Prinz Harry + Herzogin Meghan: Wollen sie mit Baby Archie in Afrika leben?

Prinz Harry und Herzogin Meghan sollen Pläne hegen, ins Ausland zu ziehen, spekuliert die britische Presse seit Monaten. Was an dem Gerücht dran ist und was der Palast dazu sagt. 

Kaum waren Herzogin Meghan, 38, und Prinz Harry, 34, Anfang April 2019 vom Kensington Palast ins Frogmore Cottage gezogen, wurde über eine neue Bleibe des Paares spekuliert - und diese sollte deutlich weiter von London entfernt liegen als Windsor: in Afrika.

Tatsächlich verkündete der Palast Ende Juni, dass es Harry und Meghan im Herbst auf den Schwarzen Kontinent ziehen würde - das jedoch lediglich für eine mehrtägige Reise mit Baby Archie Mountbatten-Windsor im Auftrag des britischen Außenministeriums. Die anhaltenden Negativ-Schlagzeilen über das Paar könnte dem Plan, England zumindest für eine gewisse Zeit den Rücken zu kehren, jetzt neuen Auftrieb geben, findet Royal-Experte Richard Fitzwilliams. Doch von vorne. 

Prinz Harry und Herzogin Meghan wollen angeblich im Ausland leben

Harry und Meghan könnten England für zwei bis drei Jahre verlassen, um eine "auf sie zugeschnittene" Aufgabe im Dienste der britischen Monarchie wahrzunehmen, behauptete am Ostersonntag 2019  die angesehen Zeitung "The Times". Die "Daily Mail" sprach am Ostermontag immerhin noch von einem sechsmonatigem Auslandsaufenthalt. Als mögliches Ziel für Harry und Meghan briachte die Zeitung Afrika ins Spiel. Konkreter wird "The Sun": Südafrika sei die erste Wahl, Botswana die zweite. Losgehen soll es 2020 oder 2021.

Herzogin Meghan + Prinz Harry

Geheimer Urlaub mit Baby Archie

Herzogin Meghan und Prinz Harry mit Archie Mountbatten-Windsor im Juli 2019 bei einem Polo-Spiel
Herzogin Meghan, Prinz Harry und Baby Archie sollen ihren ersten Familienurlaub ganz geheim auf der spanischen Insel Ibiza verbracht haben.
©Gala

Das könnten der Prinz und die Herzogin im Ausland machen

Der Inhalt der Aufgabe könnte zum Beispiel sein, Großbritannien im Ausland zu repräsentieren oder sich für die 53 Staaten des Commonwealth zu engagieren, deren Oberhaupt die Queen ist. Sie haben die Vision, Botschafter des Vereinigten Königreichs, Vertreter des Commonwealth zu sein und die Werke und guten Zwecke zu verfolgen, auf die sie sich konzentrieren wollen", sagte eine Quelle zu "The Sun". "Sie mögen die Idee, in einem Land Wurzeln schlagen zu können, eine Heimatbasis zu haben und sich wirklich in die Gemeinschaft und das Land einzubringen."

Der Plan soll laut "The Times" von Sir David Manning, dem britischen Ex-Botschafter in den USA und aktuellen Sonderberater für konstitutionelle und internationale Angelegenheiten der Sussex',  ausgearbeitet worden sein. Lord Geidt, der ehemalige Privatsekretär von Queen Elizabeth, soll ebenfalls beteiligt gewesen sein. Er ist Vorsitzender des Queen’s Commonwealth Trust, einer Organisation, die sich für die Zusammenarbeit der Länder des Commonwealth einsetzt.

Negativ-Schlagzeilen um das royale Paar

Aufwind könnte der angeblichen Auslandsplan durch die anhaltende Kritik der britischen Presse an Harry und Meghan gewinnen, lautet die Meinung von Royal-Experte Richard Fitzwilliams. Ende August sagte er gegenüber "Express", das Paar habe eine Reihe von PR-Fehlern begangen - von der Geheimhaltung rund um Archies Geburt und Taufe bis hin zur Nutzung eines Privatjets trotz des Engagements für den Umweltschutz.

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Herzogin Meghan


"Es ist seit Monaten klar, dass sie sich durch das konventionelle königliche Leben eingeschränkt fühlen", erklärte Fitzwilliams. "Das weltweite Interesse an ihnen ist gewaltig, ihre Kontakte zu Prominenten sind großartig, sie haben eine großartige Arbeitsweise im In- und Ausland, Meghan hat einen enormen Einfluss auf die Mode und die Faszination für Archie ist grenzenlos. Dies führt unweigerlich zu den Berichten, dass sie möglicherweise längere Zeit im Ausland verbringen, möglicherweise in ihren Rollen beim Commonwealth Trust der Queen oder sogar in den USA."

Das sagt das Königshaus

In England schlug das Afrika-Gerücht um Ostern herum hohe Wellen - auch, weil der Palast sich auf Anfrage britischer Medien bedeckt hielt. Ein Sprecher sagte kurz nach den ersten Schlagzeilen:

Alle zukünftigen Pläne für den Herzog und die Herzogin sind zu diesem Zeitpunkt spekulativ. Es wurden keine Entscheidungen über zukünftige Rollen getroffen.

Das ist zwar keine Bestätigung, aber auch kein Dementi. Laut "Daily Mail" habe der "Sabbatical"-Plan von Harry in Afrika nichts mit einer angeblichen Spannungen zu seinem Bruder Prinz William zu tun, sondern sei ein länger gehegter Traum.

Prinz Harry liebt Afrika

Zu Afrika hegt Harry tatsächlich eine ganz besondere Beziehung. Prinz Charles hatte ihn und Prinz William unmittelbar nach dem Tod von Prinzessin Diana, †36, im August 1997 für einen Urlaub hierher gebracht, um Abstand zu gewinnen. Als Erwachsener kehrte Harry mehrmals für Besuche zurück, unter anderem im Sommer 2017 für den ersten Liebestrip mit Meghan. 2017 machte Harry dem Kontinent im Interview mit "Town & Country Mag" eine wahre Liebeserklärung:  Hier fühle ich mich mehr zuhause als anderswo auf der Welt. Ich wünschte, ich könnte mehr Zeit in Afrika verbringen. Ich habe hier dieses intensive Gefühl der völligen Entspannung und Normalität."

 "The Sun" berichtet, Prinz William unterstütze die Pläne seines Bruders und seiner Schwägerin. Wie wahrscheinlich es ist, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan mit Baby Sussex England verlassen, was dafür und was dagegen spricht, lesen Sie nachfolgend.

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Verwendete Quellen: The Times, Daily Mail

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