 2018 trug. 

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Die Frage aller Fragen habe Harry bereits bei der gemeinsamen Reise nach Afrika anlässlich Meghans 36. Geburtstag Anfang August gestellt, heißt es. Das würde passen: Schon Bruder William, 35, Harrys großes Vorbild in Sachen Liebe, ging vor seiner Kate in Afrika auf die Knie.

Weshalb ist noch nichts durchgesickert?

Ganz einfach: Eine Verlobung hätte die für Harry so wichtigen Feierlichkeiten zum 20. Todestag seiner Mutter Diana Ende August überstrahlt. Eine Horrorvision für Harry, der genau wie William – und im übrigen auch die Queen – den Fokus in dieser Zeit auf den Verdiensten seiner Mutter wissen wollte.

Hier droht Ärger

Torpedieren könnte das Glück der Verliebten jetzt nur noch die bucklige Verwandtschaft – eine unliebsame Spezies, mit der man im Königshaus hinreichend Erfahrung hat. Meghans Mutter Doria, 60, etwa, die laut GALA-Informationen derzeit emsig den Umzug nach London in die Nähe des Kensington-Palastes plant. Bei einem Besuch vor Kurzem in England versuchte Harrys Privatsekretär Jason Knauf, ihr ein paar Verhaltensregeln beizubringen: keine zu legeren Auftritte sowie freundlich-zurückhaltendes Auftreten in der Öffentlichkeit. Und Respekt vor den Royals, bitte! Doria reagierte mit Bockigkeit.

Ex-Ehemann plant Comedy-Serie 

Ebenso unangenehm wie die widerspenstige Schwiegermutter in spe empfindet man im Palast Meghans Ex-Ehemann. Filmproduzent Trevor Engelson, 40, von 2011 bis 2013 mit ihr verheiratet, plant eine Comedy-Serie über einen Mann, der von seiner Ehefrau für einen britischen Prinzen verlassen wird. Oops, wie kommt er bloß auf diese Idee?


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