Prinz Charles + Prinzessin Diana: Er bezeichnet die Hochzeit mit Diana als "massiven Fehler"

Kurz vor dem 70. Geburtstag von Prinz Charles enthüllt eine neue Biographie eine schockierende Wahrheit über den britischen Thronfolger: Charles wollte Diana eigentlich gar nicht heiraten

Prinz Charles und Prinzessin Diana

Die Hochzeit von Prinz Charles, 69, und Prinzessin Diana (†36) am 29. Juli 1981 ging in die Geschichte ein. 750 Millionen Fernsehzuschauer weltweit verfolgten die vom Palast inszenierte Märchenhochzeit. Was keiner ahnte: Ihre Beziehung war bereits zu diesem Zeitpunkt "zum Scheitern verurteilt", wie eine neue Biografie über den britischen Thronfolger nun enthüllt. Charles hätte sich trotz Zweifel zur Hochzeit hinreißen lassen, so die "Daily Mail".

Prinz Charles: Hochzeit war ein "massiver Fehler"

Laut der neuen Biografie von Robert Jobson soll Prinz Charles vor Freunden zugegeben haben, dass er die Heirat mit Diana bedaure. Er habe gewusst, mit diesem Schritt einen "massiven Fehler" zu begehen. Er könne mit Dianas "alarmierenden und irrationalen Stimmungschwankungen und ihrem Temperament" nicht umgehen. Doch als der älteste Sohn von Queen Elizabeth, 92, erkannt habe, dass sie ein unvereinbares Paar seien, sei es schon zu spät gewesen: "Das Abbrechen der Verlobung wäre katastrophal gewesen", so der Prinz. Eine Entscheidung, mit der er sich jahrelang gequält habe und bis heute bedaure, wie die Biografie weiter enthüllt.

Prinzessin Diana

Keiner war Mr. Right

Barry Mannakee: Der verheiratete Polizist wurde 1985 als Dianas Leibwächter abkommandiert und entwickelte sich bald zu ihrem Vertrauten und Trostspender. Die Prinzessin selbst gestand in den Sitzungen mit ihrem Sprachcoach Peter Settelen, sie habe davon geträumt, mit Mannakee zusammenzuleben: "Ich war nur glücklich, wenn er in meiner Nähe war." Wie weit die Beziehung ging, offenbarte sie jedoch nicht. Barry Mannakee wurde 1986 – angeblich weil Dianas Gefühle für ihn aufgeflogen waren – versetzt. Er starb drei Jahre später bei einem Verkehrsunfall. Prinzessin Diana stellte später die Theorie auf, ihr ehemaliger Leibwächter sei ihretwegen ermordet worden.
James Hewitt: Auf einer Cocktailparty lernte Diana 1986 den zwei Jahre älteren Hauptmann kennen. Kurze Zeit nach dem ersten Treffen engagierte sie ihn als Reitlehrer für ihre Söhne, später nahm auch sie Reitstunden bei ihm. Bei gemeinsamen Ausritten in den Londoner Parks kamen sie sich näher. Die Umstände hätten sie zusammengebracht, so Hewitt später. Die intensive Beziehung dauerte rund vier Jahre. Sie endete, als Hewitt ins Ausland abkommandiert wurde. Später versuchte er, von seinem Ruhm als ehemaliger Liebhaber der Prinzessin zu profitieren: Er tingelte durch Reality- TV-Shows, gab Interviews, wirkte an Enthüllungsbüchern mit und schrieb seine Autobiografie. Diana empfand dies als Verrat. Im Mai dieses Jahres erlitt James Hewitt einen Schlaganfall und eine Herzattacke und musste wochenlang im Krankenhaus behandelt werden.
James Gilbey: Der Autohändler und die Prinzessin kannten sich aus ihrer Jugend. Zwar verneinte Diana im Interview, eine Affäre mit ihrem "sehr guten Freund" gehabt zu haben. 1989 wurde aber ein Telefonat der beiden aufgezeichnet, welches den Schluss nahelegt, dass einiges mehr lief. Der pikante Wortlaut des Gesprächs, in dessen Verlauf Gilbey Diana liebevoll "Squidgy", also Tintenfischchen, nennt, wurde 1992 veröffentlicht und zum "Squidgygate"-Skandal. Im Gegensatz zu James Hewitt behielt Gilbey die Details über die Liaison für sich. Der "ewige Junggeselle" heiratete 2014 die geschiedene, fünffache Mutter Lavinia Hadsley-Chaplin, Innenarchitektin.
Oliver Hoare: Die Affäre mit dem Kunstexperten und Prinz- Charles-Freund datiert Diana- Biografin Tina Brown auf 1992.  Die Prinzessin habe alles dafür getan, Oliver Hoare zu gewinnen. Sogar von einem Leben in Italien habe sie geträumt. Der damals 47-Jährige blieb jedoch bei seiner Frau.

