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Prinz George Wie wird seine schulische Laufbahn aussehen?

Prinz George leistete im September 2019 gemeinsam mit Herzogin Catherine und Prinz William seiner kleinen Schwester Prinzessin Charlotte seelischen Beistand bei ihrer Einschulung.
Prinz George leistete im September 2019 gemeinsam mit Herzogin Catherine und Prinz William seiner kleinen Schwester Prinzessin Charlotte seelischen Beistand bei ihrer Einschulung.
© Getty Images
Prinz George drückt seit Kurzem wieder die Schulbank. Aktuell besucht er die "Thomas's Battersea"-Schule nahe des heimischen Kensington Palastes in London. Doch spätestens in fünf Jahren werden seine Eltern eine Entscheidung über seinen weiteren Bildungsweg treffen müssen.

Für Prinz George, 8, ist endlich wieder der normale Schulalltag eingekehrt. Nach Monaten des Homeschoolings aufgrund der Coronapandemie und der Sommerferien in Großbritannien darf er nun endlich seine Schulkamerad:innen wiedersehen. Seit September 2017 besucht der Sohn von Herzogin Catherine, 39, und Prinz William die "Thomas's Battersea"-Schule. Doch spätestens mit 13 Jahren wird der pfiffige Mini-Royal auf eine weiterführende Lehranstalt wechseln müssen. Laut der britischen Tageszeitung "Daily Mirror" kommen dabei fünf Optionen in die engere Auswahl.

Tritt Prinz George in die Fußstapfen von Prinz William?

Lernen wie einst der Herr Papa, das könnte der Sohnemann unter elitären Bedingungen am Eton College in der Grafschaft Berkshire. William paukte dort fünf Jahre lang für sein Abitur in den Fächern Geografie, Kunstgeschichte und Biologie – und qualifizierte sich für das Studium an der St. Andrews Universität in Schottland, wo er sich in Georges Mutter Kate verliebte.

Prinz William besuchte von 1995 bis 2000 das elitäre Eton College in der englischen Grafschaft Berkshire.
Prinz William besuchte von 1995 bis 2000 das elitäre Eton College in der englischen Grafschaft Berkshire.
© Getty Images

Unbestrittener Vorteil von Eton: Der kleine Cambridge würde in der Nähe von Schloss Windsor wohnen und könnte dort immer wieder einmal familiären Unterschlupf finden, wenn es ihm im Traditionsinternat zu viel wird.

Zudem würde sich der künftige Thronfolger und König in bester Gesellschaft befinden. Ehemalige Schüler sind nicht nur Papa und Onkel Prinz Harry, 36, sondern auch zwanzig der bisherigen britischen Premierminister, darunter David Cameron, 54, und Boris Johnson, 57. Auch Schauspielgrößen wie Eddie Redmayne, 39, und Tom Hiddleston, 40, genossen dort eine hervorragende Schulbildung.

Sportlich zum Abitur wie Mama Herzogin Catherine

Prinz George gilt als Wirbelwind und aktives Kind, das gerne einmal auf Tore zielt. Gute Voraussetzungen, um über einen Besuch des Malborough Colleges in Wiltshire nachzudenken. Dort bereitete sich Herzogin Catherine auf ihren Schulabschluss vor und besuchte damit nicht nur eines der besten Internate des Landes, sondern auch das mit dem breitesten Sportangebot. 

Ein weiterer Pluspunkt, der vor allem die besorgte Mama beruhigen dürfte: Laut einer Bewertung des "Tatler"-Magazins können Schüler:innen bei Bedarf eine "starke Seelsorge" in Anspruch nehmen und erreichen zudem "hervorragende Prüfungsergebnisse". Die Schule sei "perfekt geeignet für Jugendliche", lautete das Resümee. 

Catherine absolvierte ihr Abitur jedenfalls mit Bestnoten, genau wie ihre angeheiratete Cousine Prinzessin Eugenie, 31, die die Hauptfächer Kunst, Literatur und Kunstgeschichte belegte.

