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Prinz George Herzlichen Glückwunsch, kleiner Prinz!

Prinz George bewundert mit seinen Eltern die Schmetterlinge im Londoner Natural History Museum.
Prinz George bewundert mit seinen Eltern die Schmetterlinge im Londoner Natural History Museum.
© Reuters
Vor genau einem Jahr wurde Prinz George, das sehnsüchtig erwartete "Royal Baby", geboren. Gala.de blickt zurück auf das erste Lebensjahr des royalen Wonneproppens, der Thronanwärter, Stilikone und Trendsetter ist

Am 22. Juli, kurz nachdem er das Licht der Welt erblickt hatte, wurde für Prinz George zum ersten Mal Salut geschossen. Das lang ersehnte "Royal Baby" war endlich da – und konnte sich schon mal an das Donnern der Kanonen über London gewöhnen. Und an den enormen Medienrummel, den seine Geburt auslöste. Seinen ersten Pressetermin vor dem privaten "Lindo Wing" des St. Mary's Krankenhaus verschlief der damals noch namenlose, ein Tag alte Prinz auf dem Arm seiner Eltern. Eingehüllt in eine flauschige Decke sah man von ihm nicht viel mehr als seinen Kopf und eine Hand.

Zwei Tage später vermeldete der "Kensington Palace", welchen Namen das neue Queen-Urenkelkind tragen soll: "Der Herzog und die Herzogin von Cambridge sind hocherfreut, bekannt geben zu dürfen, dass ihr Sohn George Alexander Louis heißt. Das Baby trägt nun den Titel Seine Königliche Hoheit Prinz George von Cambridge."

Nach seinem ersten Auftritt mussten die George-Fans lange warten, ehe sie wieder einen Blick auf ihn werfen konnten. Prinz William und Herzogin Catherine ließen nach der Geburt zwar noch ein Familienbild, geschossen von Großvater Middleton im heimischen Garten, veröffentlichen. Ansonsten machten sie sich aber rar mit ihrem Sprössling und genossen die ersten Monate ungestört. Dass der kleine Prinz seine Eltern wie jeder Säugling gehörig auf Trab hielt, bekannte der Neu-Vater in einem Interview mit dem US-Sender "CNN". Prinz William sagte, sein Sohn sei manchmal ein richtiger Frechdachs, wackele viel herum und wolle nicht besonders viel schlafen.

Erst bei der Taufe am 23. Oktober gab es neue Fotos von "Prinz Frechdachs", darunter das denkwürdige Vier-Generationen-Bild mit dem Täufling, Vater Prinz William, Großvater Prinz Charles und Urgroßmutter Queen Elizabeth. Der Mini-Royal meisterte seinen zweiten großen Auftritt souverän, entzückte mit süßem Schmollmund und eifrig wippenden Armen. Die Bilder von Klein-George im historischen Taufkleid gingen um die Welt und zierten diverse Titelseiten.

Im April, mit weniger als neun Monaten, hieß es für Prinz George dann "Ab nach Down Under" und er erlebte seine erste royale Dienstreise. Prinz William und Herzogin Catherine tourten drei Wochen durch Australien und Neuseeland und zur Freude der Gastgeber gab es einige Termine, bei denen ihr Sohn sie begleitete. Jede Ankunft per Flugzeug wurde zum medialen Ereignis, denn so viel von George hatte man noch nie zu sehen bekommen. Er sammelte erste Erfahrungen mit dem königlichen Alltagsgeschäft: Mit ein bisschen Hilfe von seinen Eltern schüttelte George einige Hände, weihte ein neues Bilby-Gehege ein und lernte bei einem "Playdate" viele kleine Untertanen kennen.

Quasi nebenbei avancierte er zum Trendsetter in Sachen Babyausstattung. Denn egal womit man ihn sieht, ob in maritimer Latzhose, weißen Lauflernschuhen oder mit plüschigem Känguru-Rucksack, der "George Effekt" sorgt seit seiner Geburt für rasenden Absatz bei den Herstellern. Sowohl die Outfits als auch die übrigen George-Accessoires werden in Rekordzeit zu Bestsellern. Als Stilikone macht die Nummer drei der britischen Thronfolger seiner stylishen Mutter Catherine locker Konkurrenz – und das schon im Krabbelalter!

Mit elf Monaten erkundete der Prinz von Cambridge die Welt immer häufiger auf eigenen Füßen. Den Bildbeweis für seine ersten Schritte gab es im Juni von einem Polo-Turnier. Und wie es sich für einen Spross der Windsors gehört, interessiert sich George offenbar schon für die typischen Hobbys seine Familie, für Hunde und Pferde nämlich. Der Familien-Cockerspaniel Lupo galt bisher als Lieblingstier, aber Prinz Williams Polo-Pferde oder die Fell- und Highland-Ponys von seiner Urgroßmutter könnten ihm bald den Rang ablaufen. Das Reitergen dürfte George in jedem Fall geerbt haben.

Wie wird der kleine Prinz seinen ersten Geburtstag feiern? Eine Geburtstagsparade wie "Trooping the Colour" bekommt George noch nicht, das ist der Queen vorbehalten. Wie ein Insider dem Magazin "US Weekly" verriet, sei eine Tee-Party geplant, die bei gutem Wetter auch in den Garten verlegt werden könnte. Zu Gast sein werden Prinz Georges Urgroßmutter Queen Elizabeth II., sein Onkel Prinz Harry, sowie die Eltern von Herzogin Catherine, Michael und Carole Middleton, und Georges Tante Pippa Middleton.

Sicher hätten Georges Großeltern Michael und Carole Middleton jede Menge tolle Ideen für die royale Feier, schließlich betreiben sie den Versandhandel "Party Pieces", wo es vom Luftballon bis zum Kuchenständer alles gibt. Opa Charles und Ehefrau Camilla könnten organisches Gemüse und vielen anderen Leckereien von ihrem Gut Highgrove zu einem Picknick oder Buffet beisteuern. Und sollte ein Animateur bei den Partyspielen gebraucht werden – Onkel Harry, der erprobte Party-Prinz, springt sicherlich gerne ein.

Aber egal wie die erste royale Geburtstagsfeier ausfallen wird: Happy Birthday, Prinz George!

Gala


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