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Herzogin Meghan + Prinz Harry Experte: Sie unter Vertrag zu nehmen, war der größte Netflix-Fehler

Herzogin Meghan und Prinz Harry
© Patrick van Katwijk / Getty Images
Kürzlich strich Netflix Herzogin Meghans und Prinz Harrys erstes Animationsprojekt "Pearl". Experte Dan Wootton macht für den Streaming-Flop eine Reihe von Gründen verantwortlich.

Was einst so vielversprechend begann, entwickelt sich langsam aber sicher zum Desaster. Gemeint ist der Vertrag von Herzogin Meghan, 40, und Prinz Harry, 37, mit dem Streaming-Riesen Netflix. 2020 hatten die Sussexes einen Millionen-Deal an Land gezogen.

Nun ist ihr Herzensprojekt, die Animationsserie "Pearl", Kürzungen zum Opfer gefallen. Der britische Journalist Dan Wootton, 39, ist sich laut "Daily Mail" sicher: "Harry und Meghan unter Vertrag zu nehmen, ist der größte Fehler in der Geschichte von Netflix".

Herzogin Meghan + Prinz Harry: Zuschauer haben kein Interesse an ihrem Netflix-Angebot

Knapp ein Jahr nach Pandemiebeginn Anfang 2021 knackte Netflix laut Branchenportal "Chip" mit knapp 204 Millionen Abonnent:innen einen Nutzerrekord. Mittlerweile hat der weltweit größte Streaming-Dienst jedoch Probleme. Erstmals seit mehr als zehn Jahren gab das Unternehmen nach "Spiegel"-Angaben bekannt, dass seine Kundenzahl im vergangenen Quartal um 200.000 Nutzer:innen sogar zurückgegangen sei. Konkurrenten wie Disney+ gewinnen immer mehr an Beliebtheit.

Mit den Konsequenzen müssen nun auch Meghan und Harry leben. Ihre geplante Animationsserie über die Abenteuer eines zwölfjährigen Mädchens, das auf historisch bedeutsame Frauen trifft, wurde neben weiteren Animationsserien abgesägt. Journalist Dan Wootton glaubt, dass der feministisch-liberale Erzählansatz ein Grund sei, wieso Netflix die Notbremse bei dem Projekt zog. Er wettert: "Die Zuschauer haben null Interesse daran, für die Predigt der Sussexes zu bezahlen".

Bei den Invictus Games 2022

"Meghan hat keine Ahnung, wie man eine fesselnde Dramaserie macht"

Als der Vertrag bekannt gegeben wurde, schwärmte Meghan über "Pearl" noch: "Wie viele Mädchen in ihrem Alter befindet sich unsere Heldin Pearl auf einer Reise der Selbstfindung, während sie versucht, die täglichen Herausforderungen des Lebens zu meistern. David Furnish, 59, [Ehemann von Elton John, 75, und Mitproduzent, Anm. d. Red.] und ich haben uns sehr darauf gefreut, diese besondere Serie ans Licht zu bringen, und ich freue mich, dass wir sie heute ankündigen können."

Wootton sehe in der Story nichts Fesselndes. Sein Urteil fällt dementsprechend hart aus: "Das Problem ist, dass man eine [Frau] ohne jegliche Führungserfahrung in den Mittelpunkt des kreativen Entscheidungsprozesses stellt: Sie hat nicht die geringste Ahnung, wie man eine fesselnde Dramaserie macht."

Mittlerweile sei der Streaming-Anbieter nicht mehr bereit, die Sussexes "mit Samthandschuhen anzufassen", glaubt der Journalist.

Harrys Dokuserie nur wegen privatem Einblick interessant

Ein weiteres Projekt aus dem Mega-Deal bleibt bestehen: Harrys geplante Dokuserie "Heart of Invictus" über den von ihm ins Leben gerufenen Sportwettbewerb für kriegsversehrte Soldat:innen. Netflix gab laut "Dpa" bekannt, dass sie die Zusammenarbeit mit "Archewell Productions" sehr schätzen würden.

Dan Wootton ist sich sicher, dass die Doku "nur deshalb ein weltweites Publikum anziehen wird, weil es einen Einblick in das nicht ganz so private Leben von Harry und Meghan gewährt". Ob diese Meinung am Ende wirklich zutrifft, bleibt abzuwarten …

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, chip.de, spiegel.de, dpa.com

jse Gala


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