Kommt schon jetzt ein Internat für Prinz George infrage?

Eigentlich scheint alles in trockenen Tüchern, Prinz George hat wieder sein altes Klassenzimmer in der "Thomas's Battersea"-Schule erobert. Doch es hätte auch anders laufen können. Papa William wurde bereits im selben Alter wie sein Ältester auf ein Internat geschickt. Mit acht Jahren besuchte er die "Ludgrove Prep"- Schule in Berkshire. 

Prinzessin Diana (†36) begleitet zum Schulbeginn im Jahr 1993 ihre beiden Söhne Prinz William und Prinz Harry zurück an die Ludgrove School.
Prinzessin Diana (†36) begleitet zum Schulbeginn im Jahr 1993 ihre beiden Söhne Prinz William und Prinz Harry zurück an die Ludgrove School.



© Action Press

Ludgrove besuchen aktuell rund 200 Jungen im Alter von acht bis 13 Jahren. Zu den ehemaligen Schülern gehören auch Prinz Harry und der britische Dokumentarfilmer und Abenteurer Bear Grylls, 47. Der kleine George scheint jedoch nicht zu den künftigen Alumnis zählen zu wollen. 

Auf den Spuren von Prinz Charles und Prinz Philip

Hier wurde royale Bildungsgeschichte geschrieben: Die "Gordonstoun"-Schule im schottischen Moray absolvierten Prinz Philip (†99), Prinz Charles, 72, Prinz Andrew, 61, Prinz Edward, 57, Peter Phillips, 43, und Zara Tindal, 40.

Prinz Charles schüttelt Robert Chew, dem damaligen Schulleiter der "Gordonstoun"-Schule, am 1. Mai 1962 die Hand. Er wurde an seinem ersten Tag von seinem Vater Prinz Philip, der auch die Schule besucht hat, begleitet.
Prinz Charles schüttelt Robert Chew, dem damaligen Schulleiter der "Gordonstoun"-Schule, am 1. Mai 1962 die Hand. Er wurde an seinem ersten Tag von seinem Vater Prinz Philip, der auch die Schule besucht hat, begleitet.
© Getty Images

Die Schule nimmt Jungen und Mädchen im Alter von vier bis 18 Jahren auf. Auf ihrer Webseite bezeichnet sich die renommierte Bildungsanstalt als "Weltführer in der Charakterbildung" und verspricht: "Unser Lehrplan, der in seiner Bandbreite seinesgleichen sucht, hilft jedem Kind, sein volles Potenzial zu entfalten."

Zu Hause ist es am schönsten

Prinz George müsste eigentlich seine vertraute Umgebung nicht verlassen, um eine exzellente Schulbildung zu erhalten. Wenn seine Eltern ihn in der Nähe wissen wollen, gibt es bereits bald eine verlockende Option. Seine Grundschule erhält in unmittelbarerer Nähe einen weiterführenden Zweig. Schon im September 2021 werden die ersten Schüler:innen im Alter von 11 bis 18 Jahren dort fürs Abitur lernen dürfen. Versprochen wird ihnen "eine fortschrittliche Weltklasse-Bildung". Die Schule befindet sich im Gebäude der Royal Academy of Dance in Südlondon und wurde laut "Daily Mail" bereits als "South London Eton" betitelt.

Noch stehen Prinz George alle Türen offen. Immerhin hat der junge Royal fünf Jahre Zeit, gemeinsam mit seinen Eltern eine Entscheidung zu treffen. Wenn es nach Papa William und Mama Catherine geht, hat ihr Erstgeborener volles Mitspracherecht, wie kürzlich ein Palast-Insider gegenüber "Us Weekly" behauptete: "Georges Einschulung ins Internat ist eine Entscheidung, die die Cambridges als Familie gemeinsam treffen werden. Sie würden George niemals zwingen zu gehen. Er wird dann umgeschult, wenn er selbst damit einverstanden ist."

Verwendete Quellen: mirror.co.uk, dailymail.co.uk, usmagazine.com, tatler.com

ama Gala


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