Prinz Edward: Kollidiert sein zukünftiger Titel mit seinem Privatleben?

Prinz Edward soll irgendwann der "Duke of Edinburgh" werden. Doch ein neuer Titel bedeutet auch neue Verpflichtungen. Könnten diese mit dem Wunsch nach Privatsphäre kollidieren?

Er ist das jüngste Kind von Queen Elizabeth, 93, und hat damit auch die größten Freiheiten: Prinz Edward, 55. Anders als seine Geschwister Prinzessin Anne, 69, Prinz Andrew, 59, und vor allem Prinz Charles, 70, als Thronfolger hatte sich Edward schon ziemlich früh von den royalen Pflichten eines Prinzen distanziert. Doch wie geht es jetzt für den Earl of Wessex weiter?

Prinz Edward wird "Duke of Edinburgh"

Obwohl Edward mal der "Duke of Edinburgh" sein wird, legt er großen Wert auf ein Leben auch außerhalb des Königshauses. Eigentlich würde der Titel von Edwards Vater Prinz Philip, 98, bei seinem Tod an seinen ältesten Sohn, also an Prinz Charles übergehen. Doch die Queen entschied sich anders. Bei der Hochzeit von Edward mit Sophie Helen Rhys-Jones, 54 (heute Gräfin Sophie von Wessex) im Jahr 1999 teilte die königliche Familie mit, Prinz Edward werde später den Titel eines "Duke of Edinburgh" erhalten: Voraussetzung: Charles muss König sein.

Vom Künstler zum würdigen Royal

Doch will Edward das überhaupt? Nach einem Geschichts-Studium und der eher gescheiterten Ausbildung zum Offizier, konzentrierte sich der Prinz erstmal auf die Kunst und seine TV-Produktionsfirma "Ardent". Doch wegen einiger Skandale rund um private Aufnahmen seines Neffen Prinz William, 37, und indiskreten Äußerungen seiner Frau entschied sich der jüngste Prinz im Jahr 2002 dazu, seine eigenen geschäftlichen Tätigkeiten aufzugeben und die Familie mehr bei den royalen Aufgaben zu unterstützen.

Trotzdem wünscht sich Edward nach wie vor eine gewisse Privatsphäre mit seiner Frau und seinen Kindern Lady Louise Windsor, 15, und James  Mountbatten-Windsor, Viscount-Sever, 11, die von der Presse nicht immer gewahrt wird. Er selbst wandte sich nach den Skandalen sogar mal selbst an die Medien und bat um mehr Ruhe - eine ungewöhnliche Vorgehensweise für ein königliches Familienmitglied.

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©Gala

Wunsch nach Privatsphäre

Doch Edward hatte Glück: Aufgrund viel größerer Skandale rund um Prinz Charles' und Prinz Andrews gescheiterte Ehen mit Prinzessin Diana, †36, und Sarah Ferguson, 59, rückten Edwards kleinere Eskapaden in den Hintergrund. Und auch aktuell konzentrieren sich die Medien mehr auf die jungen Royals, sprich Prinz William und Herzogin Catherine, 37, sowie Prinz Harry, 34, und Herzogin Meghan, 38.

Außerdem wird Edward, nachdem er zum "Duke of Edinburgh" ernannt wurde, wahrscheinlich die Arbeit für den Preis "The Duke of Edinburgh's Award" übernehmen - ein internationales Jugendprogramm für Selbstverwirklichung, Abenteuer, sozialen Einsatz und die Entwicklung von persönlichen Interessen. Passen würde das zu Edward wie die Faust aufs Auge. Er setzt sich schon jetzt leidenschaftlich für Organisationen mit Schwerpunkt auf Jugendliche, Kunst und Sport ein.

Von daher könnte Edwards zukünftiger Titel mit seinem Privatleben kollidieren. Möglich ist aber auch, dass sein bisheriges Leben nicht sonderlich davon beeinträchtigt wird, die Verantwortung des "Duke of Edinburghs" zu übernehmen.

Verwendete Quellen: express.co.uk, wikipedia.org

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