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Prinz Harry Deshalb wird er die Royals in seinen Memoiren nicht "zerstören"

Prinz Harry
© WPA Pool / Getty Images
Prinz Harrys angekündigte Memoiren werden mit Spannung erwartet. Doch wie viel wird der Prinz tatsächlich über seine Familie preisgeben? Laut der Royal-Autorin Kinsey Schofield sollten Leser:innen ihre Erwartungen senken.

Das Oprah-Interview von Prinz Harry, 37, und Herzogin Meghan, 41, liegt über ein Jahr zurück, doch noch immer sorgen die Aussagen der Sussexes für Furore. Rassismusvorwürfe und Meghans Suizidgedanken schockierten die Welt. Von Prinz Harrys Autobiografie, die noch im Jahr 2022 erscheinen soll, werden ebensolche Anekdoten erwartet. Geschichten aus dem Inneren des Palastes, die erschüttern.

Wird der Royal offenbaren, welches seiner Familienmitglieder Bedenken bezüglich Archies Hautfarbe äußerte? Vor allem hoffen Royal-Fans auf einen intimen Einblick in die zerrüttete Beziehung zwischen Harry und seinem Bruder Prinz William, 40. Doch wie die Journalistin und Royal-Autorin Kinsey Schofield erklärt, könnten die Memoiren in dieser Hinsicht bitter enttäuschen.

Royal-Autorin: "Ich glaube nicht, dass Prinz Harry mit diesem Buch alles niederbrennen wird"

Schofield beteuert gegenüber "The Daily Express": "Ich glaube, er wird über den Tod seiner Mutter schreiben und darüber, wie sich das auf ihn als jungen Erwachsenen ausgewirkt hat und wie ihn diese Emotionen zu der Führungspersönlichkeit gemacht haben, die er heute ist." 

Im Clarence House

Es sei nicht im Interesse des 37-Jährigen, die Königsfamilie weiter zu diffamieren und seine Beziehung zu Queen Elizabeth, 96, und den anderen Senior Royals "niederzubrennen". Vielmehr würde es Prinz Harry darum gehen, sein eigenes Bild zu "schärfen" und sein Leben aus einer Perspektive zu schildern, die Leser:innen so noch nie betrachten konnten. "Ich glaube nicht, dass es in Prinz Harrys DNA liegt, etwas Bösartiges zu schreiben, das seine Familie zerstören könnte", versichert Schofield. Dahinter würde allerdings etwas mehr stecken.

Geht es Harry um die Zukunft von Archie und Lilibet?

Die britische Königsfamilie in der Autobiografie bloßzustellen, wäre ein Fehler, der fatale Auswirkungen mit sich bringen könnte – nicht nur für Herzogin Meghan und Prinz Harry, sondern insbesondere für ihre Kinder.

Wie die amerikanische Journalistin ausführt, glaubt sie daran, dass Harry in dieser Hinsicht an die Zukunft von Archie, 3, und Lilibet, 1, gedacht hat. "Schließlich könnten seine Kinder von dieser Beziehung profitieren, von allem Guten, das der königlichen Familie widerfährt", so die Autorin.

Verwendete Quellen: marieclaire.com, express.co.uk

jna Gala


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