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Prinz George Jetzt ist er der große Bruder

Prinz George
Prinz George
© Dana Press
Prinz William und Herzogin Catherine sind zum zweiten Mal Eltern geworden - und Prinz George wird zum großen Bruder. Das könnte einige Veränderungen für den royalen Racker bedeuten

Endlich ist sie da, die neue Prinzessin von Cambridge: Überall freut man sich mit Prinz William und Herzogin Catherine über ihr zweites Kind. Und ihr Sohn Prinz George ist jetzt, mit gerade mal 21 Monaten, ein großer Bruder!

Viele Dinge, die die bisher noch namenlose Prinzessin erleben wird, hat er schon mitgemacht - und mit ihm seine jungen Eltern. Die ersten Zähne, Windelwechseln im Akkord, durchwachte Nächte, Laufenlernen - darin haben William und Catherine schon Erfahrungen für Kind Nummer zwei.

Der frischgebackene Vater übernahm selbstverständlich den ersten Windelwechsel bei seinem ersten Sprössling. Einige Hebammen hätten ihm dabei genau auf die Finger geschaut, gestand William im Interview mit "CNN" später schmunzelnd. Dass er außerdem ein Profi beim Montieren von Babyautositzen ist, obwohl das manchen Mehrfach-Vater noch vor Herausforderungen stellt, bewies der 32-Jährige ebenfalls bereits.

George ist ein Racker

Durch zwei kleine Kinder dürfte es im "Kensington Palace" oder in "Anmer Hall", den Wohnsitzen der Familie, um einiges lebendiger und lauter werden. George soll, das haben seine Eltern mehrfach verraten, ein sehr lebhafter Junge sein, der - so meinte Herzogin Catherine beim Weihnachtsgottesdienst in Sandringham zu Schaulustigen - zu laut gewesen wäre für die Kirche. Der royale Racker wächst auf mit Familienhund Lupo, darf planschen im Pool des "Buckingham Palace" und krabbelte schon auf einem Poloplatz umher, als er noch nicht sicher auf eigenen Beinen stand.

Doch die Rolle des großen Bruders ist natürlich neu für den kleinen Prinzen. Aber William und Catherine sind engagierte Eltern, die ihn behutsam an die neue Situation gewöhnen und darauf achten werden, dass ihr Sohn nicht zu kurz kommt, selbst wenn sich erst einmal alles um "Royal Baby 2" drehen wird. Und wenn die kleine Prinzessin erst einmal zu Hause ist, ist er natürlich derjenige, der ihr vieles zeigen kann.

Erstes Kennenlernen

Seine erste Begegnung mit der kleinen Schwester hatte Englands Mini-Prinz wenige Stunden nach ihrer Geburt. An der Hand seines Vaters und später auf seinem Arm machte der Kleine einen Besuch im "St. Mary’s"-Krankenhaus. Dass er das royale Winken beherrscht, stellte er dabei ganz niedlich unter Beweis. Auch dies wird etwas sein, was er seiner kleinen Schwester später zeigen kann. Wer wäre schließlich besser geeignet als George, ihr zu zeigen, wie man als Queen-Urenkel die Fans grüßen muss? Und es gibt noch viele andere Dinge, die nur große Brüder wissen: Die besten Verstecke im Schlosspark, wo die Eltern die Süßigkeiten verstecken oder welche Leckerei Hund Lupo am liebsten hat.

Prinz William hatte als Neu-Vater 2013 eine kurze Auszeit von seinem damaligen Einsatz bei der "Royal Air Force" nehmen können. Bei Kind Nummer zwei sieht es jetzt ähnlich aus: Der Prinz, der nun als Rettungsflieger bei der "East Anglian Air Ambulance" arbeitet, hat Urlaub und kann sich ganz auf die Familie konzentrieren und sich Zeit für seine beiden Kinder nehmen.

Die Nanny muss einspringen

Früher oder später ruft aber die Pflicht wieder und William und Catherine werden ihre Kinder in die Obhut von Nanny Maria Borallo geben. Nach Georges Geburt half ihnen zunächst Großmutter Carole Middleton, später passte stundenweise Prinz Williams alte Nanny Jessie Webb auf Klein-George auf. Maria Borrallo gehört als Vollzeit-Nanny seit Februar 2014 zum Haushalt der Cambridges und ging mit ihnen im März und April 2014 sogar auf die große Reise nach Australien und Neuseeland. Sie ist also ein vertrautes Gesicht. Ständig in die Hände der Nannys werden die beiden kleinen Cambridges ganz sicher nicht gegeben. Die Zeiten sind, selbst in königlichen Familien, vorbei.

Dass royale Geschwisterkinder zusammenhalten und Prinz George und die "Royal Princess" in der eigenen Familie tolle Vorbilder haben, zeigen Prinz William und sein Bruder Harry. Die beiden hatten, nicht nur durch die Nähe im Alter, immer ein sehr enges Verhältnis zueinander. Als königliche Enkelkinder wuchsen sie stückweit abgeschottet von Gleichaltrigen auf. Prinz William, der um zwei Jahre ältere, galt immer als vernünftig und ruhig, während sein kleiner Bruder immer ein bisschen aus der Reihe tanzte. Es wird spannend, ob sich diese Rollenverteilung bei Williams Kindern wiederholt.

Privatsphäre

Enge Bande zu ihren Geschwistern Pippa und James hat auch Herzogin Catherine. Vielleicht gebührt bald einem von ihnen die Ehre der Patenschaft.

So etwas erlebt Prinz George ebenfalls: Seine Privatsphäre und eine ungestörte Kindheit ohne ständige Belagerung durch Fotografen und Neugierige ist dem Herzogspaar sehr wichtig. Um das zu gewährleisten, sieht man das royale Urenkelkind selten in der Öffentlichkeit. Prinz William weiß schließlich, genauso wie sein etwas rebellischerer Bruder Harry, wie es ist, wenn man auf Schritt und Tritt schon als Kleinkind verfolgt wird ...

Gala


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