Prinz Harry: Darüber hat er 28 Jahre geschwiegen

Sonst präsentiert sich Prinz Harry immer als gut gelaunter Spaßvogel, der auch ernste Dinge locker rüberbringt. Über ein persönliches Thema allerdings hat er lange nicht sprechen mögen

Bedauernde Worte von Prinz Harry: Bei einem Charity-Grillen im Kensington Palace habe der Ex-Fußballer Rio Ferdinand, so berichtet die "BBC", den Queen-Enkel über seine Erfahrungen mit dem frühen Tod seiner Mutter Prinzessin Diana gefragt. Die Prinzessin von Wales war 1997, als ihre Söhne William und Harry gerade mal fünfzehn und zwölf Jahre alt waren, bei einem Autounfall in Paris tragisch ums Leben. Ferdinand, dessen Frau im vergangenen Jahr gestorben sei, habe von dem Prinzen wissen wollen, wie dieser Verlust sein Leben beeinflusst habe.

Bedauern über das Schweigen

Harrys nachdenkliche Antwort zeigt die Zeitschrift "The Telegraph" ausschnittsweise auf ihrer Webseite. Darin gesteht er Prinz, er bedauere es, dass er "die ersten 28 Jahre" seines Lebens nicht über den Verlust seiner Mutter gesprochen habe. Einmal habe ihn der Freund eines Freundes mit seinen Kindern zusammenbringen wollen. Die Kinder hatten, so erzählt der 31-Jährige, vor kurzer Zeit ihre Mutter verloren. Er habe sich mit ihnen unterhalten und mit ihnen gelacht, auch damit sie sehen können, dass man - selbst wenn man früh seine Mutter verloren hat - lernt damit umzugehen und ganz normal bleibt. So wie er eben.

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Prinz Harry war bei dem Grillen im Palastgarten der Gastgeber und empfing eine Reihe von Sportlern, die sich engagieren für die von Prinz Harry, Prinz William und Herzogin Catherine gemeinsam angeführte Charity "Heads Together" einsetzen. Gemeinsam haben sie sich zum Ziel gesetzt, das Stigma zu beseitigen, dass diejenigen erleiden, die mit psychischen Problemen zu kämpfen haben.

Der "BBC" sagte der Prinz: "Es ist ok zu leiden, solange man darüber spricht." Das sei keine Schwäche. Schwäche sei es, wenn man ein Problem habe, dies nicht erkenne und löse."

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