Prinz George: Kritik für dieses Foto, weil er mit einer (Plastik)Waffe spielt

Herzogin Catherine genießt einen Familiennachmittag mit ihren Kindern Prinz George und Prinzessin Charlotte am Rande eines Polo-Turnieres. Doch ein Detail des Familienausfluges sorgt für Ärger

Prinz George spielt am Rande eines Polo-Turniers am 10. Juni 2018 mit einer Spielzeugpistole. Das sorgt für böse Kommentare auf Twitter

Am vergangen Sonntag sitzt , 36, entspannt auf einer Wiese auf dem Gelände des Beaufort Polo Club in Gloucestershire, etwa 170 Kilometer westlich von London. Bei ihr sind ihre Kinder , 4, und , 2. Während Papa , 35, hoch zu Pferde den Schlagstock bei der Maserati Royal Charity Polo Trophy schwingt, genießen Kate und Kids das warme Sommerwetter. Fotos, die George und Charlotte fröhlich und unbeschwert beim Spielen zeigen, begeistern die Fans. Doch es gibt auch Fotos des Familienausfluges, das für Ärger sorgt.

Prinz George spielt mit einer Spielzeugpistole

Auf dem besagten Fotos hält George eine Plastikpistole in der Hand, zielt damit auf andere. Was für den kleinen Prinzessen wohl nur ein Spiel sein wird, finden einige Twitter-User völlig unangemessen. "Prinz George spielt mit einer Spielzeugwaffe? Unglaublich! Der Kensington Palast sollte sich schämen!" und "Es ist kein Witz! Manche Leute verlieren ihr Leben, weil ihre Kinder dachten, sie würden mit einem Spielzeug spielen und es war eine echte Waffe", lauten aufgebrachte Kommentare. Eine Frau gibt zu bedenken, dass aus dem Spiel schnell Ernst werden kann. "Das ist nicht mehr in Ordnung. (...) Kein Kind in der heutigen Zeit sollte irgendeine Waffe als ein lustiges Spielzeug betrachten. Das sieht viel zu real aus. (Und ich liebe Prinz George, versteh mich nicht falsch!)" Grund für den Unmut könnte laut der britischen News-Website "Daily Mail" Kriminalitäts- und Gewaltprobleme in Großbritannien sein. 

Prinz George hat auch Spaß an unverfänglichem Spielzeug, hier eine bunte Plastikspirale. 

Viel Lärm um nichts!?

Die deutliche Mehrheit der Twitter-User hält die Diskussion hingegen für übertrieben und nimmt Prinz George in Schutz. "Die Leute beschweren sich, weil Prinz George eine Plastikpistole hatte - ich hatte eine Plastikpistole, als ich wenig Ahnung hatte, was ich daraus entwickelt", schreibt eine Userin. "Ich wurde nicht zu einem Massenmörder oder wurde besessen von Waffen. Ich hasse Waffen. Also lasst den Jungen in Ruhe und ein Kind sein."
Eine andere Frau sagt zu der Kritik: "Meine Güte! Er ist nicht euer Kind! Er ist ein gesunder Junge, der Jungsspiele spielt." Das findet auch folgende Kommentatorin. "Prinz George sitzt in der Sonne und spielt mit Spielzeugpistolen und Wasserpistolen wie jedes andere normale Kind auf der Welt. Das ist nicht das Problem. Es sind die Freaks, die wirklich denken, dass es einen Kommentar wert ist." 

Das sagen Kinderpsychologen

Fördert das Spiel mit Plastik-, Wasser- oder Stoffpistolen die Gewaltbereitschaft? Nein, sagen Kinderpsychologen. Für Kinder sei es ein Phantasiespiel, ds zur Entwicklung dazugehöre. Wichtig sei, dass Eltern gewisse Regeln festlegen würden (zum Beispiel, niemandem wehzutun) und das Gespräch suchen, wenn das Kind Anzeichen für Gewaltbereitschaft zeigt. Deutlich mehr Einfluss als eine Spielzeugpistole übe ein harmonisches und friedfertiges Verhalten von Vater und Mutter aus. 

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