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Prinz Edward Sohn von Queen Elizabeth wurde als potentieller König angefragt

Prinz Edward und Queen Elizabeth
© Samir Hussein / Getty Images
Prinz Edward steht an 14. Stelle der britischen Thronfolge. Schon lange gibt es keine ersichtliche Chance mehr für ihn, den Thron zu besteigen. Der Griff nach der Krone war schon immer eine Utopie für den Letztgeborenen von Queen Elizabeth. Könnte man zumindest annehmen, denn tatsächlich hatte der Bruder von Prinz Charles einmal vermeintlich gute Karten, König zu werden. 

Prinz Edward feiert am heutigen 10. März 2022 seinen 58. Geburtstag. Sein Leben lang steht er im Dienste der britischen Krone, ohne allerdings einen wirklichen Anspruch auf sie erheben zu können. Sein ältester Bruder Prinz Charles, 73, wird einmal nach Queen Elizabeth, 95, die Geschicke der Monarchie in seine Hand nehmen. Zwischen ihm und Edward stehen eine Reihe potentieller Thronfolger. Der Spitzenjob in der "Firma", wie die Royals gerne selbst das Königshaus bezeichnen, ist also seit Jahren unerreichbar für den Earl of Wessex. Dennoch hatte er einmal die außergewöhnliche Chance, selbst König zu werden.

Prinz Edward: Estnische Royalisten wollten ihn als König

Edward sei in den 1990er Jahren angeboten worden, Monarch eines neugegründeten Landes zu werden. Wie unter anderem die britische Zeitung "Mirror" berichtet sei es zu dieser bizarr anmutenden Offerte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gekommen, als in Osteuropa eine ganze Reihe neuer Länder entstanden.

Dazu gehörte Estland, in dessen Parlament nach den ersten Wahlen im Anschluss an den Zusammenbruch der UdSSR die Independent Royalist Party of Estonia acht Sitze einnahm. Die Partei galt als Protestgruppe und ihre Mitglieder wünschten sich für ihr Land eine Monarchie wie in Schweden oder Norwegen. Damals berichtete "Sunday Telegraph", der Anführer habe die britischen Royals kontaktiert und angefragt, ob Edward König des Landes wollen würde. Man fühle sich geehrt, wenn er akzeptiere.  

So reagierte der Buckingham Palast 

Laut diverser Berichte wurde in einem Brief formuliert, wie "perfekt" Edward für diese Amt sei und wie "enorm" ihn die Partei bewundere. Der Buckingham Palast jedoch habe erwartungsgemäß ablehnen reagiert: Es sei "eine charmante Idee, aber eine eher unwahrscheinliche“.

Wie Prinz Edward persönlich zu dem skurrilen Angebot stand, ist nicht bekannt. Doch selbst wenn es sein Wunsch gewesen wäre, in Estland als König das Zepter in der Hand zu halten, hätte sich dieser Traum recht schnell in Luft aufgelöst. Das Land hat bis heute die Staatsform einer parlamentarischen Republik. 

Wird Prinz Edward einmal Herzog von Edinburgh? 

Der jüngste Sohn der britischen Königin indes steht mit seiner Frau Sophie Wessex, 57, treu in der ersten Reihe der Royals. Doch im Gegensatz zu seinen Brüdern Charles und Prinz Andrew, 62, trägt er bis heute noch nicht einmal den Titel Herzog. Zu seinem Hochzeitstag im Juni 1999 wurde Edward zum Earl of Wessex ernannt. Doch noch ist nicht aller Tage Abend: Sobald der Prinz von Wales den Thron besteigt, könnte für seinen jüngsten Bruder ein Herzogtum in Frage kommen. Es wird sogar spekuliert dass Edward den Titel seines verstorbenen Vaters Prinz Philip, †99, übernehmen könnte. Dann wäre er zwar kein König, dafür aber als Herzog von Edinburgh in Andenken an den bisherigen Träger mit Sicherheit ein Royal der Herzen. 

Verwendete Quellen: mirror.co.uk, telegraph.co.uk

ama Gala


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