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Rücktritt von Prinz Harry Prinz Harry und Prinz William geben Statement heraus

Prinz William, Prinz Harry
© Getty Images
Prinz Harry und Prinz William haben überraschend ein gemeinsames Statement im Zuge des Rücktrittes von Harry und Herzogin Meghan als Senior-Royals herausgegeben.

Prinz Harry, 35, und Prinz William, 37, melden sich erstmals nach dem Rücktritt von Prinz Harry und Herzogin Meghan, 38, gemeinsam und offiziell zu Wort. In einem Statement, das sie über ihre Sprecher in der britischen Presse verbreiten lassen, sagen sie über die aktuelle Berichterstattung über ihr angeblich zerrüttetes Verhältnis:

"Trotz eindeutiger Dementi wurde heute in einer britischen Zeitung eine falsche Geschichte veröffentlicht, in der über die Beziehung zwischen dem Herzog von Sussex und dem Herzog von Cambridge spekuliert wurde. Für Brüder, die sich so sehr sorgen über die Fragen der psychischen Gesundheit, ist der Gebrauch von aufrührerischer Sprache auf diese Weise beleidigend und potenziell schädlich". 

Auslöser war ein Bericht von "The Times" am heutigen Montag, in dem behauptet wird, William habe Harry aus dem Königshaus "gemobbt". Es ist höchst selten, dass sich Mitglieder des britischen Königshauses zu derlei Schlagzeilen äußern. Dass William und Harry es doch tun zeigt, wie sehr die Familie bemüht ist, in der aktuellen Krisenzeit die Wogen zu glätten.

Prinz Harry: Von Prinz William aus dem Königshaus gedrängt?

Am heutigen Montag, unmittelbar vor dem Start der Krisengespräche zwischen Harry, Prinz William, Prinz Charles, 71, und Queen Elizabeth, 93, setzt die "The Times" deutlich nach und behauptet, William habe seinen Bruder "gemobbt". Wörtlich heißt es auf der Website der Zeitung, man habe von einem Insider erfahren, "dass das Ehepaar [Sussex] sich von einer Mobbing-Haltung des Herzogs von Cambridge verdrängt fühlte." 

Wie genau sich das angebliche Mobbing gestalten soll, darüber schreibt "The Times" nichts; ergänzt aber bereits, dass die Behauptung sowohl von Personen aus der Nähe von Prinz William als auch aus der Nähe von Prinz Harry "heftig bestritten" werden. Dazu passt, was ein anderer Freund von William erzählte.

Prinz William wollte Harry helfen, aber ...

Demnach soll die Nummer zwei der britischen Thronfolge bedrückt über Harrys Rücktritt gesagt haben: "Ich habe unser ganzes Leben einen schützenden Arm um meinen Bruder gelegt, ich kann es nicht mehr - wir sind keine Einheit mehr." Er hoffe, dass Harry und Meghan eines Tages wieder mit ihm gemeinsam an einem Strang ziehen würden, heißt es weiter. Schon nach der Afrika-Dokumentation im Oktober soll William sich laut "Daily Mail" um eine Aussöhnung mit Harry bemüht haben - vergebens. 

Prinz Harry und Prinz William entfernen sich

Dass es um das Verhältnis von Prinz Harry und Prinz William, nicht zum Besten steht, weiß die Öffentlichkeit seit der Dokumentation "Harry and Meghan: An African Journey. In dieser gab Harry zu, er und sein  Bruder seien "momentan definitiv auf unterschiedlichen Wegen" unterwegs. Auch Harrys Freund Tom Bradby, der das viel beachtete Interview führte, äußerte sich jüngst verhalten über die Beziehung der beiden Royals. Und nicht nur das.

Bradby behauptet, Prinz Charles plane, das Königshaus - das heißt die Anzahl der hauptberuflich arbeitenden Royals - zu verkleinern. Man habe Harry und Meghan während ihrer Auszeit in Kanada mitgeteilt, dass sie laut dieses Vorhabens "nicht wirklich ein Teil" des Königshauses bleiben würden. Harry und Herzogin Meghan, 38, hätten darauf mit ihrem Rücktritts-Statement reagiert.

Prinz Harrys Herz ist gebrochen

Während Harry und Meghan in ihrem am Mittwoch (8. Januar) herausgegebenen Statement über ihren Rücktritt als Senior-Royals einen bestimmten und deutlichen Ton angeschlagen hatten, soll es Harry hinter den Kulissen nicht gut gehen. Es sei vorrangig die Liebe zu seiner Frau, die ihn zu seinem Rückzug veranlasst habe. Ein Insider zu "The Times": "Sie will gehen. Er [Harry] steht unter starkem Entscheidungsdruck. Es ist traurig. Er liebt die Königin. Ich denke, es wird ihm das Herz brechen, wenn er geht. Ich glaube nicht, dass er das wirklich will."

Alles zum Krisengespräch zwischen Harry, Queen Elizabeth, William und Charles am Montag (11. Januar) lesen Sie hier.

Verwendete Quelle:The Times

jre Gala

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