Herzogin Meghan + Prinz Harry: Wollen sie ein Enthüllungsinterview geben?

Prinz Harry und Herzogin Meghan lösten mit ihrem Rücktritts-Statement Empörung und Schock aus. Nun planen sie angeblich die nächste Aktion gegen das Königshaus.

Am 8. Januar 2020 stand die Welt für das britische Königshaus kurz still: Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, lösten mit ihrem Rücktritt aus der ersten Reihe der Royals ein Beben in Großbritannien aus. Einen solchen Schritt gab es in der Historie der royalen Familie noch nie. Kein Wunder also, dass Queen Elizabeth, 93, die von dem Statement ihres Enkels nichts gewusst haben soll, umgehend die wichtigsten Familienmitglieder zusammenrief. Einziger Punkt auf der Agenda des Treffens, das am Montag, den 13. Januar auf Schloss Sandringham stattfindet: die neue Rolle der Sussex'. Doch die Gespräche und Organisation werden von einem weiteren Alleingang von Harry und Meghan überschattet - das Ehepaar droht mit einem Enthüllungsinterview. 

Tom Bradby spricht über seinen guten Freund Prinz Harry

Dass die Folge von missglückten Gesprächen in einem unschönen Interview enden könnte, mutmaßte unter anderem Harrys guter Freund Tom Bradby, 53. Der ITV-Journalist, der auch die viel diskutierte Dokumentation "Harry and Meghan: An African Journey" produzierte, gab nun zu bedenken, dass das Ehepaar Sussex erneut an die Presse gehen könnte. In einem ITV-Beitrag sagte er über das drohende Interview: "Ich habe eine Vorstellung davon, was in einem vollständigen, gesetzten Interview ohne Tabus ausgestrahlt werden könnte, und ich denke nicht, dass das schön wäre."

Herzogin Meghan

Gibt es eine Verschwörung gegen sie?

Herzogin Meghan und Prinz Harry 
Herzogin Meghan und Prinz Harry sind unzertrennlich. Die beiden lassen sich von dem Medientrubel nicht unterkriegen.
©Gala

Mitarbeiter der Familie fürchten jetzt, dass Harry und Meghan das Königshaus als "rassistisch und sexistisch" bezeichnen könnten, so ein Bericht der britischen "The Sun". Ein Vorwurf, den das Kommunikations-Team der Queen unbedingt vermeiden möchte. Ob die Queen deswegen einknickt und Harry und Meghan alles zugesteht, was sie fordern, bleibt abzuwarten. Eine im TV ausgetragene Schlammschlacht, die nach dem Beispiel Dianas (†36) ablaufen könnte, kann aber wirklich niemand wollen. 

Harry + Meghan erpressen die Royal Family

Im Jahre 1995 hatte Prinzessin Diana in einem umfangreichen TV-Interview scharf gegen die Königsfamilie geschossen, über Prinz Charles', 71, Untreue und ihre eigene Bulimie ausgepackt. Ein Schlag, der dem Ansehen der Royal Family großen Schaden zufügte. Nicht nur die Queen, Prinz Charles und Prinz William, 37, die sich heute allesamt auf Schloss Sandringham zum Krisentreffen versammeln, werden sich an dieses Dilemma erinnern. Auch Prinz Harry und Herzogin Meghan wissen um die Schlagkraft, die ein solches Enthüllungsinterview hat und wie erpressbar die royale Familie ist. Doch die Royal Family kann offenbar aufatmen: Bisher äußerten sich bereits eine Vielzahl an britischen Reportern, die aus engsten Kreisen erfahren haben wollen, dass ein solches Interview derzeit nicht zur Debatte steht. Es gibt laut "Mirror" dazu momentan keinerlei Pläne, ein Interview für ein Print-Magazin zu führen oder gar im Fernsehen diesbezüglich aufzutreten. 

Unabhängig von dem angeblich angedrohten Skandal-Interview: Tom Bradby prophezeit, dass das Krisentreffen auf Sandringham am Monat ziemlich giftig werden dürfte. Für alle Parteien steht eine Menge auf dem Spiel. Bradby rät: "Sie [Queen Elizabeth, Prinz Charles und Prinz William, Anm. d. Red.] müssen ihnen [Harry und Meghan, Anm. d. Red.] die Freiheit geben, die sie fordern; sie müssen ihnen die Rolle geben, die sie in der königlichen Familie wollen, wenn sie noch eine Rolle haben sollen." 

Briten sind wütend auf die Sussex'

Als großen Schlüsselaspekt sieht Bradby dabei das Geld, das Harry und Meghan in Zukunft erhalten werden. Sollten sie ohne für das Königshaus zu arbeiten weiter Geld von den britischen Steuerzahlern erhalten, dürfte das für eine Menge Unmut in Großbritannien sorgen. Ein Umstand, der auch der Queen bewusst ist. Der Wunsch von Harry und Meghan, sich von den Aufgaben als Senior Royals zurückzuziehen und als eigene Marke zu funktionieren, ist bislang beispiellos und die Entscheidung darüber von höchster Brisanz. Interview hin oder her: Der Rücktritt der Sussex' fügte der Monarchie schon jetzt Schaden zu ... 

Verwendete Quellen: ITV, Mirror 

Themen

Erfahren Sie mehr:

Palastgeflüster: Das machen die Royals