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Der Autor der Biografie, Robert Jobson, war fast drei Jahrzehnte lang königlicher Reporter. Für 18 Monate begleitete er Charles auf offiziellen Reisen rund um die Welt, so der "Mirror". Kurz vor dem 70. Geburtstag des Thronfolgers macht er seine Enthüllungen publik.

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Jack Brooksbank und Prinzessin Eugenie haben sich vor einem Jahr nach über sieben Jahren Beziehung getraut.
©Gala

Wussten Diana und Charles, dass sie einen Fehler begehen?

Auch Diana machte in der Vergangenheit kein Geheimnis daraus, dass sie Zweifel an der Ehe mit Charles hatte. Sie behauptete, sie und der Prinz hätten sich erst zwölf Mal getroffen, bevor sie geheiratet hätten, so die "Daily Mail". Dass auch Prinz Charles die Hochzeit absagen wollte, wurde erst jetzt bekannt: "Ich wollte unbedingt aus der Hochzeit raus, als ich entdeckt habe, wie entsetzlich die Zukunftsperspektive war," soll Charles in seiner Verzweiflung gesagt haben.

Was ist dran an den Enthüllungen?

Auch sein Vater Prinz Philip, 97, soll seine Bedenken geäußert und Charles gesagt haben, dass er entweder "Diana heiraten oder sie verlassen" sollte, so die "Daily Mail". Warum sie doch den Bund der Ehe eingegangen sind und was an den ganzen Aufdeckungen dran ist, weiß wohl letztendlich nur der Prinz von Wales.

Prinzessin Diana, Prinzessin Tessy + Co.

Royale Ehekrisen und Scheidungen

Eine Märchenhochzeit stand am Anfang - ein Rosenkrieg am Ende: 1981 heiratet der britische Thronfolger Charles die junge Lady Diana Spencer und die Welt bejubelt ihre royale Traumhochzeit. Diana Spencer scheint die perfekte Partie für den Prinzen von Wales zu sein und noch dazu wirkt sie sehr verliebt.
Nach der Geburt der Söhne William und Harry hätte alles perfekt sein können. Aber Charles und Diana haben sich offensichtlich nichts mehr zu sagen, es kriselt. Fotos der leidvoll guckenden Prinzessin gehen Anfang der 1990er um die Welt.  Im Juni 1992 eskaliert die Situation, als durch "Diana – Ihre wahre Geschichte" Einzelheiten der Affäre des Thronfolgers mit Camilla Parker-Bowles aufgedeckt werden. Diana hatte dem Autor Andrew Morton Einzelheiten preisgegeben über ihre Bulimie und die Selbstmordversuche. Die Prinzessin selbst gerät ebenfalls in die Schlagzeilen, als Details aus einem abgehörten Telefongespräch zwischen ihr und einem vermeintlichen Liebhaber veröffentlicht werden.  Am 9. Dezember 1992 wird die Trennung des Thronfolgerpaares offiziell gemacht. 1996 fällt das Scheidungsurteil.
Am 9. April 2005 heiraten Camilla Parker-Bowles und Prinz Charles standesamtlich im Rathaus von Windsor. Eine kirchliche Trauung erfolgte nicht. In einer Kapelle von Schloss Windsor wird das Paar gesegnet.  Zu den Gästen bei der Trauung gehörten, neben Queen Elizabeth und Prinz Philip und der engsten Familie, natürlich auch Prinz Charles' Söhne William und Harry (im Bild rechts).
Prinzessin Anne ist das erste der Kinder von Queen Elizabeth, das heiratet: In der Westminster Abbey gibt sie 1973 Mark Phillips das Jawort.  In dem Armee-Hauptmann und Reiterkollegen hat die Prinzessin einen idealen Ehemann gefunden. So wirkt es zumindest.

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