Prinz Harry: Der traurige Grund für sein damaliges Bad-Boy-Image

Prinz Harry wandelte sich in den vergangenen Jahren vom Bad Boy zum vorbildlichen Familienvater. Jetzt wurde bekannt, warum sich der jüngste Sohn von Prinz Charles in seiner Jugend so draufgängerisch verhielt

Vom Bad Boy zum vorbildlichen Familienvater - eine Wandlung, die neben vielen Hollywoodstars auch auf Prinz Harry, 34, zutrifft. Der jüngere Sohn von Prinz Charles, 70, galt in seiner Jugend immer als der unvernünftigere der beiden Prinzen-Brüder. Warum das so war, erklärt jetzt die Autorin Angela Levin.

Prinz William, der Gentleman - Prinz Harry, der Rebell

Während sein Bruder Prinz William, 37, das Studium in Geographie erfolgreich abschloss, den schottischen Master of Arts erwarb und sich während seines Militärdienstes zum Colonel-in-Chief (Ehrenoberst) hocharbeitete, wirkte Harry eher rastlos und entschied sich schon sehr früh für eine militärische Laufbahn, durch die er die Chance bekam, sich aus der Öffentlichkeit etwas zurückzuziehen.

Herzogin Meghan

Zum US-Open-Finale in New York kam sie mit Baby Archie

Herzogin Meghan, Prinz Harry und Baby Archie
Bisher war man davon ausgegangen, dass Herzogin Meghan allein zum Tennisfinale ihrer besten Freundin Serena Williams geflogen war. Doch jetzt enthüllt die Tennisspielerin in einem Interview, dass das damals vier Monate alte Baby Archie mit Meghan in New York war.
©Gala

Doch nicht nur in ihren beruflichen Ambitionen unterschieden sich die Brüder voneinander, auch charakterlich entwickelten sich die beiden während ihrer Jugend in verschiedene Richtungen. William wurde zu einem zurückhaltenden, höflichen Gentleman, Harry hingegen zu einem frechen, draufgängerischem Rebell. Ständig landete er wegen Alkoholexzessen, freizügigen Party-Spielen oder einem unpassenden Hakenkreuz-Kostüm in der Klatsch-Presse. Erst durch den Übergang ins Erwachsenenalter und die Hochzeit mit seiner jetzigen Frau Herzogin Meghan, 37, mauserte sich der Party-Prinz zum ernstzunehmenden Herzog von Sussex.

Der schlimmste Moment in Harrys Leben

Doch warum ließ sich Harry als Mitglied der britischen Königsfamilie als Jugendlicher überhaupt so gehen? Angela Levin weiß eine Antwort darauf. Für ihr, im vergangenen Jahr veröffentlichtes, Buch "Harry: Conversations with the Prince" führte sie mehrere, tief gehende Gespräche mit dem Prinzen. 

Gegenüber der britischen Website "The Conservative Woman" berichtet Levin nun über die Ergebnisse dieser Interviews. Ihrer Meinung nach war ein Moment in Harrys Leben ganz entscheidend für seine weitere Entwicklung: Der Tod seiner Mutter, Prinzessin Diana, †36.

"Er war nach ihrem Tod verständlicherweise total am Boden zerstört. Die Tragödie fiel mit seinem Start in Eton College zusammen. Zuvor begann er Alkohol zu trinken und ab dem 12. Lebensjahr trank er regelmäßig. Er war auch ein früher Raucher. Er mochte Eton nicht und obwohl er gut im Sport war, war er nicht akademisch. Wie er mir erzählte, entschloss er sich stattdessen dazu, ein böser Junge zu sein. Währenddessen gärte sein Kummer in ihm."

Die Wandlung von Prinz Harry

Prinz Harry war praktisch dabei, sich selbst zu zerstören. Ein Prozess, den auch seine Familie, die diese Zeit natürlich kritisch beäugte, nicht aufhalten konnte. Nur Harry selbst konnte an sich arbeiten und sich ändern, wenn er es denn wollte. "Es war keine leichte Aufgabe für ihn, sich von seiner Selbstzerstörung zurückzuziehen. Manchmal überwältigte ihn seine Impulsivität, als er sein Leben wieder in Einklang zu bringen schien. Zum Beispiel sehnte er sich danach, Soldat zu werden und war begeistert, an die Royal Military Academy Sandhurst zu kommen. Er genoss das strenge Körpertraining, fand aber die akademische Seite schwierig, und es war ein echter Triumph, dass er seine Dämonen schlagen konnte, um ein guter Soldat zu sein."

Letztendlich hat es Harry geschafft, seine Entwicklung in eine positive Bahn zu lenken und das Image des bösen Jungen abzulegen. Doch wahrscheinlich brauchte es genau diese aufreibende Phase, um der Mensch zu werden, der er heute ist. Den Rest machte Meghan: Heute verzichtet er für seine gesundheitsbewusste Frau gänzlich auf Alkohol und wilde Partys. 

Prinz Harry

Seine besten "Bad Boy"-Momente

Einen Prinzen sieht man selten oberkörperfrei. Deswegen kramen wir diese Fotos von Prinz Harry aus 2008 immer wieder hervor und schmachten den "Bad Boy Prinzen" an.
Und wir haben Glück: Von dem halbnackten Prinz Harry gibt es gleich zwei Fotos, wie er in der Wüste Rugby spielt. Hach!
Der royalen Etikette zum Trotz küsst Harry seine Freundin Chelsy Davy   Harry wird 2007 während eines Konzerts beim Knutschen in der Öffentlichkeit abgelichtet - ein absolutes No-go für einen Royal.
Ups, er tut es schon wieder  Getrost dem Motto: Zweimal ist besser als einmal, wird Prinz Harry wieder, diesmal während eines Cricketmatches im Jahr 2008, beim Küssen mit seiner Chelsy gesichtet. Ganz klar, der Prinz pfeift auf Verhaltensregeln, wenn's um seine Liebste geht.

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Verwendete Quellen: conservativewoman.co.uk, express.co.uk, wikipedia.org

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