Dianas Sekretär über Harry + Meghan: Steht und fällt die Macht ihrer Berühmtheit mit der Königsfamilie?

Prinz Harry und Herzogin Meghan genießen ihr neues Leben in Kanada. Doch wie lange wird das Leben abseits des Königshauses sie glücklich machen? Dianas Privatsekretär gibt Einblicke in die Probleme, die nach dem Ausstieg warten.

Herzogin Meghan und Prinzessin Diana sind sich nie begegnet

Sie ist jung, attraktiv, berühmt, hat einen Prinzen an ihrer Seite und wird von der Presse malträtiert. Diese Beschreibung passt heute zu Herzogin Meghan, 38, der Frau von Prinz Harry, 35. Doch genau diese Umschreibung gab es bereits in den 80er Jahren in England und der weltweiten Presse. Damals galt sie Prinzessin Diana (†36), Harrys Mutter, die ihren Kampf gegen die Medien mit dem Leben bezahlen musste. Die Überschneidungen sind nicht zu übersehen. Prinz Harry und Herzogin Meghan haben sich dazu entschieden, den Weg von Lady Di einzuschlagen und kehren dem britischen Königshaus den Rücken. Doch mit dem Megxit werden ihre Probleme nicht gelöst sein. Diese Meinung vertritt der ehemalige Privatsekretär der Prinzessin von Wales, Patrick Jephson.

Prinz Harry vergleicht Meghan und Diana

Prinz Harry war es, der den Vergleich zwischen seiner Ehefrau und seiner Mutter herstellte. "Ich habe meine Mutter verloren und jetzt sehe ich zu, wie meine Frau den gleichen Kräften zum Opfer fällt", erklärte Harry im vergangenen Jahr seinen Schritt, gegen die britische Boulevardpresse zur Not auch rechtlich vorzugehen. Doch sind Meghan, Harry und Diana tatsächlich reine Opfer der Presse? Sicher, es ist nicht zu leugnen, dass Lady Dianas Kampf mit der Presse nicht schlimmer hätte enden können und die britische Presse für ihre Hetzjagden bekannt ist. Doch so sehr Diana die Medien auch hasste, so sehr nutze sie die Macht. Das sagt zumindest Patrick Jephson. In einem Artikel für "Vanity Fair" erinnert er sich zurück. 

Wie niedlich!

Dieses Geschenk bekam Baby Archie zu Weihnachten

Prinz Harry + Herzogin Meghan + Baby Archie
Prinz Harry und Herzogin Meghan haben sich lange nicht mit Baby Archie in der Öffentlichkeit gezeigt.
©Gala

Prinzessin Dianas Sekretär gibt Einblick in die Probleme

Patrick Jephson beschreibt eine Situation mit Diana, nachdem sie sich gegen die Presse ausgesprochen hatte. Sie sei euphorisch gewesen, wirkte befreit. Bis sie die Termine ihres Sekretärs entgegennahm. Als sie in den leeren Terminplan sah, verblasste ihr Lächeln. "Das ruhige Leben in der Tat. Es dauerte eine ganze Weile, bis das Lächeln zurückkehrte", so Jephson. Und genau dieser Aspekt ist es, den sich jetzt auch Prinz Harry und Herzogin Meghan stellen müssen. Denn Ja, die einstige Schauspielerin Meghan Markle wurde von der britischen Presse genauestens unter die Lupe genommen, verurteilt und an den Rand ihrer Grenzen gebracht. Doch ohne die Presse wären die geplanten sozialen Projekte und das neue Einkommen, das sich das royale Paar wünscht, kaum umsetzbar. Fällt ihre Berühmtheit mit dem Megxit? 

Paukenschlag von Herzogin Meghan

"Wenn jemand beleidigt sein sollte, dann wir!"

Herzogin Meghan

Wird Prinz Harry seine Entscheidung bereuen?

Wird es Harry womöglich ebenso ergehen wie seiner Mutter? Abgeschieden von dem Königshaus, mehr Freiheit und dennoch eine plötzliche Leere? Der Alltag, wie er einst war, wird nicht wiederkommen. Die Routine könnte fehlen. Besonders Harry, der seine Zeit bei der Armee so sehr liebte: Regeln, Disziplin, eine Ordnung. "Ich frage mich, wie der Kalender von Harry und Meghan für das Jahr 2020 aussieht. Und 2021 - (…) Was ist ihre Motivation?", so der Privatsekretär in seinem Bericht. Wird dem Bruder von Prinz William, 37, das Leben irgendwann leer vorkommen ohne seine Wurzeln?

Der Unterschied? Social Media!

Dennoch gibt es einen ausschlaggebenden Unterschied zwischen Prinzessin Diana und ihrem Sohn; und der lautet Social Media. Denn im Gegensatz zu seiner Mutter hat Prinz Harry die Möglichkeit, über andere Wege mit seinen Fans zu kommunizieren und seine Ziele und Projekte weiter zu verfolgen. Der Terminkalender könnte sich also stetig wieder füllen - nur nicht mit royalen Pflichten. Die Sussex nutzen Instagram und verkünden dort ihre Aktivitäten. Gleichzeitig haben sie mit dem Megxit ihre neue Website veröffentlicht, die über Termine und kommende Aufgaben informieren soll. Medien, die Lady Diana nicht zur Verfügung standen, um auf ihre soziale Arbeit hinzuweisen. 

Herzogin Meghan + Wallis Simpson

10 Vergleiche, die für Staunen sorgen

Meghan Markle und Wallis Simpson mit Prinz Edward
Wallis und Meghan wurden beide in den USA geboren. Wallis kam am 19. Juni 1896 in Blue Ridge Summit, Virginia, zur Welt. Ihre Eltern waren der Geschäftsmann Teackle Wallis Warfield und seine Frau Alice Montague. Auf dem Foto ist Wallis sechs Monate alt und wird von ihrer Mutter im Arm gehalten.
Meghan erblickte am 4. August 1981 in Los Angeles als Tochter von Make-up-Artistin Doria Ragland und Hollywood-Lichttechniker Thomas Markle das Licht der Welt.
Eine weitere Gemeinsamkeit der beiden Frauen: Sie machten ihren Zweitnamen zu ihrem Rufnamen. Simpson angeblich, weil sie fand, dass Bessie zu sehr nach dem Namen einer Kuh klang.

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Natürlich können die Geschichten von der Prinzessin von Wales und ihrem jüngsten Sohn nicht vollständig gegenübergestellt werden und eins zu eins verglichen werden. Doch eine Frage des ehemaligen Angestellten hat durchaus seine Berechtigung: Wird Prinz Harry seine Entscheidung irgendwann bereuten? Wird das Lächeln in seinem Gesicht, wenn die Termine schwinden, der Trubel sich legt und die Berühmtheit fällt, verblassen. "Sie brauchen die Dinge, die nur der Reichtum bieten kann, scheuen sich aber an den Verpflichtungen und der Kontrolle des Königtums“, kritisiert Patrick Jephson. Darüber hinaus ist er der Ansicht, "(…) die Macht ihrer Berühmtheit könnte ebenfalls abnehmen, je länger sie dem Buckingham-Palast fernbleiben." Ob der Megxit für Prinz Harry und Herzogin Meghan letztendlich die richtige Entscheidung war, das wird sich in den kommenden Jahren zeigen müssen.

Verwendete Quellen: Vanity Fair


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