VG-Wort Pixel

Prinz Harry Ab zum Südpol

Prinz Harry
© Reuters
Gemeinsam mit verwundeten Soldaten will Prinz Harry Ende des Jahres für die Charity-Organisation "Walking with the Wounded" zum Südpol wandern. Nicht sein erster Einsatz in Schnee und Eis

Prinz Harry hat eine neue Herausforderung angenommen: Er wird für die Hilfsorganisation "Walking with the Wounded", deren Schirmherr er ist, im November und Dezember zum Südpol aufbrechen. Die Expedition soll von drei Teams mit je vier Soldaten aus Großbritannien, den USA, Australien und Kanada gemeistert werden, die im Irak und Afghanistan verwundet wurden. Ehe die Teams feststanden, mussten alle am Langjökull-Gletscher auf Island ein hartes Auswahl-Training absolvieren, wie der "London Evening Standard" schreibt.

Die Fundraising-Expedition soll dabei helfen, Spenden für "Walking with the Wounded" zu sammeln, deren Hauptanliegen es ist, neue Qualifikationen, Bildungs-und Ausbildungsprogramme für verletzte Soldaten zu finanzieren.

Obwohl das Ganze offiziell nicht Rennen genannt werden dürfe, scherzte Prinz Harry bei einer Pressekonferenz in London am 19. April, wüssten wohl alle, was passieren würde. Die anderen Teams begrüßte der 28-Jährige dann auch standesgemäß mit den Worten "Willkommen zur Party". Als Mitglied des britischen Teams werde er sie am Südpol gerne mit einem Tee empfangen.

Der Queen-Enkel hob hervor, bei dieser Südpol-Wanderung würden die Soldaten das tun, was sie am allerbesten von allen könnten, sich nämlich einer Herausforderung zu stellen und sie erfolgreich zu meisten. "Diese Männer und Frauen haben alles für die Sache des Friedens, für unsere Sache getan", so der Prinz. Dass sie noch einmal im Rahmen dieses Events in die Bresche springen würden, unterstreiche ihre "bemerkenswerten Qualitäten". Sie hätten einen zähen, unstillbaren Geist, der sich weigere zu sagen "Ich bin geschlagen".

Ein Spaziergang mit Teestunde und Party am Südpol wird das Ganze sicherlich nicht: Prinz Harry und die anderen Teilnehmer der " Wounded South Pole Allied Challenge 2013" müssen mehr als 300 Kilometer bis zum Ziel laufen, schwere Schlitten ziehen und Temperaturen von bis zu - 45 Grad Celsius ertragen.

Einen Vorgeschmack auf die antarktische Herausforderung bekam der Prinz schon 2011: Damals schloss er sich dem Charity-Lauf zum Nordpol an, den er allerdings nach nur fünf Tagen abbrechen musste. Denn in London wartete auf Prinz Harry eine andere und sehr viel weniger strapaziöse Pflicht, als Trauzeuge seines Bruders Prinz William nämlich.

Prinz Harry bei der Pressekonferenz im Video (Englisch):


Mehr zum Thema