Prinz Charles: Ein Königreich für neue Sofas

Peinlicher Empfang: Beim Besuch von Chinas Präsident Xi Jinping gewährte Prinz Charles Einblicke in seine Residenz "Clarence House". Und was man dort zu sehen kriegte, war keineswegs ein königliches Ambiente

Prinz Charles

Prinz Charles ist seit jeher als geizig bekannt, trägt privat ausgelatschte Schuhe und mehrfach geflickte Jacken. Den royalen Dresscode hält er nur ein, wenn er auf offiziellen Terminen ist. Und wenn es um seinen royalen "Job" geht, soll er penibel auf Details und Perfektion achten. Nicht immer macht er sich damit bei seinen Mitarbeitern beliebt …

Offenbar hat er aber für Inneneinrichtung nicht so denn Sinn - oder er richtete seine wachsamen Augen bislang eher auf globalere Probleme, den Ökolandbau oder Städtearchitektur. Den Sofas in seiner Residenz "Clarence House" jedenfalls könnte etwas mehr Aufmerksamkeit nicht schaden.

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Sofas sorgen für Schlagzeilen

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Als er in der vergangenen Woche Chinas Präsident Xi Jinping zu einem Gespräch empfing, kamen die königlichen Sitzmöbel nämlich ins Bild. Und ihre abgewetzten Kanten und Nähte fielen der internationalen Presse fast mehr auf, als der chinesische Staatsgast, der darauf saß. Man war sich schnell einig, dass die durchgesessenen Sofas zumindest neue Kissen oder Bezüge verdient hätten, am besten aber auf dem Sperrmüll hätten landen sollen.

Prinz Charles empfängt Xi Jinping und seine Gattin Peng Liyuan in "Clarence House" und präsentiert dort eher zufällig seine abgewetzten Sofas.

Beim nächsten Gast wird man sehen, ob der Prinz von Wales sich die negative Presse zu Herzen genommen hat und dem "Garden Salon" und seinen Sofas neuen Glanz verleiht. Einige Flicken würden zumindest die Optik schon einmal stark verbessern, wenn der 66-Jährige bei seiner königlichen Version des durchaus populären "Shabby Chic" bleiben will.

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