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Prinz Harry "Inakzeptabel!" Gericht rügt seine Anwälte

Prinz Harry
© Getty Images
Prinz Harry versucht aktuell, durch seine Anwälte vor dem High Court in London Polizeischutz für sich und seine Familie bei Besuchen in England zu erstreiten. Während der letzten Verhandlung musste der Richter Harrys Team allerdings in die Schranken weisen. 

Prinz Harry, 37, besteht darauf, Polizeischutz zu bekommen, sollte er mit Herzogin Meghan, 40, und den Kindern, Archie, 2, und Lilibet, 9 Monate, nach England reisen. Dieses Privileg haben er und seine Ehefrau eigentlich verloren, als sie ihren Posten als Senior Royals an den Nagel gehängt und nach Kalifornien ausgewandert sind. Doch Harry pocht auf das Argument, ein gewisses Sicherheitsrisiko bei seiner Geburt geerbt zu haben – egal, ob er für das Königshaus arbeitet oder nicht.

Prinz Harry: Seine Anwälte machen einen großen Fehler

Eine Forderung, die aktuell vor dem High Court in London diskutiert wird. Prinz Harry erscheint bei den Verhandlungen nicht persönlich, sondern lässt sich von einem Team aus Anwälten vertreten. Am Donnerstag, 24. März 2022, entschied der zuständige Richter nun, dass die Dokumente der Klage des Herzogs von Sussex gegen die Regierung geheim gehalten werden können. Zuvor hatte sich Prinz Harry über die Veröffentlichung beschwert.

Kurz nach Verkündung der Entscheidung rügte der Richter allerdings das Anwaltsteam des Prinzen, weil sie das Embargo für sein Urteil gebrochen haben. Das Gericht hat erfahren, dass das Urteil, das den Anwälten vor der förmlichen Verkündung unter Verschluss gezeigt wurde, an den ehemaligen Generalmajor der britischen Armee, Tim Robinson, weitergeleitet wurde. "Ich habe den Eindruck, dass das Embargo gebrochen wurde und der Urteilsentwurf Herrn Robinson nicht hätte zur Verfügung gestellt werden dürfen", so der Richter und bezeichnete die Situation als "völlig inakzeptabel". "Es ist auch inakzeptabel, dass Sie ohne eine Entschuldigung hierhergekommen sind", warf der Richter Harrys Anwälten vor.

Prinz Harry

Nach einem hitzigen Wortgefecht räumte Harrys Team schließlich die Fehler ein und entschuldigte sich, berichtet "Evening Standard". Ein Ende der Verhandlungen ist bisher allerdings nicht in Sicht. Scheint, als müssten sich Queen Elizabeth, 95, und Co. noch länger gedulden müssen, bis sie Familie Sussex endlich wieder in die Arme schließen können ...

Verwendete Quellen: standard.co.uk

aen Gala


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