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Prinz Harry Er suchte sich therapeutische Hilfe beim Geheimdienst

Prinz Harry
© Samir Hussein / Getty Images
Prinz Harry soll nach dem Tod seiner Mutter eine Neurose entwickelt haben, die zu Angst- und Panikattacken führte. Ausgerechnet seine Ex-Freundin Cressida Bonas half ihm in dieser schweren Zeit und brachte ihn zur Therapie.

Obwohl es bei den Royals verpönt ist, über seine Gefühle und vor allem seine seelische Gesundheit zu sprechen, geht Prinz Harry, 37, relativ offen damit, dass er nach dem Tod seiner Mutter unter Angst- und Panikattacken litt und seit Jahren zur Therapie geht. Doch nun enthüllt das neue Buch "The House Of Windsor — The Truth And The Turmoil" von Tina Brown, wie schlimm es um den Prinzen wirklich stand. Und es verrät, welche entscheidende Rolle Harrys Ex-Freundin Cressida Bonas, 33, damals spielte.

Prinz Harry litt unter einer Neurose

Harry und Cressida waren zwischen 2012 und 2014 ein Paar. Eine Zeit, die das Model sehr geprägt hat, denn die Beziehung fand wie jede royale Liebe enorme Aufmerksamkeit. Dass Harry sein Problem mit den Medien hat, ist bekannt. Er machte vor allem die Paparazzi, die Prinzessin Diana 1997 in Paris verfolgten, für ihren Tod verantwortlich. 

Historiker Robert Lacey schrieb in seinem Buch "Battle of Brothers: William, Harry an the Inside Story of a Family in Tumult", dass Harry eine "Neurose" entwickelt hat, was die Medien betreffe. "Er schimpfte und beschwerte sich über Paparazzi, die dort lauerten, wo eindeutig keine waren", soll Cressida damals Freunden berichtet haben. Das Model habe Harry außerdem als "verletzt und selbstsüchtig" wahrgenommen, schreibt Lacey.

Hilfe beim britischen Auslandsgeheimdienst

Nun bestätigt auch Tina Brown in ihrem Buch, aus dem "Daily Mail" zitiert, dass Harrys Stimmung damals ziemlich konfrontativ war. Er und Cressida wurden auf Schritt und Tritt verfolgt, konnten sich nicht als Paar zeigen und verbrachten ihre Zeit zu zweit daher nur zu Hause mit Netflix. Schließlich war es Cressida, die sich so große Sorgen um ihren Freund machte, so dass sie ihn dazu überredete, einen Therapeuten aufzusuchen. 

"Es bestand Bedarf an jemandem, der unglaublich diskret ist und versteht, wie es ist, eine öffentliche Version und eine private Version seines Lebens zu haben", zitiert Brown einen Kontakt. Schließlich soll er diesen beim britischen Auslandsgeheimdienst, der unter dem Namen MI6 bekannt ist, bekommen haben.

Cressida Bonas
Cressida Bonas
© Matrix / imago images

Rührender Abschiedsbrief an Cressida Bonas

Obwohl die Beziehung zwischen Harry und Cressida nicht hielt, sollen sie anschließend eine wunderbare Freundschaft gepflegt haben. Vor allem auch deswegen, weil sie so viel Verständnis für ihn zeigte und ihm half. In seinem Abschiedsbrief fand der Prinz laut Brown deshalb auch nur warme Worte für seine Ex: "Ich bewundere dich, ich wünsche dir alles Gute und möchte mich vor allem bedanken, dass du mir geholfen hast, meine Dämonen anzusprechen und mir Hilfe zu suchen."

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, Robert Lacey "Battle of Brothers​: William, Harry an the Inside Story of a Family in Tumult"

jno Gala


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