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Prinz Harry Er schließt sich Sammelklage mit prominenten Personen an

Prinz Harry und Elton John
Prinz Harry und Elton John
© Patrick van Katwijk / Getty Images
Wurden Prinz Harry und Elton John von Mitarbeitern einer Zeitung abgehört? Diese Frage ist jetzt Teil einer Sammelklage gegen den Herausgeber der britischen "Daily Mail".

Prinz Harry, 37, geht erneut rechtlich gegen den Herausgeber der britischen Zeitung "Daily Mail" vor. Nach Angaben von BBC sowie Journalist und Meghan-Befürworter Omid Scobie hat sich der einstige Senior Royal der britischen Königsfamilie einer Gruppe prominenter Personen angeschlossen, zu denen auch Elton John, 75 zählt, die Associated Newspapers Ltd. wegen "grober Verletzung der Privatsphäre" verklagt. Das geht aus einer offiziellen Pressemitteilung der Anwaltskanzlei Hamlins hervor, die dem Royal-Experten von "Harper's Bazaar" vorliegt.

Neben Harry und Sänger Elton John sowie dessen Ehemann David Furnish, 59 zählen auch die Schauspielerinnen Sadie Frost und Elizabeth Hurley, beide 57, zu den Unterzeichnerinnen der Klageschrift.

Prinz Harry ist Teil einer Rechtsoffensive

Dem Unternehmen Associated Newspapers Ltd., zu dem neben der "Daily Mail" auch die "Mail on Sunday" und "Mail Online" gehören, wird unter anderem vorgeworfen, heimlich Abhörgeräte in Autos und Häusern platziert zu haben. Ein Sprecher des Unternehmens wies die Anschuldigungen als "absurde Verleumdungen" zurück. Es seien "unbegründete und hochgradig diffamierende Behauptungen", die auf keinerlei glaubwürdigen Beweisen beruhen würden.

Harry wurde Opfer "abscheulicher krimineller Aktivitäten"

In einem Statement der Anwaltskanzlei Hamlins, die unter anderem Prinz Harry vertritt, heißt es, dass die Kläger Opfer "abscheulicher krimineller Aktivitäten" geworden seien. Neben den Abhörgeräten habe die "Daily Mail" Privatdetektive auf die Mandanten angesetzt, Telefongespräche abgehört und Polizeibeamte bestochen. Auch habe der Verklagte sich medizinische Informationen und Bankunterlagen illegal beschafft. Diese Aktivitäten seien aber nur "die Spitze des Eisbergs".

Die Sussexes verklagten den Verlag bereits

Prinz Harry verklagte bereits im Februar die Associated Newspapers wegen eines bestimmten Artikels in der "Mail on Sunday" über einen Rechtsstreit von ihm mit dem Innenministerium. Auch damals hieß der Vorwurf "Verleumdung". In einer ersten Entscheidung sagte der zuständige Richter, dass Teile der Geschichte möglicherweise verleumderisch gewesen sein könnten. Das Verfahren ist allerdings noch nicht gänzlich abgeschlossen.

Auch seine Ehefrau, Herzogin Meghan, 41, verklagte das Unternehmen bereits, nachdem ein Brief von ihr an ihren Vater veröffentlicht wurde. Sie gewann den Gerichtsprozess im Dezember vergangenen Jahres. Die "Mail on Sunday" druckte anschließend eine Entschuldigung ab.

Verwendete Quellen: twitter.com, harpersbazaar.com, bbc.com

SpotOnNews

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