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Prinz Harry + Herzogin Meghan Ärger wegen ihres Deals mit Spotify

Prinz Harry und Herzogin Meghan
© Getty Images
Prinz Harry und Herzogin Meghan werden Podcaster. Noch in diesem Jahr soll die erste Folge von "Archewell Audio" auf Spotify laufen. Doch nun melden sich einige Stimmen, die sehr wütend über diese Kooperation sind.

Für ihren Podcast-Deal mit Spotify sollen Prinz Harry, 36, und Herzogin Meghan, 39, angeblich gut bezahlt werden – von einem Betrag in Millionenhöhe ist die Rede. Für viele Musikerinnen und Musiker ist diese Tatsache wohl ein Schlag ins Gesicht, denn der Streamingdienst soll ihnen eine viel geringere Lizenzgebühr zahlen.

Prinz Harry und Herzogin Meghan sollen mit Spotify viel mehr verdienen als andere Künstler

Laut "The Sun" hätten Untersuchungen ergeben, dass die meisten Künstler etwa £200 pro Jahr von Diensten erhalten würden, die ihre Songs streamen. Eine Umfrage ergab außerdem, dass Spotify acht von zehn Künstlern, deren Musik sie streamen, durchschnittlich etwa £17 pro Monat bezahlt. Harry und Meghans Kooperation mit dem Unternehmen soll dagegen auf mehrere Jahre gerechnet insgesamt £18 Millionen Pfund wehrt sein, so Professor Jonathan Shalit, Vorsitzender der Talentagentur "InterTalent". 

"Der Deal ist eine Farce"

In der Musikszene stößt diese Diskrepanz auf Unverständnis. So sagte die englische Sängerin und ESC-Gewinnerin Sandy Shaw, 73, dazu gegenüber "Daily Mail": "Schön für Meghan und Harry, dass sie ihren Podcast-Deal selbst aushandeln konnten. Ich wünschte, Künstler wären in der gleichen unabhängigen Position, um Deals mit Streaming-Anbietern auch direkt für sich selbst zu verhandeln."

Der britische Jazz- und Hip-Hop-Künstler Soweto Kinch, 42, fügte hinzu: "Es ist eine Farce, dass Spotify in einem Jahr, in dem die meisten Musiker und Künstler ihren Lebensunterhalt verlieren, so einen Deal abgeschlossen hat."

Sänger Tom Gray, 79, nahm die Sussexes mehr oder weniger in Schutz: Harry und Meghan seien sich der ethischen Fragen im Zusammenhang mit ihrem Spotify-Deal sicher nicht bewusst. "Sie werden darüber nicht nachgedacht haben, aber es stellt die Ethik der Streaming-Anbieter infrage, wenn sie sich weiterhin so verhalten, als ob sie plötzlich zig Millionen gefunden hätten", erklärte er.  Außerdem fügte er hinzu, dass junge Künstler glücklich wären, wenn sie ihre Rechnungen mit dem Geld bezahlen könnten, das sie mit Spotify verdienen würden.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk

Gala


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