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Prinz Harry + Herzogin Meghan Hätte die königliche Familie mehr für sie eintreten sollen?

Prinz Harry, Herzogin Meghan
© Getty Images
Prinz Harry und Herzogin Meghan haben sich als Senior Royals und somit aus allen damit verbundenen royalen Verpflichtungen verabschiedet. Ein Rückzug auf eigenen Wunsch. Doch der sogenannte "Megxit" hat auch bei ihnen Spuren hinterlassen. 

Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, sollte eigentlich ein Stein vom Herzen fallen. Das Paar hat Anfang März seine letzten offiziellen Auftritte im Auftrag der Krone absolviert. Doch glatt verlief der Abschied nicht. Royal-Experte Omid Scobie hat den Eindruck, die Sussexes seien in den vergangenen Monaten seit Bekanntgabe ihrer Entscheidung "aufgerieben" worden.

Prinz Harry + Herzogin Meghan: "Entscheidung war nicht notwendig"

"Es ist eine Entscheidung, die das Paar immer noch für nicht notwendig hält", schreibt Scobie. Sie sei jedoch auch keine Überraschung. Das Paar habe nicht genügend Unterstützung erhalten. Insbesondere, als es "von Teilen der britischen Presse mit fast täglichen Unwahrheiten und hasserfüllten Kommentaren unerbittlich angegriffen" wurde. "Zu sagen, dass sie niedergeschlagen waren, ist eine Untertreibung", beschreibt Scobie seinen Eindruck von den Sussexes bei ihrer Abschiedstour.

Während Medienberichte in den vergangenen Wochen den Anschein erweckt hätten, es gehe Harry und Meghan bei ihren Angeboten zu einer für beide Seiten guten Lösung nur darum, alles zu wollen, habe die die Realität ganz anders ausgesehen, sagt der Royals-Experte. Dem Paar sei keine andere Wahl blieb, als eine selbst gestaltete Veränderung herbeizuführen. Sie hätten sich gegen unmögliche Umstände verteidigen müssen, insbesondere währen Meghans Schwangerschaft mit Baby Archie, zehn Monate.

Den Sussexes fehlte Unterstützung

Etwas habe sich ändern müssen, sei den werdenden Eltern damals bewusst geworden. Gleichzeitig seien sich beide einig gewesen, Queen Elizabeth, 93, weiterhin unterstützen zu wollen. "Man kann nicht anders, als sich zu fragen, ob die Dinge anders gewesen wären, wenn ein oder zwei Familienmitglieder in den dunkelsten Zeiten für sie eingetreten wären", mutmaßt Scobie. 

Abschied mit Tränen

Der vielbeachtete Abschied in den vergangenen Tagen zeigt eine strahlende Meghan und einen oft bedrückt wirkenden Harry. Insbesondere Letzterer sei am Boden zerstört. Meghan habe in der Öffentlichkeit zwar gelächelt, hinter den Kulissen sei ihr der Abschied von ihren Mitarbeitern aber aufs Gemüt geschlagen, heißt es. Es seien sogar Tränen bei der Herzogin von Sussex geflossen.

Ihr Haushalt sei "ein kleinerer Betrieb mit weniger Ressourcen" gewesen, als die "anspruchsvolleren Büros im Clarence House und im Kensington Palace", berichtet Scobie,  mit einem loyalen Team, das "wie eine Familie" gewesen sei.Dieses Leben gehört nun der Vergangenheit an. Mit Inkrafttreten ihres Rücktrittes ab 1. April 2020 fängt für Harry und Meghan ein neues Leben an, eines hoffentlich, bei dem die kleine Familie endlich einmal zur Ruhe findet.

Verwendete Quellen: Bazaar.com, Daily Mail

ama Gala

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