Prinz Charles: Treffen mit Greta Thunberg in Davos

Prinz Charles hat Greta Thunberg getroffen. Zuvor hielt er einen leidenschaftlichen Appell zum Thema Klimaschutz.

Prinz Charles
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Prinz Charles trennen 54 Jahre von Greta Thunberg und dennoch hat er sehr viel Verständnis für sie und ihre Sorge ums Klima.

Vom 21. bis zum 24. Januar 2020 findet in Davos-Klosters, Schweiz, das jährliche World Economic Forum statt. Das diesjährige Thema: "Stakeholders for a Cohesive and Sustainable World" ("Interessenverteter für eine kohärente und nachhaltige Welt"). Auch Prinz Charles, 71, und Greta Thunberg, 17, sind vor Ort und nutzten die Gelegenheit für ein kurzes Treffen. Das gaben Charles' Mitarbeiter auf Twitter bekannt und teilten auf dem Account von Clarence House ein Foto der beiden Klimaschützer. 

Prinz Charles und Greta Thunberg kämpfen für das Klima

Es war das erste Mal, dass Prinz Charles und Greta Thunberg aufeinander trafen. "Sie ist bemerkenswert. Sie ist einer der Hauptgründe, warum ich all diese Jahre versucht habe, all diese Anstrengungen zu unternehmen", sagte der Royal später gegenüber CNN.

Prinz Charles setzt sich seit Jahren für eine bessere Umwelt ein - und rief in Davos dazu auf, ihn bei der Bekämpfung des Klimawandels, "der größten Bedrohung, der sich die Menschheit je stellen musste", zu unterstützen.

"Wollen wir als die Menschen in die Geschichte eingehen, die nichts unternommen haben, um die Welt vom Abgrund zurückzuholen? Die einzige Grenze ist unsere Bereitschaft zum Handeln - und die Zeit zum Handeln ist jetzt!" sagte der Prinz in einer etwa 30-minütigen Rede. Charles forderte neue Umweltsteuern, umweltfreundlichere Kraftstoffe für Transportmittel wie Schiffe und die Nutzung von Wasserstoff für den Antrieb von Flugzeugen bis 2030 sowie die Einstellung der "perversen Subventionen" für Unternehmen, die bei Umweltkatastrophen auch das Verursacherprinzip akzeptieren müssten. Zudem kündigte er an, eine Initiative für nachhaltigere Märkte auf den Weg zu bringen.

Charles tut alles für Archie, George & Co.

In seiner Rede wurde Charles auch persönlich: Alles, was er in den vergangenen 50 Jahren für die Umwelt getan habe, habe er für "unsere Kinder und Enkel getan". Er wollte nicht, "dass sie mir vorwerfen, dass ich nichts getan habe."

Verwendete Quelle: CNN, Clarence House, Sky News


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