Prinz Harry: Zusammenarbeit mit Oprah Winfrey für Dokumentation

Wie das Social-Media-Team von Prinz Harry heute in seinem Namen auf Instagram bekanntgab, wird er eine mehrteilige Dokumentation mit US-Talk-Königin Oprah Winfrey kreieren. Darin wird es um sein Herzensprojekt gehen

Prinz Harry, 34, verbündet sich im Kampf gegen Depressionen & Co. mit einer der stärksten Frauen in der US-Show-Branche. Auf dem Instagram-Post des Royals heißt es am Mittwoch (10. April):  "Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass der Herzog von Sussex und Oprah Winfrey Partner, Schöpfer und leitende Produzenten bei ihrer bevorstehenden Serie für geistige Gesundheit sind, die im Jahr 2020 bei Apple erhältlich ist. Die beiden entwickeln die Serie seit einigen Monaten und freuen sich über den Austausch über ein so wichtiges Projekt auf dieser globalen Plattform."

Hilfe von Herzogin Meghan?

Ob Herzogin Meghan, 37, bei der Kooperation ihre Finger im Spiel hat? Oprah Winfrey war im Mai 2019 Gast bei der Hochzeit der Sussex' und hatte im Vorfeld einen Nachmittag mit Brautmutter Doria Ragland, 62, verbracht.
Die mehrteilige Dokumentation soll sich "sowohl auf psychische Erkrankungen als auch auf psychisches Wohlbefinden" konzentrieren und Zuschauer inspirieren, "ein ehrliches Gespräch über die Herausforderungen zu führen, mit denen jeder von uns konfrontiert ist." Prinz Harry und Oprah Winfrey wissen, wovon sie sprechen.

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We are excited to announce that The Duke of Sussex and Oprah Winfrey are partners, co-creators and executive producers on their forthcoming mental health series launching on Apple in 2020. The pair have been developing the series for several months and are looking forward to sharing such an important project on this global platform. The dynamic multi-part documentary series will focus on both mental illness and mental wellness, inspiring viewers to have an honest conversation about the challenges each of us faces, and how to equip ourselves with the tools to not simply survive, but to thrive. This commitment builds on The Duke of Sussex’s long-standing work on issues and initiatives regarding mental health, where he has candidly shared personal experience and advocated for those who silently suffer, empowering them to get the help and support they deserve. His Royal Highness has spent many years working with communities throughout the UK and young people across the Commonwealth to break the stigma surrounding mental illness and broaden the conversation of mental wellness to accelerate change for a more compassionate, connected and positive society. Quote from HRH: “I truly believe that good mental health - mental fitness - is the key to powerful leadership, productive communities and a purpose-driven self. It is a huge responsibility to get this right as we bring you the facts, the science and the awareness of a subject that is so relevant during these times. Our hope is that this series will be positive, enlightening and inclusive - sharing global stories of unparalleled human spirit fighting back from the darkest places, and the opportunity for us to understand ourselves and those around us better. I am incredibly proud to be working alongside Oprah on this vital series.”

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Prinz Harry war 12 Jahre alt, als seine Mutter starb

In einem Interview 2017 gab der Royal zu, nach dem Tod von Prinzessin Diana (†36) im August 1997 jahrelang unter psychischen Problemen gelitten zu haben. In einem Podcast von "The Telegraph" sagte er: "Ich denke ich kann zweifelsfrei behaupten, dass die Tatsache, dass ich meine Mutter verloren habe, als ich erst zwölf Jahre alt war und danach gute 20 Jahre damit verbracht habe meinen Schmerz darüber zu verdrängen, große Auswirkungen auf sowohl mein Privatleben, als auch meine Arbeit gehabt hat." Geholfen habe ihm schlussendlich sein Bruder Prinz William, der ihn bat, sich Hilfe zu holen. Anfänglich sei er misstrauisch gewesen, so Harry weiter. Schließlich habe er angefangen, mit Freunden und Familie über seine Probleme zu sprechen und ging schließlich sogar zu einem Psychiater.

Oprah Winfrey wurde als Kind sexuell missbraucht

Die TV-Produzentin und -Moderatorin enthüllte im letzten Jahr, dass sie von ihrem Cousin, einem Onkel und einem Freund der Familie als junges Mädchen missbraucht worden war. "Es ist mir mit neun Jahren passiert und dann mit 10, mit 11, 12, 13 und 14. Man findet keine Worte dafür, was mit einem passiert", erklärte Winfrey im März 2018 im "PEOPLE"-Magazine. "Deshalb glaubst du, dass dir nicht geglaubt wird. Und wenn der Täter, der Schänder, gut ist, werden Sie das Gefühl haben, dass Sie mitschuldig sind, dass Sie Teil davon waren. Das hält Sie davon ab, zu erzählen."

Oprah Winfrey bei der Hochzeit von Meghan und Harry

Gemeinsam stark sein

Seit Jahren setzt sich Harry gegen die Stigmatisierung und für ein offenes Gesprächs über psychische Gesundheit ein. Kernstück: die Initiative "Heads Together", die er, William und Kate 2016 ins Leben riefen. "Ich bin fest davon überzeugt, dass eine gute psychische Gesundheit - mentale Fitness - der Schlüssel zu einer leistungsfähigen Führung, zu produktiven Gemeinschaften und zu einem zweckorientierten Selbst ist", sagt der Royal über die Doku mit Oprah Winfrey. "Wir hoffen, dass diese Serie positiv, aufschlussreich und inklusiv sein wird (....). Ich bin unglaublich stolz, mit Oprah an dieser wichtigen Serie mitzuarbeiten."

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Verwendete Quelle: Instagram

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