VG-Wort Pixel

Prinz Harry greift Omid Scobie an "Das ist alles völliger Unsinn"

Prinz Harry
© WPA Pool / Auswahl / Getty Images
In seinen Memoiren "Spare" hat sich Prinz Harry seinen Unmut von der Seele geschrieben. Doch nicht nur seine eigene Familie wird von Herzogin Meghans Mann scharf kritisiert, auch Freunde bekommen ihr Fett weg. Einen besonderen Vertrauten bezichtigt er jetzt der Lüge.  

Prinz Harry, 38, hat genug davon, dass Lügen über ihn von der Presse verbreitet werden und scheut nicht davor zurück, auch enge Vertraute zu kritisieren. Seine eigene Familie wurde von ihm öffentlich an den Pranger gestellt. Prinz William, 40, Catherine, Princess of Wales, 41, König Charles, 74, sowie Königin Camilla, 75, – sie alle werden in "Spare" nicht verschont. Doch nicht nur Harrys engster Kreis wird in seinen Memoiren mit seiner Wahrheit konfrontiert, auch einen besonderen Wegbegleiter von ihm und Herzogin Meghan, 41, bezichtigt er nun der Lüge. 

Herzogin Meghan und Omid Scobie

Haben Sie schon mal von Omid Scobie, 41, gehört? Er gilt als Meghans Sprachrohr und ist ein britischer Journalist, der vor allem als Co-Autor des Buches "Finding Freedom – Harry and Meghan and the Making of a Modern Royal Family" bekannt ist. Scobies Arbeit konzentriert sich auf die britische Königsfamilie und vor allem mit den Sussexes ist der Royal-Experte sehr vertraut. So vertraut, dass der Journalist mit der ehemaligen "Suits"-Schauspielerin per du sein soll. Markus Anderson, einer der engsten Freunde von Meghan und Berater der "Soho House Group", soll Scobie und die Herzogin miteinander bekannt gemacht haben. Darüber hinaus soll Meghan dem Royal-Experten über einen Mittelsmann immer wieder private Informationen zugespielt haben, sodass sie die Berichterstattung über sich kontrollieren konnte. 

Probte Herzogin Meghan ihre eigene Entführung?

In "Finding Freedom" schreiben Omid Scobie und Co-Autorin Carolyn Durand unter anderem, dass Herzogin Meghan als Vorbereitung für ihr Leben als Mitglied der königlichen Familie ein spezielles Sicherheitstraining absolvieren musste. Besonders heftig: Sie musste laut des Buches ihre eigene Entführung durchspielen und wurde von einem Security-Profi, der vorgab, ein Terrorist zu sein, auf dem Rücksitz eines Autos zusammengebunden und dann von anderen Mitgliedern des Teams gerettet. Dabei wurden laut des Werkes Fake-Waffen abgefeuert. Während des Trainings wurde Meghan beigebracht, wie sie eine Beziehung zu ihren Entführern aufbauen und ein Auto während einer Verfolgungsjagd steuern kann. Meghan fand die Erfahrung "extrem intensiv und beängstigend", teilte eine Quelle den Buchautoren mit. Detaillierte Informationen, die doch nicht allesamt nur der Fantasie von Omid Scobie und Carolyn Durand entsprungen sein können, oder doch?  

Prinz Harry: Kritik an Omid Scobie

Laut Prinz Harry sei diese Berichterstattung in "Finding Freedom" nicht wahr. "Es gab einige Berichte darüber, dass der Palast beschloss, Meghan in Guerillakrieg und Überlebenstaktiken im Falle eines Entführungsversuchs zu unterweisen", so der Royal in "Spare". Dann ging er direkt auf Omid Scobies Buch über sich und seine Ehefrau ein: "Ein Bestseller beschreibt den Tag, an dem Spezialeinheiten in unser Haus kamen, was alles völliger Unsinn ist. Meg hatte keine Minute Training." Hat Omid Scobie also in seinem Buch gelogen, um eine möglichst dramatische Geschichte zu erzählen? Auf Twitter wehrt sich der Journalist. 

"Die Geschichte in "Finding Freedom" über Meghans "Sicherheitstraining" wurde erstmals 2021 während ihres Mail-Gerichtsverfahrens entlarvt. Kam für mich überraschend, weil es ein Palastmitarbeiter war, der es meiner Co-Autorin und mir bestätigte. Aber wie Harry schreibt, ist es 'Unsinn', von dem er wünschte, er wäre wahr", rechtfertigt sich Scobie, der offenbar nach wie vor an seinem engen Verhältnis zu Familie Sussex festhalten möchte – trotz Harrys öffentlicher Bloßstellung.

Verwendete Quellen: express.co.uk, dailymail.co.uk, "Spare" von Prinz Harry, "Finding Freedom - Harry and Meghan and the Making of a Modern Royal Family", twitter.com

lsc Gala

Mehr zum Thema

Gala entdecken