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Herzogin Meghan + Prinz Harry Warum sie nach dem Paukenschlag im dänischen Königshaus zittern müssen

Herzogin Meghan und Prinz Harry
Herzogin Meghan und Prinz Harry
© Samir Hussein / WireImage / Getty Images
Prinz Harry und Herzogin Meghan dürften nach den neuesten Umstellungen im dänischen Königshaus alles andere als begeistert sein: Bekommen ihre Kinder nun doch keine neuen Titel?

Das dänische Königshaus sorgt aktuell für ein Beben in der europäischen Monarchie: Nachdem Königin Margrethe, 82, am 28. September 2022 plötzlich ankündigte, den Kindern von ihrem Sohn Prinz Joachim, 53, ab Januar kommenden Jahres ihre Prinzen- und Prinzessinnen-Titel zu entziehen, geht ein Raunen durch diverse Königsfamilien. Nicht nur, weil sich die Betroffenen mit wütenden Statements äußern und scharf gegen Margrethe schießen – so einige Royals könnten nun ebenfalls um ihre Titel zittern. Und zwar nicht nur im dänischen Königshaus.

Prinz Harry und Herzogin Meghan wünschen sich Titel für ihre Kinder

Vor allem Prinz Harry, 38, und Herzogin Meghan, 41, dürfte die Entscheidung der dänischen Königin so gar nicht passen. Haben die Sussexes nach ihrem Rücktritt als Senior Royals Anfang 2020 zwar versprochen, ihre Anreden als "Königliche Hoheiten" nicht mehr öffentlich zu verwenden, nutzen Harry und Meghan ihren Herzog- und Herzoginnen-Titel äußerst gerne, wenn es um ihre Projekte geht.

Auch ihre Kinder Archie, 3, und Lilibet, 1, haben seit dem Tod von Queen Elizabeth, †96, gute Chancen, von ihrem Großvater König Charles, 73, zu Prinz und Prinzessin gemacht zu werden und sogar die Anrede HRH [His/Her Royal Highness; zu Deutsch: Seine/Ihre Königliche Hoheit] offiziell zu tragen. Die Anzeichen standen in den Tagen nach dem Staatsbegräbnis der Rekord-Monarchin nicht schlecht, doch der Paukenschlag von seiner dänischen Kollegin könnte Charles nochmal zum Nachdenken gebracht haben.

König Charles will das Königshaus ebenfalls verschlanken

Der neue König ist schließlich bekanntermaßen ein Fan von der Verschlankung der Monarchie, er will es anders machen als seine Mutter. Das bedeutet: Kosten sparen, Titel und Positionen überdenken oder anders vergeben. Die Monarchie für die Zukunft einstellen. Das ist auch Königin Margrethes Plan. "Die Entscheidung der Königin steht im Einklang mit ähnlichen Anpassungen, die andere Königshäuser in den letzten Jahren auf verschiedene Weise vorgenommen haben", verkündete der Hof und bezog sich damit unter anderem auf König Carl Gustafs, 76, Umstellung im Oktober 2019.

Weiter betonte die Presseabteilung des dänischen Palastes, dass die Königin mit ihrer Entscheidung "einen Rahmen schaffen [möchte], in dem die vier Enkelkinder ihr Leben in weitaus größerem Maße selbst gestalten können, ohne durch die besonderen Überlegungen und Verpflichtungen eingeschränkt zu sein, die eine formale Zugehörigkeit zum Königshaus als Institution mit sich bringt."

Herzogin Meghan und Prinz Harry

Ein Ansatz, der Prinz Harry und Herzogin Meghan durchaus gefallen könnte. Immer wieder betonen die beiden, wie schwer es im Königshaus für sie war und dass ihre Kinder so normal wie möglich aufwachsen sollen – ohne royale Regeln und Einschränkungen. Trotzdem sind ihnen die Titel wichtig. Ein Gegensatz, der auch Charles bitter aufstoßen und zum Umdenken bewegen könnte. 

Verwendete Quellen: kongehuset.dk

aen Gala

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