Prinz Charles: Deutschlandbesuch mit Schwein

Nach fast 50 Jahren besuchte Prinz Charles mal wieder seine schwäbischen Verwandten in Langenburg - Wurstverkostung, Ferkel-Streicheln und Ansprache auf Deutsch inklusive

Das malerische Örtchen Langenburg in Baden-Württemberg konnte sich am Montag (27. Mai) über hohen Besuch freuen: Prinz Charles höchstpersönlich kam vorbei, um an einer Konferenz über ökologische Landwirtschaft und regionale Lebensmittel teilzunehmen. Der Sohn von Queen Elizabeth II hatte jedoch auch ein privates Interesse an dem Ausflug nach Deutschland, denn auf Schloss Langenburg, wo die Tagung stattfand, residiert sein Verwandter Philipp Fürst zu Hohenlohe-Langenburg.

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©Gala

Der deutsche Adlige steht laut dem Online-Lexikon Wikipedia derzeit auf Platz 189 der britischen Thronfolge - seine Großmutter Margarita war nämlich eine Schwester von Charles' Vater Prinz Philip. Trotzdem ist der letzte Besuch von Charles in Langenburg rund 48 Jahre her, wie unter anderem "welt.de" berichtet. Umso größer war nun die Freude über das Wiedersehen. Gut gelaunt begrüßte Prinz Charles die Einheimischen, streichelte ausgiebig ein kleines Ferkel, besichtigte den Schweinestall - und probierte anschließend auch von der reichlichen Wurstplatte.

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Laut "spiegel.de" glänzte Charles außerdem mit seinen überraschend guten Deutschkenntnissen. Der 64-Jährige soll mit britischem Akzent aber ohne zu stocken den Veranstaltern zu der Konferenz gratuliert haben. "Ich sage ungern, dass ich zuletzt vor fast 50 Jahren hier war. Und meine Eltern vor über 50 Jahren. Kurze Zeit später war der verheerende Brand gekommen. Es ist umso schöner zu sehen, wie prachtvoll mein verstorbener Vetter es wieder aufgebaut hat", lobte der Prinz.

Er war übrigens ohne seine Frau Herzogin Camilla unterwegs, die gerade zum ersten Mal alleine im Ausland einen offiziellen Auftritt absolvierte und in Paris bei einer Hilfsorganisation eine Rede hielt. Für Charles ging es nach einer Nacht bei seinem Groß-Cousin auf Schloss Langenburg weiter nach Osteuropa.

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