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Prinz Harry + Herzogin Meghan Royal-Expertin bezeichnet Sussexes als "süchtig nach Drama"

Prinz Harry und Herzogin Meghan
© Kevin Mazur
Prinz Harry und Herzogin Meghan sorgen seit ihrem Rücktritt aus der ersten Reihe der Senior Royals immer einmal wieder für polarisierende Schlagzeilen. Die Autorin Tina Brown attestiert den Sussexes in einem neuem Buch über die königliche Familie eine Sucht nach Drama.  

In ihrem neuen Buch "Palace Papers", das am 26. April 2022 erscheinen wird, lässt die Autorin Tina Brown, 68, kaum ein gutes Haar an Prinz Harry, 37, und Herzogin Meghan, 40. Nicht nur, dass die Sussexes ihrer Ansicht nach "süchtig nach Dramen" seien, wie die Royal-Expertin schreibt. Sie glaube auch, dass der jüngere Sohn von Prinz Charles, 73, eines Tages das Bedürfnis haben könne, aus Montecito zu "verschwinden" und "in die Kneipe" zu gehen, um Freunde zu treffen.

Prinz Harry und Herzogin Meghan: Orientiert sich ihr Lebensstil an esoterischer Selbstoptimierung?

Doch damit nicht genug: Brown vergleicht den Lebensstil des royalen Paares mit dem der Schauspielerin Gwyneth Paltrow, 49, die mit ihrem Wellnessunternehmen "Goop" Selbstoptimierung propagiert und dafür in den vergangenen Jahren nicht nur Spott einheimste, sondern vermehrt auch kritische Stimmen erntete. Der US-Star preist in seinem Sortiment nicht nur eine goldene Halskette für etwas mehr als 7000 Euro an, die der Selbstheilung dienlich sein soll, sondern empfiehlt Kundinnen auch Dampfbäder für die Vagina, um eine entspanntere Sexualität zu erleben und Entzündungen vorzubeugen. Offenbar sieht Brown die Royals als potenzielle Kundschaft der findigen Actrice. 

Ein Bild, das vor allem ein neues Licht auf Harry wirft, der jahrelang als fröhlicher Party-Prinz galt und niemals den Anschein machte, einer esoterisch anmutenden Lebensphilosophie zu folgen. Brown ist der Ansicht, der Royal sei "ganz und gar von Meghan übernommen worden und seine ganze Persönlichkeit habe sich verändert". 

Die Autorin sieht den Herzog offenbar als passiven Leidtragenden. "Ich frage mich, wie es enden wird", erklärt sie laut "The Sun" in ihrem Buch. "[Vielleicht] wacht er auf und merkt, dass er in 'Goop' lebt und verdammt noch mal raus muss, in die Kneipe gehen und seine Freunde sehen sollte."

Oprah-Interview hat Beziehung mit königlicher Familie "schweren Schaden zugefügt"

Das Interview mit Oprah Winfrey, 68, im März 2021 ist für Tina Brown augenscheinlich bezeichnend. Harry und Meghan teilten ungeschönt ihre Erfahrungen als Paar mit der königlichen Familie. Ein explosives Gespräch vor einem weltweiten TV-Publikum, das hohe Wellen schlug und das britische Königshaus erschütterte. Dabei waren die Sussexes noch nicht einmal die ersten unter den Mitgliedern der Royals, die mit Geständnissen vor der Kamera für Furore sorgten. Harrys Mutter Prinzessin Diana, †36, löste mit ihrem "Panorama"-Interview über Essstörungen, Depressionen, den Druck des Königshauses und die Eheprobleme mit Prinz Charles im Jahr 1995 ein wahres Erdbeben aus.

"Es ist wirklich erstaunlich, wie es jedes Mal, wenn einer der Royals eines dieser großen Interviews gibt, in einer Katastrophe endet", so Brown. "Jedes Mal ist es wie eine Atombombe. Das Oprah-Interview hat jeder Beziehung, die Harry jemals zu seiner Familie haben könnte, schweren Schaden zugefügt." Das Problem habe sich zum Schlimmeren entwickelt, als er die Veröffentlichung seiner Lebenserinnerungen angekündigt habe, die Ende 2022 veröffentlicht werden sollen. "Ich denke, die Memoiren haben tatsächlich mehr den Atem stocken lassen als das Interview", findet Brown. 

Wen wird Harry in seinen Memoiren in die Mangel nehmen?

Besonders die Beziehung zwischen Harry und Prinz William, 39, bereit ihr Sorgen. Diese sei aktuell "sehr schlecht", behauptet die Royal-Expertin, und könne durch die Veröffentlichung der Autobiografie des Jüngeren noch mehr zerrüttet werden. "Mir wurde gesagt, dass im Moment absolut nichts zwischen ihnen läuft", erklärt Brown laut "Sun" in ihrem Buch. Es sei vorstellbar, dass Harry insbesondere seinen Bruder aber auch seinen Vater und Herzogin Camilla, 74, ins Visier nehmen könne. Es sei jedoch unwahrscheinlich, dass der Herzog von Sussex schlecht über seine Schwägerin Herzogin Catherine, 40, sprechen würde. Er habe sie seit Beginn an sehr "verehrt“. 

Letztendlich drückt Brown offenbar ihr Bedauern über die Abkehr der Sussexes vom britischen Königshaus aus. "Harry und Meghan wären eine erstaunliche Bereicherung für das Commonwealth gewesen“, so die Journalistin. "Sie haben nicht verstanden, dass die Königin ihnen eine Plattform für leise Macht gab, die enorm hätte sein können."

Verwendete Quelle: thesun.co.uk

ama Gala


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