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Prinz Andrew + Prinz Harry Unangenehmer Moment bei Sarg-Prozession in London

Prinz Andrew und Prinz Harry
© Kate Green / POOL / AFP / Getty Images
Prinz Harry und Prinz Andrew sind zwar keine arbeitenden Royals mehr, bei der Sarg-Prozession zu Ehren von Queen Elizabeth in London durfte sie trotzdem teilnehmen – allerdings mit Einschränkungen.

Es waren bewegende Szenen, die sich am heutigen Mittwoch, 14. September 2022, in London abgespielt haben. Queen Elizabeth, †96, hat zum letzten Mal den Buckingham Palast verlassen und wurde während eines emotionalen Trauerzugs in die Westminster Hall geleitet. Hier kann sich das Volk nun von ihr verabschieden, bevor am 19. September die Welt endgültig "Goodbye" zu der Rekord-Monarchin sagen muss. 

Herber Schlag für Prinz Andrew und Prinz Harry

Bei der Prozession durch London nahmen neben König Charles III., 73, seinem Bruder Prinz Edward, 58, Schwester Anne, 72, Thronfolger Prinz William, 40, Peter Phillips, 44, Timothy Laurence, 67, und David Armstrong-Jones, 2. Earl of Snowdon, 60, auch der in Verruf geratene Prinz Andrew, 62, sowie Aussteiger-Royal Prinz Harry, 37, teil. Anders als die anderen arbeitenden Royals war es Andrew und Harry allerdings trotz ihrer militärischen Vergangenheit nicht gestattet, eine entsprechende Uniform zu tragen. Sie erschienen in sogenannten Morning Suits. Zudem durften sie während der Sarg-Prozession nicht salutieren, Harry und Andrew verneigten sich lediglich vor dem nationalen Kriegsdenkmal. Ein herber Schlag für die beiden Prinzen, schließlich sind sie bis heute äußerst stolz auf ihre langen Karrieren beim Militär.

Prinz Andrew und Prinz Harry verbeugen sich und starren auf den Boden, als sie vom königlichen Salut für Queen Elizabeth (†96) ausgeschlossen werden.
Prinz Andrew und Prinz Harry verbeugen sich und starren auf den Boden, als sie vom königlichen Salut für Queen Elizabeth (†96) ausgeschlossen werden.
© Ben Stansall - WPA Pool / Getty Images

Prinz Harry war zehn Jahre lang in der Armee, 2020 wurden ihm seine militärischen Ehrentitel aberkannt, nachdem er und Herzogin Meghan, 41, angekündigt hatten, sich als hochrangige, berufstätige Royals zurückzuziehen und ins Ausland zu gehen. Prinz Andrew musste sich 2019 wegen seiner Verwicklungen in den Jeffrey-Epstein-Skandal aus dem öffentlichen Leben zurückziehen, 2022 gab er alle Schirmherrschaften und militärischen Ehrentitel ab.

Für Queen Elizabeths Sohn wird eine Ausnahme gemacht

Wie sehr vor allem Prinz Harry die Debatte um seine Uniform anlässlich der Trauerfeier für Queen Elizabeth beschäftigt, macht das Statement seines Sprechers deutlich, das am 13. September veröffentlicht wurde. "[Prinz Harry] wird während der Veranstaltungen zu Ehren seiner Großmutter einen Morning Suit tragen. Sein Jahrzehnt des Militärdienstes wird nicht durch die Uniform bestimmt, die er trägt, und wir bitten respektvoll darum, dass der Fokus auf das Leben und das Vermächtnis Ihrer Majestät Königin Elisabeth II. gerichtet bleibt", heißt es in der Mitteilung.

Prinz Andrew kann sich hingegen über eine kleine Ausnahme freuen: Als "besondere Form der Ehrerweisung" darf dieser noch einmal eine Uniform tragen, wenn er während der Mahnwache um den Sarg der Queen wachen wird. Es wird angenommen, dass diese Entscheidung getroffen wurde, weil es seltsam aussehen würde, wenn Andrew als einziges der vier Kinder der Königin nicht in militärischer Kleidung am Sarg seiner Mutter stehen würde. 

Verwendete Quellen: gettyimages.de, dailymail.co.uk

aen Gala


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