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Herzogin Meghan + Prinz Harry Erste Auszüge aus "Finding Freedom" liefern Explosives

Herzogin Meghan fühlte sich in der Königsfamilie nicht so willkommen, wie sie es sich gewünscht hätte.
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Herzogin Meghans und Prinz Harrys Ausstieg aus der Königsfamilie sorgte für Furore. Jetzt soll das Enthüllungsbuch "Finding Freedom" ihre Ansicht darstellen - und die hat es in sich.

Es scheint ganz so als würden sich die Befürchtungen des britischen Königshauses nun bewahrheiten. Die Veröffentlichung des Enthüllungsbuches "Finding Freedom - Harry and Meghan and the Making of a Modern Royal Family", dass den royalen Ausstieg von Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, aus ihrer Sicht beleuchten soll, soll im Palast zitternde Knie verursacht haben. Nun wurden erste Details des Buches bekannt - und die haben es in sich.

Prinz Harry + Herzogin Meghan fühlten sich "in den Hintergrund gedrängt"

Mit dem "Megxit" läuteten Prinz Harry und Meghan Markle das Jahr 2020 ein. Ihr Rücktritt als Senior Royals löste einen Wirbelwind aus medialen Befeuerungen, Anschuldigungen und natürlich einer Suche auf die Frage "Warum" aus. Für die Briten steht sofort fest: Die ehemalige Schauspielerin trägt die volle Verantwortung dafür, dass Prinz Harry sich von seiner Familie und seiner Heimat abwendet. In dem Buch "Finding Freedom" wollen die Autoren Omid Scobie und Carolyn Durand nun klarstellen, wie es wirklich war.

Der Buckingham Palast befürchtet, das Buch könne einen schlechten Blick auf andere Mitglieder der Königsfamilie werfen. Und tatsächlich: In dem Buch heißt es Harry und Meghan fühlten sich "abgeschnitten" und seien frustriert über ihre Aufgaben gewesen, die neben denen von Prinz William, 38, und Herzogin Catherine, 38, wohl nicht ihren Erwartungen entsprachen. Das Paar sei wütend darüber, immer weiter "in den Hintergrund gedrängt" worden zu sein. 

Herzogin Meghan: "Ich habe mein ganzes Leben für diese Familie aufgegeben"

Wie bereits mehrfach vermutet, soll besonders der Blickwinkel von Herzogin Meghan dargestellt werden. So wird Meghan im Buch zitiert: "Ich habe mein ganzes Leben für diese Familie aufgegeben. Ich war bereit, alles zu tun, was nötig war. Aber jetzt sind wir hier. Es ist sehr traurig." Eine explosive Aussage. Für die Königsfamilie ein Schlag ins Gesicht.

Es befeuert die Gerüchte, Meghan sei in der Familie nicht aufgenommen und unterstützt worden. Besonders die anderen Familienmitglieder kommen nicht nur bei dieser Aussage nicht gut weg. So sollen andere Royals eifersüchtig darauf gewesen sein, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan immer populärer wurden, sich auch auf Social Media stark unter Beweis stellten und eine große Community hinter sich wussten.

Die Eifersucht der Familie habe sie irritiert. "Mit ihrer wachsenden Popularität wuchs auch ihre Schwierigkeit zu verstehen, warum sich so wenige im Palast um ihre Interessen kümmerten. Sie waren ein wichtiger Anziehungspunkt für die königliche Familie", heißt es im Buch.

"Finding Freedom" bestätigt zerrüttetes Verhältnis von Prinz Harry und Prinz William

Damit bestätigt das Enthüllungsbuch die immer weiterwachsende Kluft zwischen Prinz Harry und seinem Bruder Prinz William. Wie "The Sun" berichtet, haben sich Prinz Harry und seine Ehefrau als junge, zukunftsorientierte Royals gesehen, die jedoch nur ausgebremst wurden. Das Buch soll die britische Monarchie als "gnadenlose Maschine" beschreiben, denen Harry und Meghan zum Opfer gefallen sind. 

Harry und Meghan "Opfer einer gnadenlosen Maschine"?

Ist es das, was Prinz Harry und die ehemalige Schauspielerin dazu brachte England und die Königsfamilie zu verlassen? Haben sie sich zu eingeengt und nicht ernstgenommen gefühlt? Ein Freund des Paares bezeichnet sie im Buch als "das dritte quietschende Rad“ der Familie. Das Augenmerk lag nicht auf ihnen, sondern auf den zukünftigen Thronfolgern: Prinz Charles, 72, und Prinz William. Und genau diese seien es gewesen, die Ideen und Neuerungen der Sussexes abgeblockt hätten.

Das Buch impliziert, dass die jetzige Monarchie zu verstaubt sei für ein junges Paar, das nach Veränderungen strebt. Die Beziehung zu Queen Elizabeth, 94, und den weiteren Vertretern der Monarchie soll sich laut dem Buch nach der Ankündigung ihres Rücktritts nur noch mehr verschlechtert haben. Diese fehlende Unterstützung der Monarchie soll das Paar letztendlich dazu getrieben haben ihre eigenen Interessen mehr durchsetzen zu wollen und unabhängig vom Palast zu arbeiten. 

Prinz Harry als Initiator des Megxit?

Die Autoren beschreiben außerdem, dass der Konflikt zwischen Prinz Harry und der Monarchie schon viel länger bestanden hätte. 

"Harry verglich den Konflikt damit, vor einem Erschießungskommando zu stehen."

schreiben die Autoren. Monatelang sollen Harry und Meghan versucht haben ihren Rücktritt noch abzuwenden, sollen das Gespräch gesucht haben und immer wieder auf Mauern gestoßen sein. Die Frustration und das Verhalten aller im Palast habe sie schließlich dazu verleitet, der Monarchie den Rücken zu kehren.

Verwendete Quellen:The Sun, Daily Mail

jna Gala

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