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Prinz Harry Zusammenarbeit mit Oprah Winfrey für Dokumentation

Prinz Harry
© Getty Images
Wie das Social-Media-Team von Prinz Harry heute in seinem Namen auf Instagram bekanntgab, wird er eine mehrteilige Dokumentation mit US-Talk-Königin Oprah Winfrey kreieren. Darin wird es um sein Herzensprojekt gehen

Prinz Harry, 34, verbündet sich im Kampf gegen Depressionen & Co. mit einer der stärksten Frauen in der US-Show-Branche. Auf dem Instagram-Post des Royals heißt es am Mittwoch (10. April):  "Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass der Herzog von Sussex und Oprah Winfrey Partner, Schöpfer und leitende Produzenten bei ihrer bevorstehenden Serie für geistige Gesundheit sind, die im Jahr 2020 bei Apple erhältlich ist. Die beiden entwickeln die Serie seit einigen Monaten und freuen sich über den Austausch über ein so wichtiges Projekt auf dieser globalen Plattform."

Hilfe von Herzogin Meghan?

Ob Herzogin Meghan, 37, bei der Kooperation ihre Finger im Spiel hat? Oprah Winfrey war im Mai 2019 Gast bei der Hochzeit der Sussex' und hatte im Vorfeld einen Nachmittag mit BrautmutterDoria Ragland, 62, verbracht.
Die mehrteilige Dokumentation soll sich "sowohl auf psychische Erkrankungen als auch auf psychisches Wohlbefinden" konzentrieren und Zuschauer inspirieren, "ein ehrliches Gespräch über die Herausforderungen zu führen, mit denen jeder von uns konfrontiert ist." Prinz Harry und Oprah Winfrey wissen, wovon sie sprechen.

Prinz Harry war 12 Jahre alt, als seine Mutter starb

In einem Interview 2017 gab der Royal zu, nach dem Tod von Prinzessin Diana (†36) im August 1997 jahrelang unter psychischen Problemen gelitten zu haben. In einem Podcast von "The Telegraph" sagte er: "Ich denke ich kann zweifelsfrei behaupten, dass die Tatsache, dass ich meine Mutter verloren habe, als ich erst zwölf Jahre alt war und danach gute 20 Jahre damit verbracht habe meinen Schmerz darüber zu verdrängen, große Auswirkungen auf sowohl mein Privatleben, als auch meine Arbeit gehabt hat." Geholfen habe ihm schlussendlich sein Bruder Prinz William, der ihn bat, sich Hilfe zu holen. Anfänglich sei er misstrauisch gewesen, so Harry weiter. Schließlich habe er angefangen, mit Freunden und Familie über seine Probleme zu sprechen und ging schließlich sogar zu einem Psychiater.

Oprah Winfrey wurde als Kind sexuell missbraucht

Die TV-Produzentin und -Moderatorin enthüllte im letzten Jahr, dass sie von ihrem Cousin, einem Onkel und einem Freund der Familie als junges Mädchen missbraucht worden war. "Es ist mir mit neun Jahren passiert und dann mit 10, mit 11, 12, 13 und 14. Man findet keine Worte dafür, was mit einem passiert", erklärte Winfrey im März 2018 im "PEOPLE"-Magazine. "Deshalb glaubst du, dass dir nicht geglaubt wird. Und wenn der Täter, der Schänder, gut ist, werden Sie das Gefühl haben, dass Sie mitschuldig sind, dass Sie Teil davon waren. Das hält Sie davon ab, zu erzählen."

Oprah Winfrey
Oprah Winfrey bei der Hochzeit von Meghan und Harry
© Getty Images

Gemeinsam stark sein

Seit Jahren setzt sich Harry gegen die Stigmatisierung und für ein offenes Gesprächs über psychische Gesundheit ein. Kernstück: die Initiative "Heads Together", die er, William und Kate 2016 ins Leben riefen. "Ich bin fest davon überzeugt, dass eine gute psychische Gesundheit - mentale Fitness - der Schlüssel zu einer leistungsfähigen Führung, zu produktiven Gemeinschaften und zu einem zweckorientierten Selbst ist", sagt der Royal über die Doku mit Oprah Winfrey. "Wir hoffen, dass diese Serie positiv, aufschlussreich und inklusiv sein wird (....). Ich bin unglaublich stolz, mit Oprah an dieser wichtigen Serie mitzuarbeiten."

Verwendete Quelle:Instagram

jre Gala

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