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Prinz George + Prinzessin Charlotte So lautet der Name der Kinder von Kate und William in der Schule

Es wird ernst für Prinzessin Charlotte. Die Vierjährige kommt nun in die erste Klasse der "Thomas’s Battersea"-Schule. Im Video sehen Sie, wie der erste Schultag für den Mini-Royal war.
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Prinz George und Prinzessin Charlotte besuchen die Thomas's Battersea School in London. Britische Medien sind sich sicher: Von ihren Lehrern und Mitschülern werden die Kinder von Kate und William nicht Prinz beziehungsweise Prinzessin genannt.

Für die Kinder von Herzogin Catherine und Prinz William gilt: In der Öffentlichkeit und auch vom Palast werden sie kurz Prinz George und Prinzessin Charlotte genannt; sollte es förmlicher sein Seine Königliche Hoheit, Prinz George oder Ihre Königliche Hoheit, Prinzessin Charlotte. Wird ein "bürgerlicher" Nachname erforderlich, heißen sie George Alexander Louis Mountbatten-Windsor und Charlotte Elizabeth Diana Mountbatten-Windsor. 

Um es noch komplizierter zu machen, können Charlotte und George im Alltagsgebrauch, fern vom Hofprotokoll, aber auch mit dem Nachnamen Cambridge auftreten. Abgeleitet wird das vom höchsten Adelstitel ihres Vaters (Prinz William, Herzog von Cambridge). Dementsprechend vermutet die Presse, dass die Kinder in der Thomas's Battersea School in London als Charlotte Cambridge sowie George Cambridge bekannt sind. Vermutlicher Grund: Weniger Aufsehen durch den Königsnamen und ein kurzer, prägnanter Name. 

Damit würden die beiden Kinder dem Beispiel von Prinz William und Prinz Harry folgen: Sie wurden während ihrer Ausbildung William Wales und Harry Wales genannt, nach dem Titel ihres Vaters Charles, Prinz von Wales.

So kam es zum Nachnamen Windsor-Mountbatten 

Die Namensgebung der Nachfahren von Queen Elizabeth ist für Außenstehende verwirrend. Sie können sowohl unter Windsor, dem offiziellen Namen des Königshauses, als auch unter einem eigenen Nachnamen bekannt sein. Oft verwenden die Royals auch überhaupt keinen Nachnamen.

Zunächst gilt: Der persönliche Familienname der Abkömmlinge der Queen und ihres Mannes Prinz Philip lautet Windsor-Mountbatten.

  • Windsor ist seit 1917 der offizielle Nachname des Königshauses. Der Familienname wurde aufgrund der anti-deutschen Stimmung während des Ersten Weltkriegs vom Großvater der Queen, König George V. (entstammte dem deutschen Adelshaus Sachsen-Coburg und Gotha) geändert und vom gleichnamigen Schloss Windsor übernommen.
  • Die Familie von Prinz Philip folgte dem Beispiel des Königs und änderte ihren deutschen Namen Battenberg (Philips Mutter war Prinzessin Alice von Battenberg) ins anglisierte Mountbatten. Vor der Hochzeit mit Elizabeth 1947 legte Philip, ein geborener Sohn des ehemaligen Königs von Griechenland und Dänemark, seine griechischen und dänischen Titel ab und nahm Mountbatten als Nachnamen an. 

Bei Prinz Charles und Prinzessin Anne blieb es zunächst beim einfachen Nachnamen Windsor, weil die Regierung zum Schutze der Windsor-Dynastie ihre Zustimmung zum Nachnamen Mountbatten für die Nachkommen der Queen verweigerte. Im Februar 1960 kam man dann doch überein, dass sich die Kinder des Paares vom Rest der Familie absetzen sollten: Windsor-Mountbatten wurde kreiert. Seitdem heißen alle männlichen und alle unverheirateten, weiblichen Nachkommen der Queen Windsor-Mountbattten. Gleichwohl bleibt Windsor der offizielle Name des Königshauses. Der Zusatz Mountbatten gilt also nicht für Mitglieder des Königshauses, die nicht von der Königin abstammen.

Die Website des Königshauses schreibt: "In den meisten Fällen benötigen Mitglieder der königlichen Familie, die Anspruch auf die Titulierung als "Königliche Hoheit" und "Prinz" und "Prinzessin" haben, keinen Nachnamen. Wenn jedoch zu irgendeinem Zeitpunkt ein Nachname (zum Beispiel bei der Heirat) erforderlich ist, muss dieser Nachname angegeben werden mit Mountbatten-Windsor."

Verwendete Quellen:royal.uk., The Mirror

jre Gala

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