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Prinz Harry + Herzogin Meghan Interessante Zahlen zum Oprah-Interview

Prinz Harry und Herzogin Meghan im Gespräch mit Oprah Winfrey. In Deutschland ist das Interview am 8. März 2021 auf RTL, VOX und TVNOW zu sehen.
Prinz Harry und Herzogin Meghan im Gespräch mit Oprah Winfrey. In Deutschland ist das Interview aktuell auf TVNOW abrufbar.
© TVNOW / Harpo Productions - Joe Pugliese
Prinz Harry und Herzogin Meghan sorgen mit ihren Aussagen im Oprah-Winfrey-Interview für Aufsehen. Das tun auch die Zahlen zum Royal-Talk des Jahrzehntes.

17,1 Millionen Zuschauer sahen das Interview am 7. März um 20 Uhr Ortszei in Amerika. Zwar war es kein Straßenfeger, aber immerhin das bislang meistgesehene Nicht-Sport-Event der TV-Saison 2020/2021.

11,3 Millionen Briten verfolgten das Paukenschlag-Interview einen Tag später, als es vom Sender ITV in Großbritannien ausgestrahlt wurde.

7 bis 9 Millionen US-Dollar (5,9 bis 7,6 Millionen Euro) soll CBS der Produktionsfirma von Oprah Winfrey für die Ausstrahlungsrechte gezahlt haben. 

2,7 Millionen Zuschauer schalteten ein, als RTL das Gespräch am 8. März auf Deutsch zeigte.

325 000 Dollar (270.000 Euro) kosteten 30 Sekunden Werbung während des Interviews in Amerika angeblich. Klammert man die CBS-Eigenwerbung aus, wurden 30 Minuten Werbung verkauft. 

Für 68 Länder ist das Gespräch zwischen Herzogin Meghan, Prinz Harry und Oprah Winfrey lizensiert worden.

3 Medien-Persönlichkeiten verloren wegen ihrer Reaktion auf das Interview ihren Job. Die eine ist TV-Moderator Piers Morgan, 55. Nachdem er in der Show "Good Morning Britain" kolportiert hatte, er glaube Herzogin Meghan kein Wort, sollte er sich auf Drängen des TV-Senders ITV in aller Öffentlichkeit entschuldigen. Morgan weigerte sich – und quittiert den Dienst.

Der Zweite, der seinen Job verlor, ist der Chef des britischen Journalistenverbandes "Society of Editors", Ian Murray. Der Grund: Der Verband hatte Harrys Vorwurf, die britische Presse sei "rassistisch" und "bigott", als "Attacke" verurteilt und zurückgewiesen. Mehr als 160 Journalisten beschwerten sich und Murray zog seine Konsequenzen.

Sharon Osbourne, 68, die Frau von Rocker Ozzy Osbourne, nahm nach elf Jahren bei der US-Talkshow "The Talk" ihren Hut. Sie hatte gegenüber einer Co-Moderatorin ihren Freund Piers Morgan wegen dessen Aussagen über Meghan verteidigt, woraus sich eine Diskussion über Rassismus entspann. Osbournes Verhalten stimme "nicht mit unseren Werten für einen respektvollen Arbeitsplatz überein", erklärte CBS.

1 Regel von Harry und Meghan für das Interview lautete, dass es von den ausstrahlenden TV-Sendern in voller Länge gezeigt und nicht bearbeitet werden durfte.

0 Dollar Gage bekamen Harry und Meghan laut ihres Sprechers für den Talk.

Verwendete Quelle: dailymail.co.uk, wsj.com, dwdl.de, express.co.uk

jre Gala


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