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Prinz Harry + Herzogin Meghan Kein Treffen mit der Queen? Darum ist ein Besuch auf Balmoral unwahrscheinlich

Prinz Harry und Herzogin Meghan
© Samir Hussein / Getty Images
In wenigen Tagen werden Prinz Harry und Herzogin Meghan in Großbritannien erwartet. Doch Queen Elizabeth wird voraussichtlich vergeblich auf einen Besuch der Sussexes warten. 

Es ist bereits das dritte Mal, dass Prinz Harry, 37, und Herzogin Meghan, 41, in diesem Jahr gemeinsam europäischen Boden betreten werden. Nach ihrem Besuch der Invictus Games in Den Haag im April und ihrem aufsehenerregenden Auftritt beim Platinjubiläum von Queen Elizabeth, 96, Anfang Juni in London werden die Ex-Senior-Royals erneut in den Flieger Richtung alte Heimat steigen. Großbritannien und Deutschland sind das Ziel der Sussexes – doch ein Abstecher bei der inzwischen sehr gebrechlichen Königin scheint entgegen erster Vermutungen immer unwahrscheinlicher. 

Prinz Harry und Herzogin Meghan fürchten mangelnde Sicherheit

"Prinz Harry und Meghan, der Herzog und die Herzogin von Sussex, freuen sich, Anfang September mehrere Wohltätigkeitsorganisationen zu besuchen, die ihnen am Herzen liegen", ließ ein Sprecher des Paares Mitte August verlauten. Offiziell haben sich die beiden drei Termine auf die Agenda geschrieben: Am 5. September werden die Sussexes am "The One Young World"-Summit in Manchester teilnehmen. Am Folgetag geht es für die beiden nach Deutschland zu einem Event der "Invictus Games" in Düsseldorf und am 8. September stehen die "WellChild Awards" an. Ein strammes Programm, das allerdings noch Luft für einen kurzen Besuch bei der britischen Monarchin auf Schloss Balmoral ließe. Doch aufgrund der noch immer ungeklärten Sicherheitslage für ihren Enkel und seine Frau soll eine Stippvisite in der königlichen Sommerresidenz laut "Telegraph" immer unwahrscheinlicher werden. 

Es sind nur noch wenige Tage, bis Harry und Meghan in Großbritannien eintreffen werden. Zeit genug, um für ausreichenden Schutz für den jüngsten Sohn von Prinz Charles, 73, und seine Frau zu garantieren? Wohl kaum. Der ausgestiegene Royal mit Wohnsitz in den USA wartet noch immer auf eine Entscheidung des britischen Innenministeriums über angemessene Sicherheitsvorkehrungen in seinem Heimatland. 

Innenministerium blockiert Schutzmaßnahmen

Zwar dürften die Sussexes über genügend finanzielle Mittel verfügen, um ein privates Security-Team anzuheuern, doch der Windsor-Spross beansprucht aus guten Gründen Unterstützung von offizieller Stelle: Vom Staat eingesetzte Sicherheitsleute haben weitgehende Informationen, die bei der Bewachung eines Mitglieds der königlichen Familie im Ernstfall über Leben oder Tod entscheiden könnten. Doch seit seinem Ausstieg aus der royalen Verantwortung im Jahr 2020 steht dem inzwischen im kalifornischen Montecito lebenden Paar bei Aufenthalten in Großbritannien mit wenigen Ausnahmen keinerlei staatliche Hilfe in der Gefahrenabwehr zu. Eine Entscheidung, die rund einen Monat nach dem viel beachteten Megxit vom Exekutivkomitee zum Schutz von Mitgliedern des Königshauses und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens getroffen wurde.

Das Gremium erkannte allerdings die "besondere und ungewöhnliche Position“ von Prinz Harry als Thronfolger und seinen Dienst in Afghanistan an und stimmte zu, dass er unter bestimmten Umständen Schutz bekommen könnte. Allerdings sei von Fall zu Fall zu prüfen, ob er im dienstlichen Auftrag oder privat unterwegs sei. 

Harry kämpft vor Gericht

Harry selbst ging sogar so weit anzubieten, die Dienste der offiziellen staatlichen Sicherheitsbehörden aus eigener Tasche zu bezahlen. Eine Offerte, die auf wenig Gegenliebe stieß. Der Kronanwalt Robert Palmer, Vertreter des Innenministeriums, erklärte bei einer Anhörung, dass "persönliche Schutzmaßnahmen durch die Polizei nicht auf privat finanzierter Basis verfügbar sind". 

Doch Harry ließ nicht locker und focht die Entscheidung mit seinen Anwälten an. Im Juli erzielte er einen Teilerfolg vor Gericht. Ein Richter des Obersten Gerichtshofes ließ eine entsprechende Klage gegen das britische Innenministerium zu. Laut "The Guardian" wurde dem Antrag auf Genehmigung einer gerichtlichen Überprüfung teilweise stattgegeben. 

Doch bis dahingehend eine weitere Entscheidung fällt, kann noch viel Zeit vergehen. Ein Treffen mit der Queen in wenigen Tagen bleibt laut Spekulationen der englischen Presse also eher unwahrscheinlich. Bestätigt hatten Harry und Meghan bisher auch nur ihre Anwesenheit bei den Veranstaltungen ihrer Herzensprojekte. Eine Stippvisite bei Ihrer Majestät wird vermutlich insgeheim ebenfalls einen Platz auf der Prioritätenliste des Paares haben. Nun gilt es, abzuwägen. Vielleicht lassen die Sussexes ja doch alle Risiken außer Acht und machen einen geheimen Blitz-Besuch bei der Queen. Mit Sicherheit eine Entscheidung, die sie nicht bereuen dürften. 

Verwendete Quellen: telegraph.co.uk, theguardian.com 

ama Gala

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