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Prinz Harry Derbe Scherze am Südpol


In Gesellschaft von Prinz Harry wird es wohl nie langweilig, selbst bei minus 45 Grad macht er noch Späße. Das verrieten jetzt die Teammitglieder seiner Südpol-Expedition

Er hat für sie Latrinen gebaut und sie mit seinen Scherzen unterhalten: Bei der "Willkommen zu Hause"-Pressekonferenz in London am Dienstag (21. Januar) nach dem Lauf zum Südpol hatten Prinz Harrys Mitstreiter nur lobende Worte für ihn übrig. Wie "dailymail.co.uk" berichtet, bezeichnete ihn Schauspieler Dominic West als "sagenhaft netten Kerl".

Der "The Wire"-Darsteller, der als Teil eines Teams aus versehrten Kriegsveteranen mit dem Prinzen die 335 Kilometer lange Expedition für die Charity "Walking With The Wounded" bestritt, verriet außerdem Details aus dem täglichen Zusammensein.

"Er kam oft als Erster bei unseren Treffpunkten an und baute diese unglaublich aufwendigen Latrinen, mit Wänden und Toilettenpapierhaltern", erzählte West. "Das muss mindestens 40 Minuten gedauert haben, sie zu bauen und sie waren fabelhaft." Auch bei Problemen mit seinen Skiern sei Harry zur Stelle gewesen und habe dem Schauspieler geholfen.

Bei bis zu minus 45 Grad Celsius habe der Vierte in der britischen Thronfolge seinen Humor nicht verloren und die ganze Truppe unterhalten. "Er hat ein paar wirklich derbe unanständige Witze gemacht, die für mich als Nicht-Soldat ziemlich anstößig waren", erinnert sich Dominic West mit einem Lachen.

Am Ende der 13-tägigen Wanderung dürfte er sich jedoch an den Humor des Prinzen und seiner Teammitglieder gewöhnt haben. Denn zur Feier der Ankunft am 13. Dezember sollen alle gemeinsam Champagner aus der Beinprothese eines kriegsversehrten Veteranen getrunken haben. "Wir hatten entschieden, dass wir meine Beine als primitiven Eisbehälter nehmen. Keine Ahnung warum, aber wir haben es gemacht", erzählt Teammitglied Duncan Slater.

Natürlich kam auch Prinz Harry, der glattrasiert erschien, nachdem er sich in Eis und Schnee einen Bart hatte wachsen lassen, selbst bei der Pressekonferenz zu Wort. "Andere zu inspirieren ist ein Eckpfeiler dieser Organisation", sagte er laut "hellomagazine.com". "Das wird alle daran erinnern, dass jeder schaffen kann, was er will. Unsere verwundeten, verletzten und kranken Soldaten wollen kein Mitleid. Sie wollen so behandelt werden wie vorher auch. Mit Respekt."

Neben Prinz Harry und Dominic West hatten sich der Schauspieler Alexander Skarsgård sowie zwölf verletzte Soldaten und Soldatinnen aus Großbritannien, Amerika und dem Commonwealth auf die abenteuerliche Reise begeben.

iwe


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