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Prinz Harry + Herzogin Meghan Kein Protokollbruch beim Händchenhalten – aus diesem Grund

Prinz Harry und Herzogin Meghan hielten sich beim Verlassen der Westminster Hall fest an den Händen.
Prinz Harry und Herzogin Meghan hielten sich beim Verlassen der Westminster Hall fest an den Händen.
© Phil Noble-WPA Pool / Getty Images
Prinz Harry und Herzogin Meghan halten gerne Händchen – bei offiziellen Terminen, gemeinsamen Auftritten oder aber auch der Prozession für Queen Elizabeth. Kritiker:innen waren schnell zur Stelle, um die intime Geste bei diesem traurigen Event zu analysieren. Ein Protokollbruch steckt jedoch nicht dahinter, wie eine Expertin jetzt aufklärt. 

"Muss das denn sein?", fragen sich beim Anblick der Bilder von Prinz Harry, 38, und Herzogin Meghan, 41, vom Mittwoch, 14. September 2022, aus der Westminster Hall sicherlich Viele. Die Antwort: Es muss nicht, aber kann! Das Paar war nach der Prozession und dem 20-minütigen Gottesdienst mit einer intimen Geste aufgefallen. Hand in Hand verließ es die Westminster Hall. In den sozialen Medien sorgte die eigentlich liebevolle Moment schnell für hitzige Diskussionen.

Prinz Harry und Herzogin Meghan sorgen für Diskussionen

"Sie sind Teil der Prozession. Ist es zu viel von ihnen zu erwarten, dass sie in einer Reihe gehen? Sogar das Pferd konnte 20 Minuten lang in seiner Position bleiben. Aber Meghan und Harry konnten die Formation nicht halten, zumindest bis sie die Tür erreichen?", echauffiert sich ein Twitter-User beispielsweise. "Wie ich sehe, konnte Meghan nicht den ganzen Gottesdienst durchstehen, ohne sich an Harry festzuhalten", ärgert sich ein anderer. 

Kein Protokollverstoß beim Händchenhalten 

Gegen das Protokoll haben die beiden royalen Aussteiger damit allerdings nicht verstoßen, immerhin sind sie keine arbeitenden Mitglieder der britischen Königsfamilie mehr. "Harry und Meghan sind trauernde Angehörige und sind nicht verpflichtet, das königliche Protokoll zu befolgen", erklärt Körpersprache-Expertin Inbaal Honigman gegenüber dem britischen "Express". "Ihre Hände sind dazu da, sich bei diesem Verlust gegenseitig emotional zu unterstützen."

Damit waren sie übrigens nicht allein. Auch Mike, 43, und Zara Tindall, 41, hielten sich beim Verlassen von Westminster Hall an den Händen. Für Prinz William, 40, und Herzogin Catherine, 40, hingegen als arbeitende Mitglieder der Königsfamilie und direkte Thronerben würde eine solche Geste als Protokollbruch gelten. "William ist in einer öffentlichen Funktion anwesend", so Honigman. "Er hat zwar gerade seine Großmutter verloren, aber sein Job als ältester Sohn des Königs ist wichtiger als seine Trauer."

Verwendete Quellen: express.co.uk, twitter.com

spg Gala

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