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Prinz George Die gleiche Uniform wie Daddy

Prinz George
Prinz George
© Dana Press
Von Anmer Hall nach London, von der Spielgruppe in die Elite-Vorschule: Hier soll der kleine Thronerbe Networking üben

Es ist doch gerade mal drei Monate her, dass Prinz George an seinem ersten Tag tatendurstig mit Rucksack in den Kindergarten stiefelte. Und jetzt steht schon der nächste Wechsel bevor. Statt im weitläufigen Außengelände der Montessori School in Norfolk mit Matschhose im Sand zu buddeln, wird er dann im Londoner Wetherby-Institut Buchstaben malen und faires Streiten lernen − und täglich eine wappenbestickte grau-rote Uniform tragen. Wie die "Daily Mail" berichtet, steht der kleine Thronerbe auf der Anmeldeliste der Vorschule für Jungs.

Diana mit ihren Söhnen William und Harry
Royale Revolution: William und sein jüngerer Bruder Harry 1989 mit ihrer Mutter Diana am Wetherby-Institut. Vater Charles war noch bis zum Alter von acht Jahren von Privatlehrern unterrichtet worden
© Dana Press

George wird ein "Wetherby Boy"

Als "Wetherby Boy", wie die Schüler stolz von der Schulleitung genannt werden, wird George ab 2017 nicht nur exzellent auf den Schulalltag vorbereitet, er kann auch spielend Kontakte zur gesellschaftlich relevanten Kinder-Clique Englands knüpfen. Networking for kids. Zu den Ehemaligen von Wetherby zählen Georges Vater William, 33, und sein Onkel Harry, 31. Die Brüder gingen sehr gern hier zur Schule. Seinerzeit war es ein Novum, dass zwei Königskinder schon als Vorschüler außerhalb der Palastmauern erzogen wurden. Das hatte Prinzessin Diana, die vor der Ehe als Erzieherin gearbeitet hatte, durchgesetzt. Was damals als fortschrittlich galt, betrachtet Herzogin Catherine, 33, heute mit Argwohn. "Sie wäre lieber auf dem Land geblieben", berichtet ein Palastmitarbeiter. Ihre Kinder abseits des Metropolentrubels aufwachsen zu sehen, ist Kates höchstes Ziel. Außerdem entkommt sie hier der ein oder anderen Pflicht.

Die Queen hat das letzte Wort

Das ist Tagträumerei, heißt es im Palast. "Es war von Anfang an klar, dass der künftige König keine x-beliebige Landschule besuchen kann, auch wenn seine Mutter sich das vielleicht gewünscht hat. Bei dieser Entscheidung hat die Queen das letzte Wort", sagt ein Mitarbeiter süffisant zu GALA. Wetherby werde von der Königin als ideal angesehen, weil dort vorwiegend Oberschicht-Kids "beschult" werden.

Praktischer Nebeneffekt: Wenn William und Kate vorwiegend in London leben, kann die Queen sie leichter in den Pflichtterminkalender der Royals einbinden. Schwänzen gilt nicht. Eine Lektion, die auch Little George in Wetherby bald lernen wird.

Martina OchsMitarbeit: Arndt Striegler Gala


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