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Prinz Harry + Herzogin Meghan Fünf Aussagen: So verlief der Rücktritt als Senior Royals wirklich

Prinz Harry + Herzogin Meghan bei Oprah ("A CBS Primetime Special")
Prinz Harry + Herzogin Meghan bei Oprah ("A CBS Primetime Special")
© Harpo Productions/Joe Pugliese / Getty Images
Sie haben Schirmherrschaften und Titel abgeben müssen, ziehen sich als "Senior Royals" zurück. Die wahren Hintergründe des sogenannten "Megxit" enthüllen Harry und Meghan jetzt im Interview mit Oprah Winfrey. 

Prinz Harry, 36, und Herzogin Meghan, 39, haben bei Oprah Winfrey, 67, ausgepackt und dabei kein Blatt vor den Mund genommen. Das große Thema des Interviews ist der Rücktritt aus der Königsfamilie, den das Paar im Januar letzten Jahres bekannt gab. Dass dieser anders ablief als bisher bekannt und viele der an die Öffentlichkeit gelangten Informationen nicht stimmen, klären sie nun endlich auf. 

Prinz Harry bei Oprah: Britische Presse und mangelnde Unterstützung des Palasts sind Schuld am Rücktritt

Als Grund für den Rücktritt nennen Harry und Meghan die Flucht vor der britischen Presse und mangelnde Unterstützung und Verständnis der "Institution". Außerdem stellt Prinz Harry klar, dass er weder die Queen noch den Rest seiner Familie mit der Entscheidung überrumpelt habe. Er habe mehrmals mit der Queen, 94, und Prinz Charles, 72, gesprochen, seine Wünsche sogar verschriftlicht, bevor die Erklärung am 7. Januar 2020 öffentlich gemacht wurde. 

1. Security wurde gestrichen, Prinz Harry war in Sorge

Zu dieser Zeit nahmen sich Harry und Meghan eine Familienauszeit in Kanada. Was dann folgte, schockierte sie: "Die größte Sorge war, dass mir, während wir in Kanada in einem fremden Haus waren, kurzfristig mitgeteilt wurde, dass unsere Security gestrichen würde", erklärt Prinz Harry. "Zu diesem Zeitpunkt [...] kannte die ganze Welt [...] unseren genauen Wohnort. [...] Die ganze Welt weiß, wo wir sind. Es ist nicht sicher." Gerechtfertigt wurde diese Entscheidung mit der Statusänderung, das heißt mit der Änderung, dass Harry und Meghan keine arbeitenden Royals mehr waren. Prinz Harry wollte das nicht hinnehmen. 

2. Neuseeland und Südafrika standen als neue Heimat im Raum

"Wir haben die Familie nie verlassen. Und wir wollten nur die gleiche Rolle haben wie andere auch. Es gibt Mitglieder der Familie mit Titel und dann gibt es Mitglieder ohne Titel", erklärt Meghan. Prinzessin Anne, 70, die einzige Tochter der Queen, entschied sich für ihre Kinder Peter Phillips, 43, und Zara Tindall, 39, ebenfalls gegen Titel. Beide nehmen an großen offiziellen Veranstaltungen im Namen der Krone teil, führen aber sonst ein relativ normales Leben. Meghan fährt fort: "Wir haben das Rad nicht neu erfunden. Wir sagten, wenn das nicht für alle funktioniert, wenn das Probleme macht, wenn wir nicht die Unterstützung erhalten, die wir brauchen, dann schalten wir einen Gang zurück und gehen in ein Commonwealth-Land. Wir hatten Neuseeland und Südafrika vorgeschlagen." 

3. Prinz Harry geriet an einen "Wendepunkt"

Prinz Harrys größte Sorge war und ist es, dass sich die Geschichte und das Schicksal seiner verstorbenen Mutter wiederholt. Das hat er schon oft erwähnt und immer wieder betont. Faktoren, wie Social Media und die Hautfarbe machen die Situation, in der sich er und Meghan befinden, seiner Meinung nach sogar noch schlimmer. Weil Harry vom Palast und seiner Familie nicht die Unterstützung bekam, die er sich gewünscht hat, geriet er an einen "Wendepunkt". "Wir haben überhaupt keine Hilfe erhalten und ständig nur gehört: 'So ist es, so ist es einfach, wir haben es alle durchgemacht.'"

4. "Ich dachte nie, dass man mir sie entziehen würde, denn ich wurde in diese Position geboren"

"Was die Security angeht, dachte ich nie, dass man mir sie entziehen würde, denn ich wurde in diese Position geboren. Ich habe das Risiko geerbt. Das war also ein Schock für mich. Das hat den ganzen Plan komplett verändert; nicht, dass wir einen gehabt hätten", erklärt Prinz Harry. Und auch Herzogin Meghan fügt hinzu: "Ich schrieb sogar Briefe an seine Familie, dass der Schutz von mir oder Archie keine Priorität hat. Ich akzeptiere das. Das ist in Ordnung. Aber mein Mann braucht Schutz, ich sehe die Morddrohungen. Ich sehe die rassistische Propaganda. Er braucht Schutz. Bitte, sein Schutz muss aufrechterhalten bleiben und die Welt darf nicht erfahren, wenn er und wir am verletzlichsten sind. Und sie sagten einfach, es sei nicht möglich." 

5. "Lächeln und Hände schütteln ist Teil des Jobs. Wenn der Wagen vorfährt, muss man die Tränen wegwischen"

Auf die Frage, ob Harry auch ohne Meghan zurückgetreten oder gegangen wäre, antwortet Harry mit "Nein. [...] Ich wäre nicht in der Lage gewesen, weil ich selbst auch gefangen war. Ich sah keinen Ausweg." Meghan kennenzulernen habe ihm zu einer neuen Sichtweise verholfen. Über seine Rolle in der Königsfamilie sagt Harry jetzt ehrlich: "Ich habe das Leben genossen, weil ich auf Fotos lächle und Leuten die Hand schüttele? [...] Das ist ein Teil Jobs. Das ist Teil der Rolle. Das ist, was erwartet wird. Egal, wer man in der Familie ist. Egal, was im Privatleben vor sich geht. Egal, was gerade passiert ist, wenn die Motorräder vorfahren und der Wagen vorfährt, muss man sich anziehen, einsteigen, die Tränen wegwischen, abschütteln, woran auch immer man gerade gedacht hat und in Bestform sein." 

Verwendete Quelle: "Oprah with Meghan and Harry: A CBS Primetime Special"

lho Gala


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