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Prinz Charles, Prinz William + Co. Ihre Ex-Köchin packt aus

Haute Cuisine oder lieber Hausmannskost? Die Ex-Köchin von Prinz Charles und seiner Familie hat über die Essgewohnheiten ihrer royalen Arbeitgeber ausgepackt

Was bei den Royals auf den Tisch kommt, das ist - zumindest bei den Windsors in England - nur selten Haute Cousine. Das zumindest hat jetzt Carolyn Robb, die ehemalige Chefköchin von Prinz Charles und Prinzessin Diana, ganz indiskret ausgeplaudert. Gegenüber der britischen Dailymail verriet die Autorin von "The Royal Touch" noch andere Essgewohnheiten ihrer ehemaligen Arbeitgeber.

Carolyn Robb kochte von 1989 bis 2000 für Prinz Charles und seine Familie im "Kensington Palace" und in "Highgrove", dem Landsitz des ältesten Sohnes der Queen. Ihr Bewerbungsgespräch für die Stelle habe sie einzeln mit dem Prinzen von Wales und mit seiner Frau Diana geführt. Wer für sie kocht, war den beiden offenbar also sehr wichtig.

Gemüse aus dem Palastgarten

In "Highgrove" sei der Prinz auch oft mit ihr in den Garten gegangen, um Gemüse und Kräuter zu suchen, die das gewünschte Mahl perfekt ergänzen würden, erzählte Robb "Dailymail.co.uk". Der heute 66-Jährige ist seit vielen Jahren für seine grünen Vorlieben bekannt und vermarktet ökologisch gezogenes Gemüse von seinen Länderereien. Er weiß also, was die britische Flora und Fauna zu bieten haben und was die Beete hergeben.

Und noch etwas will die Küchenfee aufklären: Auf den Teller ihrer Arbeitgeber sei viel weniger Kaviar oder Hummer gekommen, als viele annähmen. Vielmehr sei es eher Hausmannskost gewesen, die sie kochen musste. Aber natürlich nur dann, wenn nicht Gäste wie Elton John oder Barbra Streisand zu bewirten waren - dann brummte die königliche Küche und es wurde aufgefahren, was die Töpfe hergaben.

Wenn sie Prinz Charles auf eine Reise begleitet habe, seien immer große Kühltaschen mit englischen Produkten und Zutaten für die königlichen Mahlzeiten mitgenommen worden. "Er konnte nicht riskieren mit einer Magenverstimmung auszufallen, wenn er so beschäftigt war", weiß Carolyn Robb. Auf diesen Touren hätte das Mittagessen dann oft nur aus einem Sandwich im Auto bestanden, also auch unterwegs kein üppiges Gelage auf goldenen Tellern. Für solche schnellen Snacks hatte der Prinz aber immerhin seine Leibköchin dabei, die ihm - wie sie der britischen Zeitung berichtet - ihre spezielles Sodabrot und hausgemachte Pesto servierte.

Prinzessin Diana war Salat-Fan

Dass Prinzessin Diana jahrelang unter Magersucht und Essstörungen litt, ist inzwischen bekannt. Was bei der Mutter von Prinz Harry und Prinz William auf den Tisch kam, was sie überhaupt essen mochte, dürfte viele Diana-Fans interessieren. Laut Carolyn Robb sei die Prinzessin im Gegensatz zu ihrem Mann weniger ein Feinschmecker gewesen und habe weniger Wert gelegt auf heimische Zutaten bei ihrem Essen.

Die spätere "Königin der Herzen" habe auf den Proteinanteil in ihren Mahlzeiten geachtet, weil sie immer viel Sport getrieben habe. "Sie liebte Soufflés und Lamm, hat aber meistens Salat gegessen."

Als Carolyn Robb für den Haushalt von Prinz Charles zu arbeiten begann, war Prinz William sieben und Prinz Harry vier Jahre alt. Ihre Mutter habe sehr genau darauf geachtet, was ihre Jungs essen, sagt die ehemalige Küchenchefin. "Sie waren gute Esser", erinnert sie sich heute im Gespräch mit "Dailymail.co.uk". Ins Kinderzimmer sei oft ein Teller mit Gemüse getragen worden und stets leer zurückgekommen. Fragt sich, ob die beiden Prinzen die Vorliebe für Grünzeug ihrer Mutter tatsächlich geteilt haben oder ob die königlichen Hunde in dieser Zeit Vegetarier wurden …

William und Harry lernen kochen

In jeden Fall mochten William und Harry das Essen zu Hause wohl so gerne, dass sie später - als sie in Eton ohne private Köchin auskommen mussten - zu Carolyn Robb in die Küche kamen, um ihre Rezepte für Bolognese-Sauce und "Chicken Kiev" zu bekommen. Wenn Prinz William damals gut aufgepasst hat, könnte er jetzt also Herzogin Catherine und seinen beiden Kindern George und Charlotte einiges auftischen - außer er überlässt das Kochen lieber der italienisch stämmigen Haushälterin.

"Pagesix.com" gegenüber enthüllt die Ex-Lieblingsköchin noch ein kleines Küchengeheimnis: So sei Knoblauch in der royalen Küche eine absolute Tabu-Zutat gewesen. Verständlich. Wer will schon mit der Queen oder Prinz Charles einen gepflegten Small Talk halten und dabei in einer Knoblauch-Wolke stehen?

Gala


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