Prinz Charles: Seine dunkle Seite

Eine neue Biografie enthüllt saftige Details aus dem Leben des britischen Thronfolgers

Wer war noch mal George …?

Wie ein stolzer Opa tickt Prinz Charles, 68, nicht unbedingt: Als sein Enkelsohn seinen ersten Geburtstag feierte, glänzte der Großvater durch Abwesenheit. Er reiste lieber nach Schottland, zur Eichhörnchenjagd. Zwar gehen die Windsors wie fast alle Adel-Clans auf die Pirsch, doch das Erlegen niedlicher Nager kommt selbst innerhalb der "Firma" nur minder gut an.

Neue Enthüllungsbiografie

Auch sonst sehe Charles den Kleinen nur selten, schreibt die US-Historikerin Sally Bedell Smith. Für ihre gerade in England erschienene Enthüllungsbiografie "Prince Charles: The Passions And Paradoxes Of An Improbable Life" ("Die Leidenschaften und Widersprüchlichkeiten eines unwahrscheinlichen Lebens") recherchierte sie vier Jahre im Umfeld der Royals, interviewte Palastangestellte, Familienmitglieder und Freunde.

Herzogin Catherine + Prinz William

Sie teilen die schönsten Momente ihrer Pakistan-Reise auf Instagram

Herzogin Catherine und Prinz William
Ungewöhnlicher Auftritt: Herzogin Catherine und Prinz William amüsieren sich köstlich während ihrer Fahrt in einem traditionellen Tuk Tuk auf ihrer Reise durch Pakistan.
©Gala

Der Prinz von Wales und Enkel George. Wirklich viel anfangen kann er mit dem mittlerweile Drei-jährigen angeblich nicht

Pikante Details

Vor allem über Diana und ihr Verhältnis zu dem angeblich so cholerischen Charles fand Bedell Smith Spannendes heraus. Unschön war schon die Ehe-Anbahnung: Prinz Philip bedrängte seinen Sohn per Brief, die Lady endlich zu heiraten. Charles bockte – wegen Camilla, die sich aufgrund ihres wechselvollen Liebeslebens als Braut nicht eignete –, ließ sich dann doch überreden. Die 20-jährige Diana, schreibt die Autorin, nahm der Trouble um Camilla ungemein mit. Sie weinte in den Flitterwochen auf Balmoral fast unentwegt. Tränen flossen auch bei Charles: Er konnte seine Dauergeliebte nicht vergessen.

Jahrelange Therapie

Auf Drängen der Royals startete Diana schon kurz nach der Trauung eine Therapie. Dabei wurde ihr auch Valium verordnet. Sie nahm es allerdings nicht lange, weil sie (vielleicht zu Recht) argwöhnte, dass die Windsors sie auf diese Weise konsequent ruhigstellen wollten. Diana brach die Sitzungen ab. Statt seiner Frau ließ sich fortan Prinz Charles therapieren, ganze 14 Jahre lang.

Diana schäumte vor Wut

1986, fünf Jahre nach der Hochzeit, bandelte er wieder mit Camilla an. Einmal, so erzählte seine Cousine Pamela Hicks der US-Autorin, soll Diana ihrem Mann aus Wut über den Betrug sogar auf den Kopf gehauen haben. Und auch wenn er vor dem Bett kniend betete, traktierte sie ihn angeblich.
Vielleicht flehte Charles in solchen Momenten den Himmel darum an, seine Pein bald zu beenden. 1996 war es so weit: Die Ehe wurde geschieden.

Prinz Charles

Die skurrilen Abenteuer des Charles

Mit dem Pinselstrich eines Malers gibt Prinz Charles einer Seifen-Ente in Eze (Frankreich) den letzten Schliff. Irgendwo wäscht sich also demnächst jemand, dessen Seife durch royale Hände ging.
Ein Prinz auf den Spuren von "Doctor Who": Charles, auf Besuch in Malaysia, hat die Ehre, eine Fabrik durch den Nachbau der bekannten Raum-Zeit-Maschine aus der Fernsehserie zu betreten. Ohne Folgen, wie man sieht.
In einer Staubsauger-Fabrik in Singapur probiert Prinz Charles das neueste Modell. Lässig, mit einer Hand.
Staubsaugen auf diese Art scheint dem Prinzen von Wales zu liegen.

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