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Wegen Verlobung mit Meghan Markle Prinz Harry: Harsche Worte an die Queen und Prinz Philip?

Prnz Harry
Prnz Harry
© Dana Press
Prinz Harry soll unhöflich gegenüber seinen Großeltern Queen Elizabeth und Prinz Philip aufgetreten sein, als er mit ihnen über eine Verlobung mit Meghan Markle sprach. 

Bevor Prinz Harry, 35, seine große Liebe Meghan Markle, 39, im Mai 2018 zum Traualtar führen konnte, musste er um die Erlaubnis seiner Großmutter Queen Elizabeth, 94, bitten. Geregelt wird das im Succession to the Crown Act von 2013, der auf den Royal Marriages Act von 1772 zurückgeht. Demnach benötigen die ersten sechs Personen in der Thronfolge für eine Hochzeit das sogenannte Instrument of Consent, ein vom amtierenden Monarchen unterzeichnetes Dokument. Als Harry bei der Queen Elizabeth und Prinz Philip, 99, in der Angelegenheit vorstellig wurde, soll es zu unschönen Szenen gekommen sein. Das behauptet Autorin Lady Colin Campbell in ihrem Buch "Harry and Meghan: The Real Story".

Prinz Harry ließ Queen Elizabeth nicht ausreden

Philip habe sich skeptisch über Harrys Hochzeitsabsichten geäußert, schreibt Campbell. Mit Schauspielerinnen gehe man aus, aber man heirate sie nicht. "Es war kein Snobismus seinerseits. Die Eigenschaften, die eine Schauspielerin erfolgreich machen, sind genau die gegenteiligen von denen, die eine gute Herzogin ausmachen. Es gab keinen Zweifel für ihn [Philip], dass es gleichermaßen unfair gegenüber Meghan und die Monarchie wäre, von Meghan zu erwarten, lebenslang royale Pflichten zu erfüllen (...)".  

Nach Philipps Aussage soll die Queen eingegriffen haben, um die Situation zu beruhigen. Doch Harry habe seine Großmutter mitten im Satz unterbrochen und klargestellt, dass er Meghan heiraten werde und "wenn es dir nicht gefällt, dann musst du es hinnehmen".

Hochzeit mit Meghan Markle nur mit Erlaubnis

Das soll nicht das Ende des Gespräches gewesen sein. Harry soll seinen Großeltern prophezeit haben, dass sie von der Öffentlichkeit des Rassismus‘ beschuldigt würden, würden sie einer Ehe nicht zustimmen. Ein realistisches Szenario, hatte Harry die Beziehung zu Meghan im November 2016 doch nur deshalb mit einem offiziellen Statement bestätigt, weil er sie als "Opfer einer Welle von Beschimpfungen und Belästigungen" gesehen hatte.

Was Harry ebenfalls in die Karte spielte war sein Platz in der Thronfolge. Harry, die Queen und Prinz Philip seien sich bewusst gewesen, dass er auf den sechsten Rang abrutschen würde, sobald das dritte Kind von Herzogin Catherine, 38, geboren werden würde, schreibt Campbell. Die Wahrscheinlichkeit, dass Harry je den Thron besteigen würde, war damit so gering, dass die Ablehnung einer Ehe wie ein Trotzakt - oder schlimmer noch - ein Vorurteil über Meghan hätte wirken können.

Das Urteil von Lady Colin Campell: Queen Elizabeth und Prinz Philip hatten keine andere Wahl, als Prinz Harry die Hochzeit mit Meghan Markle zu gestatten. Ob Harry seinen Großeltern gegenüber wirklich so harsch aufgetreten ist, und das schon lange vor den ersten Berichten um ein Riss durch die Familie Windsor - man weiß es nicht. Freunde aus dem Umfeld Harrys beschreiben die Beziehung der Königin und ihrem Enkel als sehr respektvoll. 

Verwendete Quelle: "Harry and Meghan: The Real Story" von Lady Colin Campbell

jre Gala

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